Maduray

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Kama 1

Maduray ist göttlicher Segen oder das fünfte Pursharth 

01.12.03 Kanpur (Einführender Text)

Mahesh sagt: In meinen Schulbüchern habe ich immer das Bild von Dr. Maya (seiner heutigen Frau) gezeichnet, mit den Ohrringen, wie sie sie heute noch trägt. Und ich wusste auch den Namen Maya. Wenn eine Freundin den Namen Maya hatte, war ich von ihr angezogen. Aber dann berührte mich eine Kraft, die sagte: „Nein, das ist sie nicht“. Das ist Intuition. 

Ich gebe Euch dieses persönliche Beispiel. Die Geschichte liegt vor Euch, so dass Ihr Vertrauen auf dem spirituellen Weg bekommt. Das sind keine Worte, die mit Ego zusammenhängen. Ich will nur Euer Vertrauen und Eure Zuversicht auf diesem Weg stärken. Das ist kein Wunder. Wenn du übst, erreichst du das. 

Wenn du dich mit einem Heiligen, wie Swami Rama vergleichst, wirst du aufhören zu üben. Das sollt ihr nicht, weiter üben.

Ihr sollt weiter üben. Ihr seid auf dem richtigen Weg. So entwickelt Ihr Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Freundlichkeit. Ihr übergebt Euch in die Hände der höchsten Göttlichkeit, genauso wie Christus das getan hat.

Ich sage nicht, dass Ihr das Christentum verlassen sollt. Nein, was soll das? Dafür besteht überhaupt kein Grund. 

Es besteht die Notwendigkeit, dass ihr Euch heilt, säubert und euer Bewusstsein reinigt. Die Seele ist rein. Niemand kann die Seele reinigen. 

Es ist falsch zu sagen: „Reinige deine Seele.“ 

Deine Hülle, deine Kleider musst du durch Liebe, Sympathie, Vergebung, Freundlichkeit und Gewaltlosigkeit reinigen und deine Begierden überwinden.

Den Gedanken, etwas ansammeln zu wollen musst du aufgeben.

Du sollst nicht stehlen. Wenn du das Ansammeln aufgibst, wird dein Herz automatisch sauber und gereinigt.

Wenn das Herz gereinigt ist, dann ist Gott glücklich, denn Gott ist da.

Stell Dir einmal vor, in Gottes Haus erzeugst du Schmutz, Dreck, schlechte Dinge und schlechte Gedanken. Mit jedem schlechten Gedanken beschmutzt du Gottes Haus.

Ich sage nicht, dass ihr eine unglaublich schwere spirituelle Übung machen sollt. Neun Stunden üben, so wie mein Meister, nein, nein. Der Meister sagt mir nicht, dass ich Euch so etwas sagen soll. Ihr sollt euch nur auf einfache Weise reinigen.

Ihr sollt das machen, was ihr ohne Schwierigkeiten machen könnt. 

Das bedeutet, ihr tut eure Arbeit, aber mit einer anderen Einstellung. Wenn ein schönes Mädchen, ein schöner Mensch kommt, dann sieh, dass Gott gekommen ist.

Wenn du Ihn darin siehst, wie viel mehr Schönheit ist das? Du sollst dich nicht an diese Person hängen.

Wenn derjenige so schön ist, wie viel schöner ist dann Gott?

Das ist eine Entwicklungsstufe, du bleibst da nicht stehen. Das bedeutet nicht, wenn ein schönes Mädchen kommt, gehst du zu ihr und sagst: „Komm, wir wollen zusammen Tee trinken.“ Das sage ich nicht, nimm das als einen Schritt. Die Natur ist wunderbar. Hört zu, wie wunderbar die Natur ist.

Und um wie viel wunderbarer ist Gott! Begreift seine Schönheit!  Verstrickt Euch nicht in die Schönheit der Dinge. Versteht Ihr? Nehmt das als einen Schritt.

Diese einfachen Wege hat noch niemand angegeben. Ich gebe euch ganz einfache Techniken, um euer Herz zu reinigen, um Gottes Gegenwart zu spüren, um deinen Geist in Gottes Liebe aufgehen zu lassen.

Aber habt immer vor Augen, diese Dinge werdet ihr nicht mit Leuten diskutieren, die kein LICHT akzeptieren. Andernfalls schaffen sie euch Hindernisse. Sie werden euch falsche Kommentare geben, und sie werden euch stören.

Wenn dein Herz rein ist, wirst du die Kraft haben; du wirst nur denken, und der andere wird sich, ohne dass du etwas sagst, ändern.  

Das sieht so aus: Er wird zu dir kommen und sagen: „Bitte gib mir etwas, dass ich Frieden bekomme. Ich bin sehr durcheinander.“ Und die Leute kommen automatisch. Seit meiner Studentenzeit kamen Leute zu mir, die im Geist durcheinander waren. Jungen, junge Mädchen und Frauen, um Rat zu holen, und ich habe sie beraten. Und ich berate immer noch so viele Mädchen aus dem IIT ( TU - Kanpur), wenn sie durcheinander sind. Manchmal berühre ich nur ihre Haare und sage: „Geh, du bist in Ordnung.“

Ich kann gar nicht sagen, wie Swami Rama mich betreut hat. 

Ich gebe Euch für den spirituellen Weg nur ganz einfache Techniken, und so kommt ihr jeden Moment höher, höher und höher. Wenn Zucker da ist, kommen die Ameisen.

Wenn unglaublich große Liebe da ist, werdet ihr sehen, wie die Leute zu euch kommen, um Frieden zu bekommen. Ihr braucht gar nichts zu sagen. Ihr Bewusstsein wird ihnen das sagen. Sie wissen nicht, warum sie kommen, aber sie werden kommen.

Das ist ein langer Weg. Es gibt den Weg des Alkohols, den Weg des Sex, den Weg des Geldes, den Weg, ein gutes Haus zu haben, den Weg ein Politiker zu werden, den Weg ein hoher Beamter zu werden. Das alles kannst du erreichen, das ist aber nicht das Ziel.

Die Leute pflegen zu fragen: „Wie kann ich in diesem Leben das Ziel erreichen?“ Was ist mit diesem Leben? Ein Sterblicher spricht. Was ist mit diesem Leben? Was ist an diesem Tag? Das Leben ist wie ein Tag. Es kommt ein nächster Tag mit neuen Kleidern!

In meinem Wörterbuch gibt es das Wort Tod nicht. Das Wort Tod steht da nicht. Das müsst ihr der ganzen Welt unterrichten. Es gibt keinen Tod. Wenn du den Gedanken an den Tod hast, kannst du dem spirituellen Weg nicht folgen. 

Du musst diesen Gedanken an den Tod beseitigen. Das ist die erste Aufgabe des Lehrers. Es gibt keinen Tod!

Drei Dinge sind wichtig:

  1. Gott
  2. Deine Seele und
  3. Maya die Illusion (Die Kraft Gottes, Maya und die Illusion sind identisch.) 

Mahesh sagt ein Beispiel, was Maya ist: „Wenn die Regierung der Armee einen Befehl gibt, gehe dort hin und mache diese Arbeit.“

Dieser Befehl arbeitet wie eine Kraft.

Es gibt da keine andere Kraft. Die Schöpfung arbeitet!

In der SANATAN Philosophie nennt man die Schöpfung Prakriti.

(Die Sanatan Philosophie ist der historische Vorläufer der Hinduphilosophie und besteht seit Urzeiten.)

Hindus sind die Leute, die am Hindukusch wohnen. Der Name Hindu ist geografischen Ursprungs.

Was ist das, was arbeitet? Das, was arbeitet, nennt man BINDHU! BINDHU ist das, was durch Befehl ausgeführt wird.

Wenn der König der Armee einen Befehl gibt, das zu tun, geht und helft den Leuten, die durch die Katastrophe gelitten haben, dann werden sie das tun, weil der König das gesagt hat.

Und sie gehen dann hin und helfen den Leuten der Erdbebenkatastrophe oder den Flutopfern. Auf diese Weise funktioniert das.

So arbeiten, so gehen Gottes Kraft und Maya zusammen. Das ist Illusion. Wenn kein Befehl da ist, ist Maya beendet, nichts ist da. Aber die Seele ist noch da, so lange Gott es will. Die Seele nennt man Purusha.

Durch Seinen Wunsch sind wir aus Ihm entstanden und Maya wurde geschaffen.

Gott war allein. Er hatte keinen Vater, keinen Bruder, keine Schwester. Er hat gedacht: 

„Ich will viele werden!“

Und so entstand die Schöpfung.

Der Gedanke ist eine Kraft. So entsteht die Schöpfung. Wie kann deine Seele ohne Gottes Gedanke entstehen?

Ein Beispiel: Du machst eine Million Tontöpfe. In jedem Topf ist Raum. Gott ist überall, so wie im Meer überall Wasser ist. Wenn du Wasser in einen Tontopf tust und diesen ins Meer hältst, ist der Tontopf im Meer und das Wasser im Tontopf. Wenn du den Tontopf zerbrichst, ist das Wasser im Tontopf zum Wasser im Meer geworden.

Durch deine spirituelle Übung kannst du den Topf alleine nicht zerbrechen.

Auch „Maya“ kann den Topf nicht zerbrechen. Weil Maya Seinen Befehlen folgt. 

Du kannst den Topf nur mit Liebe, Liebe, Liebe zerbrechen. 

Du kannst Gott näher kommen, aber du kannst Gott nicht erreichen, ohne dass Er den Wunsch hat, dich zu treffen.

Der höchste Zustand ist Brahman. Das bedeutet, ein Zustand des Geistes, der wie Brahman ist. Aber du wirst nicht zu Brahman. Du bist Gott sehr nah, aber es ist noch ein dünner Vorhang da. Wenn Gott diesen Vorhang wegzieht, dann bist du Er und du bist fertig, du bist am Ziel angelangt.

Das gleiche Bild:

„Wenn du den Topf im Meer zerbrichst, bist du Meer.“

Die indischen Heiligen sagen: „Warum soll ich den Topf zerbrechen? Warum soll ich Gottes Schönheit nicht genießen? Warum soll ich mich an Ihm nicht erfreuen?

Das ist das fünfte PURSHARTH, worüber ich morgen sprechen will.

 

Das fünfte PURSHARTH  = „Göttlicher Segen“

02.12.2003 Kanpur.

Es gibt 5 PURSHARTHS:

  1. DARMA (sprich: Darm)
  2. ARTHA (sprich: Arth)
  3. KAMA (sprich:  Kam)
  4. MOKASH (sprich: Moksch)
  5. MADURAY (Göttlicher Segen) Wenn du hier die Form benennen willst, kannst du nur Lord Krishna sagen. Er ist vor 5.000 Jahren das erste Mal geboren worden. Deswegen wird in der Bhagavad Gita gesagt, es sind Worte Gottes. Sie wurde nicht direkt von jemandem geschrieben. Die Worte wurden direkt durch Gott autorisiert! Es ist das erste und letzte Mal, dass ein spirituelles Buch direkt von Gott geschrieben worden ist.

Nur in der Bhagavad Gita wird gesagt: „Das sind Worte Gottes.“

Normalerweise findest du in den Büchern der Hinduphilosophie nur 4 PURSHARTHS.

Das fünfte PURSHARTH wird nicht angegeben.

Hier ein wahres Beispiel: Als Guru Nanak die Schönheit Gottes gesehen hatte, rief er den Namen seines Meisters aus und: „Wak“. Aus Respekt vor dem Meister. Die Six benutzen dieses „Wak“ als Mantra. „Wak“ wird dort als Mantra gebraucht. Es ist aber in Wirklichkeit kein Mantra. Das war sein Ausdruck, als er die Schönheit Gottes sah. Stell dir einmal vor: „Du siehst einen schönen Menschen, einen schönen Jungen, ein schönes Kind, eine schöne Frau, ein schönes Gebäude, so wie das Taj Mahal, dann werden deine Augen erstaunt sein. Wenn du das Taj Mahal bei Vollmond siehst, sieht es so aus, als wenn etwas vom Himmel gekommen wäre und nicht bleiben würde. Als wenn es wieder weggehen würde. Als ich das Taj Mahal das erste Mal bei Vollmond gesehen habe, war ich erstaunt!

Habt vor Augen, was immer an Schönheit im ganzen Universum ist, dass all das der kleinste Teil dieser illusionären Welt ist. Man kann sich das gar nicht vorstellen.

Maya kann den Intellekt nicht bis zu dem Grad unterstützen, dass man die Schönheit Gottes sehen kann.

Nur Gott kann dir die Kraft hierzu geben, niemand sonst kann das.

Er hatte Arjuna die Kraft gegeben. Gott hatte sich ihm als Krieger gezeigt, nicht in seiner vollen Schönheit. Er hatte ihm gezeigt, dass die ganze Schöpfung sich in seinem Körper bewegt.

Ich erkläre Euch das auf einfache Weise: In deiner Haut sind Poren durch die der Luftaustausch erfolgt. Auf die gleiche Weise bewegt sich der große Körper (das Universum) Gottes, die Planeten. Stell dir das nur einmal vor. Die gesamte Schöpfung ist in Seinem Körper und Er ist immer noch jenseits der Schöpfung.

Wenn du dich in die Hände des Meisters übergeben hast, sollst du denken, dass du nicht handelst. Diesen Gedanken musst du verinnerlichen!

Du musst denken: „Gott hat mir diese Aufgabe übergeben, ich bin ein Diener und mache das jetzt.“

Ich sage ein paar Worte zu dem 5. PURSHARTH, dass ihr nicht verwirrt werdet.

Die Leute streben nach Luxus, Vergnügen, Freude und Segen. Segen kann man nicht sehen, aber Segen ist das wirkliche Ziel. Das ist das, wonach die Menschen sich im Grunde ihres Herzens sehnen. Diesen Segen finden sie nirgendwo. Diesen Segen findet man in der ganzen Schöpfung nicht, weil niemand dir das geben kann.

Der innerste Teil deiner Seele weiß darum. Das innere Bewusstsein weiß das. Was immer du dem Unbewussten gibst, darauf reagiert es.

Ein paar Tage, ein paar Momente genießt du das, und dann denkst du schon wieder: Das ist nichts. Und dann suchst du wieder nach der nächsten Schönheit, nach der nächsten Schönheit und denkst an Vergnügen, Freude und Luxus. Und so verstreicht das ganze Leben.

Gott hat das erklärt, er hat uns das mitgeteilt. Wenn du einmal den größten Hunger, den größten Durst eines Menschen gestillt hast, warum sollte ich mich mit etwas Geringerem zufrieden geben?

MOKASH ist auch ein Ort, von dem aus du nicht wiedergeboren werden musst. Aber du wirst da nicht diesen Zustand voller Glück erreichen, auch wenn du dort keinen Kummer und keine Probleme haben wirst. Aber dieser Hunger nach Freude und Segen wird in Mokash nicht erfüllt werden.

Wenn es schon 5 Pursharths gibt, dann sollte man auch versuchen, MADURAY, diesen Zustand Gottes, der voll von göttlichem Nektar und Segen ist, der jenseits der Kapazität des menschlichen Intellekts liegt, zu erreichen. 

MADURAY ist ein Zustand voll von Gottes Segen.

Wenn man also MADURAY erreicht hat, das ist der fünfte Zustand, dann wird dein Streben nach Glück gestillt sein und die Seele wird die Form Gottes sehen. Und wenn sie das Ziel erreicht, wird sie die Form Gottes genießen. Du wirst nicht zu Gott. Aber du genießt den Anblick Gottes.

Die Verse der Veden sagen: 

„Ihr seid geboren, um Gottes Gnade zu genießen.“

So wird das fünfte Pursharth allen, die den Durst nach Segen und Glück stillen wollen, empfohlen.

Du musst diesen Zustand von Mokash durchqueren. Du musst nach MADURAY gehen, in das 5. Pursharth. In Mokash wirst du nicht Gott. Du wirst den Zustand nicht genießen, obwohl du dich jenseits von Geburt und Wiedergeburt befindest. Aber du wirst die Schönheit und die Gnade Gottes, welche der stärkste Wunsch eines jeden Lebewesens ist, nicht genießen. Mahesh fragt: Ist das klar oder nicht? Habt Ihr irgendeine Frage, das fünfte Pursharth betreffend. Denn das ist normalerweise nicht in Büchern beschrieben.

Die Frage kommt: Wenn ich Mokash erreiche, bin ich dann nicht mehr auf der Erde?

Mahesh sagt: Du kümmerst dich gar nicht um Mokash. Sieh: Du löst ein Ticket nach Delhi (5. Pursharth), dann fährst du bis Delhi und steigst vorher nicht aus! Und dann bist du da. Ist das klar? Wenn du Delhi (das 5. Pursharth, MADURAY) verlangst, wie willst du dann nach Mokash kommen? Du gehst einfach weiter, bis du im 5. Zustand bist, denn Gott hat dir die Wahl gegeben. 

Du hast die Freiheit der Wahl in dieser Welt und die Freiheit der Wahl in der göttlichen Welt! Das ist deine eigene Welt. Der einzige Unterschied ist: Das gehört dir und dies hier gehört dir nicht.

Deswegen musst du nach dem Tod deinen Körper verlassen wie ein Hotel. Diese Welt ist wie ein Hotel. 

Gottes Haus ist dein wahres Haus. 

Das hier ist nicht dein wahres Haus. Das ist die Wahrheit. Und du brauchst da nichts zu bezahlen. Denn es ist das Haus deines Vaters, dein Haus.

Es ist nur eine Sache dabei:

Wenn du MADURAY nicht erreicht hast, dann verlierst du deine Identität.

Aber wenn du MADURAY erreichst, wird deine Identität erhalten bleiben. Dann erst bist du in der Lage zu genießen. Wie kannst du ohne Identität genießen?

Das 5. Pursharth wird dir FRIEDEN geben. Das Wort FRIEDEN ist sehr wichtig. Frieden bedeutet nicht, dass da kein Geräusch, keine Sorgen, keine Angst, kein Kummer, keine Probleme sein werden, nein, das ist nicht Frieden.

Frieden ist das höchste Wort, wo du den Zustand erreichst, in dem nichts gebraucht wird. Und ohne irgendetwas fühlst du Gnade, völlige Zufriedenheit, keine Wünsche, du brauchst nichts. Um dich herum ist nur göttlicher Segen. 

Wenn du denkst, dass irgendetwas in MADURAY erklärt werden soll, dann fragt, denn dies ist nirgendwo beschrieben.

Es kommt die Frage: Um diesen Zustand zu erreichen, müssen wir unser EGO aufgeben? Mahesh antwortet: Hört zu:

Zwischen Gott und dir ist das größte Hindernis dein eigenes Ego: Mein! Ich!

Ich gebe euch ein sehr grobes Beispiel:

Wenn zwei Menschen einander lieben, wenn sie zusammen sitzen, vergessen sie die Zeit, sich selbst, einfach alles. Sie sehen sich nur gegenseitig. Wenn du die höchste Schönheit, den schönsten Nektar siehst, das kann man nicht erklären. Es gibt dafür keine Worte. Die Sprache kann das nicht ausdrücken. Keine Sprache kann dieses Glück, diesen Segen ausdrücken. Wenn du das siehst, wirst du alles vergessen. Du kannst das nicht erreichen, solange du dich nicht vollständig in Gottes Hand begeben hast.

Wenn das Ego, das ICH da ist, dafür hat einer der Dichter das Gedicht geschrieben:

Der Pfad der Liebe ist so schmal, dass da nicht zwei Menschen nebeneinander gehen können.

Man muss da völlig ohne ICH sein. Wenn das ICH weg ist, was geschieht dann? Dann bist du da! Du bist schon da! Denn du hast das ICH geschaffen. 

So wie einer, der über sich nachdenkt, einfach die Richtung (den Blickwinkel) ändern muss und über Gott nachdenken muss. Du musst dich einfach in Gottes Richtung umdrehen, das ist alles.

Wenn ICH und MEIN da ist, ist GOTT NICHT DA, denn Gott ist allein.

Dein Bewusstsein sollte vollständig unschuldig sein, wie das Bewusstsein eines Kindes. Das Kleinkind kennt kein Gefühl von ICH.

Es gibt dafür so viele Wege, das Ego zu beenden, zu zerstören, das Ego aufzugeben.

Die Sinnesorgane sind auch ein Hindernis. Alle Sinnesorgane tragen dich in die materialistische Welt. Die Kraft MAN trägt dich in die materialistische Welt. Diese Kraft bewegt sich entsprechend deiner Sinnesorgane. Wenn du deine Sinnesorgane und dein MAN kontrolliert hast, dann kommt dein Intellekt. Wenn du den Intellekt durchquert hast, dann kommt Dein Ego. Durch Wissen  denkst du Gott zu kennen. 

Aber nur Gott kennt Gott. Niemand kennt Gott. Wie ist es möglich, Gott zu kennen?

Durch dieses falsche Ego, kannst du diese Absolutheit nicht erreichen. Du bist immer in einem Zustand der Unvollständigkeit.

Nur Gott ist vollständig, obwohl wir ein Teil von ihm sind.

Durch dieses ICH und MEIN reduzierst du deine allmächtige Kraft.

Du möchtest so mächtig werden wie der amerikanische President. Er hat über die ganze Welt zu bestimmen. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Niemand kann ihm gegenübertreten. Das ist mächtig.

Wenn du den Gedanken der Macht aufgibst und dein EGO vollständig beendest, zerstörst, dann bist du allmächtig!  

Allmächtig bedeutet unsterblich!

Wenn du allmächtig bist, wirst du unsterblich.

Wenn du mächtig wirst, musst du sterben, obgleich du unsterblich bist.

Es gibt da so viele Wege. So viele Techniken sind uns von den Heiligen unserer Zeit zu diesem Zweck für dieses menschliche Leben angegeben worden.

Weitere Informationen im Text: "Eine verschiedene Seele."

Mahesh sagt: "Stellt irgendeine Frage"   info@global-yoga.org