Direktes Wissen
17.03.2011
Originalstimme (2:14:05 - 2:33:00) Datei 0
In der Meditation liegen die Hände normalerweise im Akasha
Mudra oberhalb der Knie auf den Oberschenkeln. Manchmal legt man die Handflächen
während der Meditation ganz von selbst in den Schoß, dabei liegt die linke
Hand unten und die rechte Hand oben (beide Handflächen zeigen dabei nach
oben).
Maheshji sagt: Diese Handhaltung stellt sich ganz von
selbst ein, wenn man Fortschritte macht. Jeder kann diese Handhaltung machen.
Warum machen wir das Akasha Mudra? Wenn die Meditation tief ist, fließt mehr
Energie. Bei zunehmender Energie nehmen die Hände ganz von selbst diese
Handhaltung ein, in der die Handflächen
im Schoß übereinander liegen. Wenn diese Haltung von selbst eintritt, bedeutet
das, dass das Akasha Mudra nicht mehr richtig ist. Das ist ein Zeichen, dass du
dich verbessert hast.
Ich möchte jetzt darüber sprechen, welch tiefe
Nachforschungen die indischen Heiligen unternommen haben, mit denen sie
festgestellt haben, wie die Schöpfung abläuft. Diese Technik ist Samadhi. Es
handelt sich hier um eine höhere Technik, als die Meditation.
So wie du nicht willentlich meditieren kannst, die
Meditation stellt sich ein.
Du kannst die Tratakübung machen, aber nicht Meditation.
Wenn Dharana (die Konzentration) tief wird, geht es in die
Meditation über.
Dhyana (die Meditation) stellt sich ein, so wie sich der
Schlaf einstellt. Du kannst nicht (willentlich) schlafen, der Schlaf stellt sich
ein. Niemand kann sagen in der und der Zeit schlafe ich ein, der Schlaf stellt
sich ein. Das ist genauso, wie wenn die Meditation tief wird, dann stellen sich
diese Zustände von Samadhi ein.
Einer der Zustände von Samadhi ist Vitarka-Samadhi. Man
kann sagen, es gibt einen Zustand tiefer Meditation, den nennt man Samadhi.
Zuerst kommt die Meditation.
Samadhi heißt, du bist in den Raum eingetreten, und die kühlende
Wirkung der Klimaanlage setzt ein. Wenn du diesen klimatisierten Raum betrittst,
tritt eine typische Wirkung ein. Eine typische geistige Wahrnehmung, es stellt
sich ein anderes Raumgefühl ein.
Wenn dieser Zustand tief wird, kommst du in ein besonderes Stadium, ähnlich wie
Tiefschlaf, in diesem Zustand verstehst du die grobstoffliche Welt ganz von
selbst. Du kannst diese Dinge sehen und du kannst sie erklären, du weißt die
Zusammenhänge. Dies betrifft nicht nur das Wissen über die Erde, sondern dies
betrifft das gesamte Wissen. Es betrifft das gesamte Wissen über die
grobstoffliche Schöpfung. Das Wissen über die gesamte Schöpfung stellt sich
in dem nächst tieferen Zustand von Samadhi automatisch ein.
Maheshji vergleicht das mit dem Schlaf. Du schläfst, aber
der Tiefschlaf kommt erst nach einer Weile; genauso stellt sich der tiefere
Zustand von Samadhi automatisch nach einer Weile ein. Du musst dazu nichts tun
und du musst dazu nichts untersuchen. Dieses Wissen stellt sich in diesem
Zustand automatisch ein. Du erfährt all die Geheimnisse, die hinter den
grobstofflichen Dingen verborgen sind. Du musst dich nur konzentrieren, du gehst
nirgendwohin, das nennt man direktes Wissen.
Ihr könnt eine Frage stellen, weil ihr das nicht könnt,
stelle ich die Frage: Was geschieht in Samadhi, dass dem Yogi diese tiefen
Geheimnisse eröffnet werden?
Maheshji antwortet:
Das Guna Tamas wird sehr reduziert und Sattva nimmt zu,
dadurch wirst du in die Lage versetzt, (diese Dinge) zu sehen. Was geschieht in
Samadhi?
Der Übende erreicht diese tiefe Stille, und die Wirkung
von Tamas auf das Gehirn verschwindet. Dieser Zustand von Samadhi reinigt dein
Gehirn, deinen Geist und dein Herz.
Sieh, da ist ein schwarzer Vorhang, du ziehst den schwarzen
Vorhang weg und du siehst einen herrlichen Garten.
Dann kommt der 2. noch tiefere Zustand von Samadhi. Er
stellt sich ein, wenn die Meditation noch tiefer wird; das ist Vijaranakad
Samadhi. Die Namen sind nicht wichtig, das ist ein noch höherer noch tieferer
Zustand des Geistes.
In diesem Zustand erreicht der Yogi die Kraft, die
feinstoffliche Welt zu verstehen und auch der Tod, die Geburt und Krankheiten können
ihm nichts anhaben. Das bedeutet, er ist annähernd unsterblich. Er versteht die
feinstofflichen Elemente, er versteht deren Bedeutung, in diesem Zustand weiß
er das, ohne irgendeine Unterstützung durch ein Labor. Sein grobstofflicher Körper
ist außerdem gegen jede Erkrankung immun. Auf der grobstofflichen Ebene hat er
alle Erkrankungen gemeistert, aber im feinstofflichen Körper sind noch alle
Erkrankungen vorhanden. Er hat das Wissen über die feinstoffliche Welt
erhalten, aber er hat diese Kraft über Leben und Tod und über die Krankheiten
erst auf der grobstofflichen Ebene erreicht; der feinstoffliche Körper kann
noch sterben und erkranken.
