Segen in den Veden

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Was die Veden über Segen berichten.

21.10.2009

Originalstimme (3:16 - 27:00) Datei 1

Maheshji sagt:

Ich werde heute noch mehr darüber berichten, was über Segen (bliss) in den Veden steht; die Veden sind von Gott geschrieben.

In den Veden werden für Segen verschiedene Namen angewandt, ein Name für Segen ist dort „Aananda“ (Sanskrit-Schreibweise).

Ein besonderer indischer Heiliger (mit Namen Kapalogi) sagt:

„Niemand kann von sich behaupten, dass er nicht an Gott glaubt, weil niemand in diesem Universum ist, der keinen Segen möchte.“

Angenommen jemand liebt Christus oder sonst einen großen Heiligen, wie kann es sein, dass er nicht an Christus glaubt oder an den großen Heiligen, den er liebt. Wer Christus liebt, akzeptiert auch das Kreuz.

Ob jemand nun Atheist ist oder nicht, gläubig oder nicht, wie kann er so etwas sagen; denn jeder möchte Aananda. Und dieses Aananda wird in mehreren Upanishaden erklärt:

Katha Upanishad, Treti-Upanishad, Swätasi-Upanishad. Sie alle befassen sich mit der Bezeichnung Segen (Bliss), in ihnen wird das in heiligen Versen (Ritshas) erklärt. Upanishaden sind Extrakte aus den Veden. Es gibt insgesamt 108 wichtige Upanishaden.

Sieh, in den Veden ist alles Wichtige angegeben, so viel zu so vielen Themen: Astronomie, Philosophie, in den Upanishaden wird ausschließlich über Philosophie berichtet. Die ayurvedische Medizin kommt aus den Veden. Dort ist beschrieben, wie man Häuser bauen soll, alles. In den Veden steht, wie man Bogenschießen lernt, wie man Erziehung unterrichtet.

Das ist ein sehr wichtiger Teil, den ich im letzten Kapitel nicht erwähnt habe.

(Die DNA, Desoxyribonukleinsäuren, wurden erst im letzten Jahrhundert entdeckt; sie sind aber bereits in den Veden beschrieben.)

In den Veden ist einer der Namen, welcher für Segen verwandt wird, Aananda. Die Bezeichnung wird dort nicht als Attribut verwandt, nein dort werden die Namen „Sat“, „Chit“ und „Aananda“ direkt für Segen angegeben. In den Veden gibt es außerdem einen Vers, in dem der Name von Gott mit Segen angegeben wird; Aananda steht für Gott.  

Jetzt erst ist das Thema vollständig behandelt, ich habe euch auch die Quelle genannt.

Habt ihr eine Frage zum Thema Segen?     

Es wird noch einmal gefragt: Was ist der Unterschied zwischen Segen und segnen?

Maheshji sagt:

Sieh, du gehst zum Meister oder du gehst zu Gott; er kann dich segnen, dass du Segen bekommst.

Jeder kann dich segnen, jeder Vater, ein Lehrer, ein spiritueller Meister, eine Gottheit kann dich segnen, aber sie können dir keinen Segen geben. Es gibt nur einen Ort, wo reiner Segen verfügbar ist, da gibt es nur einen Laden (Maduray). Ohne „Ihn“ ist kein Segen möglich. Es kann sein, dass du für eine gewisse Zeit eine Freude hast. Maheshji sagt, ihr könnt eine Frage stellen: Wie kann ich feststellen, was Segen ist?

Sieh, auf der weltlichen Ebene zählen Süßigkeiten dazu, alles was dir gefällt, alles. Sieh, eine gewisse Zeit gefällt dir das, danach wird deine Freude darüber geringer oder sie ist zu Ende. Es gibt da keine aufsteigende Linie, aber was Segen angeht, geht es nur nach oben, es gibt da keinen Weg zurück. 

Du kannst nicht sagen: Gott, ich habe aber jetzt genug Segen, d

Alle Dinge, die dir in dieser Schöpfung Freude geben, sind aus Maya gemacht, aber du bist nicht aus Maya gemacht. Du kennst also diesen Geschmack deines Vaters (Gott) im Innern; deine Seele kennt diesen Geschmack. Wer lehnt also diese Dinge ab; die Seele. Die Freude, die die Seele dann erfährt, kann durch keine Sprache dieser Welt ausgedrückt werden.

Betrachte nur die Worte von Kabir: „Meine Augen sind voller Liebe zu Gott, es bleibt kein Platz für Kajal.“ Wie wunderbar er das ausgedrückt hat.

(In Indien verwendet man Kajal, eine besondere schwarze Farbe für die Augen, um den Körper vor schwarzer Energie, vor negativer Energie zu schützen.) 

Ich habe das schon mehrfach gesagt, aber hier ist dieser Punk wichtig:

Utro war ein Philosoph zurzeit von Lord Krishna; er war ein großer Philosoph. Er hatte großes Wissen, vergleichbar mit Aristoteles; sein Wissen was Gott angeht, war sehr hoch.

Gott sagte zu ihm: „Geh nach Brindaa-Ban.“ (Das ist der Ort, wo Lord Krishna aufgewachsen ist.)  

Er hatte durch sein Wissen aber ein Ego. Er sprach mit den Gopis (Frauen die nicht lesen und schreiben können und während ihrer täglichen Arbeit ständig zu Gott beten). Als er deren extreme Liebe zu Gott gesehen hatte, vergaß er sein gesamtes Wissen. Seine Augen waren voller Freudentränen, er konnte seine Sinne nicht kontrollieren. Niemand kann diese Liebe, niemand kann diese extreme Liebe beschreiben. Er war voller Freudentränen und er wusste nicht mehr, wer er ist. Niemand kann diese extreme Liebe zu Gott, diese hohe Ekstase dieser Gopies, die weder lesen noch schreiben können, nachempfinden. Diese Gopies sind in Wirklichkeit die Verse der Veden (the rikchas of the Vedas), die Mensch geworden sind.

Nächster Punkt:   

Kein Wissen kann ohne Bhakti perfekt werden, kein Wissen kann ohne Bhakti vollständig werden. Extremes Wissen wandelt sich ganz von selbst in Bhakti um.

Warum Bhakti? Weil wenn Wissen da ist, ist auch ein gewisses Ego da. Das Ego ist ein Vorhang zwischen dir und Gott. Um dieses Bhakti zu erreichen, musst du dein Ego beenden, dein Ego verbrennen, dein Ego zerstören. Habt ihr irgendeine Frage dazu, denn dies ist ein sehr tief greifendes Thema. 

Ich teile euch noch ein weiteres Geheimnis mit:

Wenn ein Heiliger oder irgendjemand einen Zustand von Bhakti erreicht hat, hat er automatisch den Wunsch in Brindaa-Ban zu leben. Das ist die Stellungnahme eines vollendeten Heiligen. An diesem Platz hat Gott in seiner Kindheit gelebt.    

Das ist der Platz, wo Er seiner Mutter in seinem Mund das gesamte Universum gezeigt hat. Hier hat Er mit allen Gopies getanzt. Die Schönheit dieses Tanzes ist, dass hier jede Gopie mit Lord Krishna tanzt;  1000 Gopies, 1000-mal Lord Krishna. Ihr könnt fragen, wie ist das möglich? Sieh, Gott ist in dir, Gott ist in jedem einzelnen. Niemand kann sagen, nein, ich bin ohne Gott.

Wenn jemand in Trance vor Ihm tritt, durch diesen extremen Segen wird sein eigenes ich, seine Identität zu 100% beendet. Gott ist schon da; Gott ist seit vielen Leben in dir. Du kannst dich gar nicht von Gott abtrennen, denn diese Ablösung kommt nur durch das Ego.

Niemand unterrichtet dich so, dass du schon seit der Kindheit mit Gott verbunden bist. Wenn du dich vorstellst, sagst du, „Ich bin der Sohn von dem und dem“. Das ist nur eine Formel, in Wirklichkeit bist du das nicht, in Wirklichkeit bis Du ein Kind Gottes. Dies ist das einzige Land auf dem ganzen Globus wo dem Kind seit alter Zeit auf die Frage: Wer bist du, in der ersten Lektion beigebracht wird: Du bist Gott.

Maharishi Ramana hat angegeben, wenn du alleine bist, frage dich: Wer bin ich? Diese Frage bringt dich zum Ziel.

Lord Buddha hat diesen Reinigungsprozess beschrieben, der dich auch dorthin bringt:

Bin ich Haut? Nein, ich bin nicht Haut. Bin ich Blut, nein. Bin ich Knochen, nein, usw.

Wenn du so mit dir redest, wirst du eins nach dem anderen ablehnen und dann kommst du mit der Zeit auch dorthin.