Die Genesis

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20.10.2010 Kanpur

Originalstimme (1:15:27 - 1:38:07) Datei 1

Es wird die Frage gestellt: Kann man die Genesis in der Bibel mit der Samkhya-Philosophie in Verbindung bringen?

Maheshji sagt: Bis heute gab es keinen Heiligen, der irgendetwas gegen Maharishi Kapila gesagt hat. (Maharishi  Kapila ist der Autor der Samkhya-Philosophie.) Danach gilt bis heute, dass es 24 Elemente gibt, das 25. Element ist Purusha, Gott. Und die gesamte Schöpfung besteht aus 25 Elementen.

Sieh, was immer an Schöpfung entstanden ist, darin ist Purustatu (Purusha) enthalten; das heißt, dieser Teil der Schöpfung leidet. Wenn du den Weg der  Schöpfung zurückgehst, dann durchquerst du die Kraft MAN, = Chitta, deinen Speicher, in dem alle deine unbewussten Eindrücke, deine Samskaras gespeichert sind, dann wirst du in die Lage versetzt, deine eigene Existenz, dein reines Bewusstsein, zu erkennen; dann erst bist du voller Frieden und Segen. Purusha (Gott) ist unsterblich. Aber du musst allen Schmerz, alle Freuden und den Tod hinter dir lassen. Maheshji fragt, ist das klar?

Es wird gefragt: Wer die Saat in Prakriti getan hat, ist das Brahman?

Maheshji antwortet mit einem einfachen Beispiel: Da ist ein Stück Eisen, es ist keine Handlung da. Wenn ein Magnet in die Nähe geführt wird, richten sich alle Eisenteilchen in eine Richtung aus, genauso war das.

  1. Der Gedanke, ich will viele werden kam. = Das ist ein Klang.
  2. und die Energie handelt entsprechend. Das ist ein Prinzip.
  3. Wenn die Energie aktiv wird, dann ist das 1. Element, welches geschaffen wird, Mahaatatwa. Mahaatatwa ist das Ei, in welches Gott die Saat für die Schöpfung gelegt hat; wie immer das formuliert wird. In Wirklichkeit ist es das Licht.
  4. Wenn das Licht in Mahaatatwa eintritt, Mahaatatwa ist voll von den 3 Gunas, dann werden die Gunas aktiviert.
  5. In dem Moment, wo dieser Prozess in Mahaatatwa angestoßen wird, ist das 1. was entsteht „der Mensch“, „Ich“, =Ahamkara.
  6. Und „das Ich“ hat seinen Ursprung vergessen.
  7. Wenn „das Ich“ sich Mahaatatwa zuwenden würde, wäre ein ganz kurzer Weg entstanden.
  8. Dann würde es Mahaatatwa verlassen und zu seinem Ursprung zurückkehren. 

Kapila hat angegeben wie die Schöpfung startete.

Maheshji sagt, ich habe das Bild schon einmal gebracht:

Da sind 2 Vögel auf einem Baum. Ein Vogel schaut nur zu, der andere isst eine Beere. Der Baum steht für die Schöpfung. Der Vogel der isst, ist der, der lebt und leidet. Der Vogel der zuschaut, der handelt nicht, er schaut nur; er begeht keine Handlung, keine Sünde. Der Vogel, der isst, steht für den Menschen, der handelt, der arbeitet, der leidet, der so viele Dinge tut. Im Innern ist aber reines Bewusstsein, was zuschaut. Durch spirituelle Übungen werde ich in die Lage versetzt, die Wahrheit zu verstehen. Dann erreiche ich dieses reine Bewusstsein,

und das habe ich gesagt. Dann hat sich das Bewusstsein aus der Kontrolle der Kraft MAN entfernt.

In der Genesis essen Adam und Eva von einem Apfel, der Apfel steht für Prakriti (die Schöpfung). Der Apfel ist der Ausdruck für die Schöpfung, hier wird eine Rahmengeschichte erzählt. Du hast die natürlichen Dinge akzeptiert. An dem Punkt begann das Leiden in der Natur.                                                     

Der Apfel bedeutet, du hast die Welt akzeptiert, du hast die Natur akzeptiert, nicht Gott. Der Apfel steht für Gier, das ist der Punkt. Und damit beginnt alles Leiden.

Solch fundamentale  Tatsachen kann nur so ein großer Heiliger (Maharishi Kapila) mitteilen. Du kannst das nicht miteinander vergleichen, aber die Wahrheit dahinter ist die gleiche. Der Heilige erzählt keine Geschichte, er teilt blanke Tatsachen mit, wie die Schöpfung gestartet ist. Er reiht 25 Parameter (die Samkhya-Philosophie) Punkt für Punkt aneinander. Maheshji teilt uns mit, dass der gleiche Prozess noch weiterläuft. Ihr könnt fragen wie? Wir fragen: Wie?

Maheshji sagt: Wenn du heiratest,  denkst du unmittelbar an einen Sohn oder an eine Tochter. Denkt irgendjemand, ich will keinen Sohn? Der wird leiden. Der gleiche Gedanke steht dahinter: „Ich möchte viele werden.“ Alle Lebewesen folgen diesem Gesetz. Dieser Gedanke treibt die Schöpfung voran.

In der Bibel steht der gleiche Satz, Gott sagt zu Adam und Eva: „Wachset und mehret euch.“ Maheshji bekräftigt den direkten Zusammenhang.

Maheshji sagt: In der Hindu-Philosophie ist das viel klarer, aber hier wird der gleiche Gedanke ausgedrückt.