Gott und die Natur

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Leben und Tod

25.06.2007

Originalstimme (32:39 - 48:47)

Wir sprechen darüber, dass Pyramiden eine sehr große Kraft verkörpern.

Maheshji sagt:

Die Himalajas wirken wie große Pyramiden und geben dem Land Indien eine besondere Kraft. Die Heiligen gehen dorthin, um spirituelle Übungen (Sadana) zu machen. Sie nehmen diese Energie auf und verlängern damit ihr Leben.

Mahesh sagt, dass Swami Rama und sein Meister viele seiner Schüler angewiesen haben, in die Himalajas zu gehen, um dort zu üben.

Ich sage Maheshji, dass in unserer Kultur gesagt wird: Die Natur ist Gott.

Maheshji sagt: Aber warum? Damit zögern sie, den Namen Gottes zu nennen. (Maheshji bezieht diese Sichtweise auf ein geschichtliches Ereignis, welches 2000 Jahre zurückliegt.) Werden die Römer sie töten, wenn sie behaupten, dass sie Christus angehören? Sie sind Christen. Sie glauben nicht an die Macht des Königs? Warum geht diese Angst immer noch weiter?

Die Natur und Gott unterscheiden sich voneinander.

Würdest du Schüler und Meister als gleich bezeichnen? Sie haben die gleichen Augen, die gleiche Nase, die gleichen Ohren, die gleichen Nerven, die gleiche Erscheinung ---, das ist Unsinn.

Hier (als spiritueller Schüler) benutzt mich Gott, da (in der äußeren Welt) gebrauchen sie den Körper wie einen Raumanzug.

Sie (die Yogis) können die Körper wechseln. Sie können den Körper ablegen und zurückkommen.

Mit der Gnade des Meisters habe ich das perfekt erlebt. Manchmal bin ich weg von meinem Körper, manchmal bin ich mit meinem Körper verbunden.

Maheshji sagt: Wir hatten über ein Elekronennachweislabor gesprochen. Ich habe gesagt, das ist falsch. Kein Wissenschaftler kann ein Labor für Elektronen bauen. Keine Mauer, kein Material kann Elektronen einschließen.

Wenn jemand sagt, ich kann ein Haus bauen ohne Raum, oder ich kann ein Atom machen ohne Raum, das ist nicht möglich. Raum ist erforderlich.

Ich weiß, wie der Raum entsteht, und wie er beendet wird.

Der Raum ist nicht unsterblich, Raum ist sterblich.

Der Raum ist ein Element, und er nicht unsterblich.

Die Seele ist unsterblich, und die Energie ist unsterblich.

Raum ist nicht unsterblich.

Der Klang ist entscheidend; entsprechend dem Klang handelt die Energie.

Wenn Gott die Schöpfung nicht mehr will, werden Klang und Energie in „Ihn“ eintauchen. Es gibt dann keine Schöpfung mehr, kein Licht und keine Dunkelheit.

Maheshji sagt, kein Licht und keine Dunkelheit, ist das möglich?

Ich sage, ich kann das nicht sagen.

Maheshji sagt, ja. Nur ein spiritueller Mensch kann das sagen.

Ich gebe dir das Beispiel von einem Diamanten. Stell den Diamanten irgendwohin und mache es dunkel. Ohne Licht siehst du nichts von der Wirkung des Diamanten. Das ist ein sehr grobes Beispiel.

Gott ist erleuchtet.

Das ist ein anderes Licht, welches Lord Buddha gesehen hatte.

Swami Vivekananda hat dieses Licht in sich selbst gesehen.

Ich habe dieses Licht mehrere Male in meinem Meister gesehen. Das ist die Wahrheit.

Ich kann es gar nicht fassen, wenn ich mich daran erinnere. Dieses Gespräch ist aufgezeichnet, es ist das erste Mal, dass ich das mitgeteilt habe.

Aber die Wissenschaftler werden das nicht glauben. Sie akzeptieren das Element Raum nicht so wie die Heiligen es akzeptieren. Die indischen Heiligen sind sehr nahe an der Realität, sie haben die Realität gesehen.

Kabir hat in seinen Gedichten darüber geschrieben. Wenn ich das Gedicht zitiere, füllen sich meine Augen mit Tränen, denn Kabir hat die Wahrheit gesehen. Kabir war zu 100% Analphabet, ich denke Christus auch und Mohamed auch. Ich denke, sonst können sie Gottes Anweisungen nicht folgen. Maharishi Valmiki war auch Analphabet.

Maheshji sagt, der heilige Paulus war vorher genau wie Valmiki ein Krimineller, Saulus. Er war in seinem normalen Leben kein guter Mensch.

Ich sage, es ist unglaublich, dass dieser Wechsel möglich ist.

Maheshji sagt:

Er wiederholte den Namen Gottes, das gleiche geschah mit Maharishi Valmiki.

Das ist nur möglich, wenn man den Namen Gottes regelmäßig wiederholt.

Valmiki  konnte nicht einmal seinen Namen sprechen. Das Sprechen war für ihn sehr schwierig.