Yoga in Russland

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04. 07. 2006

Originalstimme (11:32 – bis Ende)

Eine junge Frau überlegt, ob sie in ihrer früheren Heimat, in Russland, Yoga unterrichten soll. Sie fragt Mahesh, warum soll ich nach Russland gehen?

Maheshji antwortet ihr:

Warum bist du geboren?

Sie antwortet, niemand hat mich gefragt.

Maheshji sagt, nein. In dieser Welt ist nichts falsch. Alles was lebt, und alles, was nicht lebt, ist aus einem bestimmten Grund da. Das Leben hat einen bestimmten Zweck. Wenn man diese Aufgabe nicht vollständig erfüllt hat, muss man wiedergeboren werden. Wenn also jemand eine Chance bekommt, denen zu dienen, welche leiden,---.

Ich gebe dir ein sehr einfaches Beispiel:

Nimm einmal an, jemand ist ein ausgezeichneter Augenchirurg. Wenn er mit diesem Wissen den Blinden die Möglichkeit zu sehen gibt, dann ist das nicht nur die größte Belohnung  für den Blinden, sondern auch für diesen Arzt.

Den Menschen in diesem Land (Russland) fehlt dieses göttliche Wissen, denn der Kommunismus hat den Leuten das Recht genommen, etwas über Gott zu wissen.

Ein anderes sehr einfaches Beispiel:

Christus hat dieses innere Licht erfahren, und er versuchte dieses Wissen allen Menschen mitzuteilen. Das Ergebnis war, dass er gekreuzigt wurde. Er hatte diese Gelegenheit bekommen. Der Meister von Christus hatte ihm gesagt, wenn du dieses Wissen mitteilst, dann wirst du gekreuzigt werden. Bist du bereit? Christus sagte, ja. Weil er wusste, dass er damit eine sehr große Aufgabe übernimmt. Es ist der größte Dienst, den Menschen zu dienen, denen man dieses große Wissen vorenthalten hat.

Nur dieses Wissen kann das Ziel des menschlichen Lebens erfüllen.

Und er stimmte zu.

Maheshji sagt: 

In deiner Situation droht dir nicht eine solche Gefahr, aber du erreichst das Gleiche:

Du bekommst Segen von Gott, wenn du den unschuldigen Menschen dienst, die dieses Wissen nicht haben.

Wenn du dieses Wissen unterrichtest, erhältst du sehr hohen Segen, den du mit normalen Tätigkeiten nicht bekommen kannst.

Im Christentum oder in allen Weltreligionen kannst du sehen, dass anderen zu dienen der höchste Dienst ist. Und was dieses Wissen angeht, so ist es das höchste Wissen überhaupt.

Du erhältst also durch Gottes Gnade diese Gelegenheit, den Menschen zu helfen, die nichts über das Ziel des menschlichen Lebens wissen. Die über das Ziel, sich selbst zu erleuchten, nichts wissen. Noch wissen sie, wie man ganzheitlich an dieses Wissen auf der körperlichen, auf der geistigen und auf der spirituellen Ebene herangehen kann.                          

Hast du zu dem, was ich dir gesagt habe, eine Frage?

Sie fragt: Warum war die Yogaunterrichtung durch den jungen Mann, der vor zwei Jahren nach Leningrad gegangen ist, nicht erfolgreich?

Maheshji antwortet:

Wie viele Leute haben versucht den Mount Everest zu besteigen? Sie alle haben sich angestrengt, aber der Erfolg blieb ihnen versagt. Bei einer Bergbesteigung sind 13 Menschen umgekommen. Das heißt nicht, dass ihre Arbeit nicht erfolgreich war. Das ist eine unausgereifte Frage. Wenn eine Anstrengung nicht von Erfolg beschieden ist, dann heißt das nicht, dass man es nicht versuchen sollte. Es ist möglich, dass du auch keinen Erfolg hast, aber unsere Bemühungen in Russland zu unterrichten, werden wir fortsetzen. Unabhängig davon, ob du das nun machst oder nicht. Denke nicht, wenn du das nicht machst, dass das kein anderer machen wird.

Sie sagt, so denke ich nicht.

Maheshji sagt, dann ist es gut. Du hast die Chance, versuche es. Ob du Erfolg hast oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Ich bitte Maheshji genauer zu erklären, warum nach der Yoga - Philosophie Erfolg und Misserfolg das gleiche sind.

Maheshji sagt:

Sieh, mehrere Menschen versuchen etwas zu verbessern, aber nur wenige sind erfolgreich. Aber diese Arbeit geht weiter. Auf diese Weise wird in der Atmosphäre ein Gedanke entwickelt, und dieser Gedanke formt eine solche Person, die diese Arbeit zu Ende führen wird.                                                                                       

Sieh, Ostdeutschland war in großer Not und sehr unterdrückt. Der Gedanke der Menschen und die Anstrengung guter Leute, die Anstrengung von Dichtern, von Schriftstellern, all das erzeugt einen Klang, und dann taucht eine Persönlichkeit auf. Also dieser Gedanke ist wichtig.

Die Gedanken eines gewöhnlichen Menschen, die Gedanken von Hitler, die Gedanken von Napoleon, und die Gedanken von Mahatma Gandhi unterscheiden sich. Deren Gedanken erzeugten ein sehr starkes Energiefeld, und das Energiefeld erzeugt Leute, die ihnen folgten. Aber wenn du die Geschichte betrachtest, wirst du sehen, dass dieser Gedanke sich erst allmählich entwickelte.

Dieser Gedanke an Gott war zur Zeit von Lenin und Stalin nicht in Russland. Sie waren vollständig gegen spirituelle Wissenschaften eingestellt. Das fundamentale Prinzip des Kommunismus ist es, arbeite entsprechend deinen Fähigkeiten und nicht entsprechend der Notwendigkeit.                                                                         

Karl Marx sagte, arbeite entsprechend dem, was du brauchst. In seiner Philosophie gab es keinen Gott, keine unsichtbare Kraft. Stelle dir das nur einmal vor. Jeder Mensch hat zwei Kräfte. Die eine Kraft kannst du sehen, und die andere Kraft kannst du nicht sehen. Du kannst die DNA (Desoxyrhibonucleinsäure) sehen, aber du kannst die Kraft der Persönlichkeit, die arbeitet, nicht sehen. Karl Marx hat an die DNA geglaubt, aber nicht an die Person, die arbeitet.

Die unsichtbare Kraft ist wichtig, die Kraft die du siehst, ist nicht wichtig.

Ich möchte Karl Marx hier nicht diskutieren.                                        

Du kannst eine andere Frage stellen.

Maheshji sagt:

Wenn du diesen Auftrag übernimmst, nimm das als eine Last auf dich. Du kannst die, welche leiden, unterrichten. Sie sind Menschen, du bist auch ein Mensch. Es sind deine Brüder. Entscheide dich dann dafür, das zu tun. Denke dabei nicht, ob du Erfolg haben wirst oder nicht.

Wenn du nur einen Menschen unterrichten wirst, dann erzeugt der eine entsprechende Atmosphäre. Er wird mit anderen reden, er wird das, was er beobachtet hat, mitteilen. Dadurch wird dieses Wissen an andere weitergegeben, und das wird fortgeführt werden. Das ist das Ergebnis, wenn du nur einen Schüler unterrichtest.                                       

Wenn du nur einen unterrichtest, so bedeutet das, dass du erfolgreich bist.

Ich habe Angela dieses Wissen mitgeteilt und Theo. Sie sind von mir unterrichtet worden. Und sieh mal, wie viele Leute jetzt in diesem Wissen unterrichtet werden. Sie können in den Unterricht gehen, und sie können in die Website www.global-yoga.org sehen.

Sie fragt, warum ist es nicht genug, zu beten und an Gott zu glauben. Warum ist es nicht genug, wenn man gläubig ist und in die Kirche geht? Warum ist diese Yogaphilosophie notwendig?

Maheshji sagt:

Ja, das ist eine schöne Frage. Sieh, ich gebe dir ein einfaches Beispiel.

Dein Auto braucht regelmäßig eine Inspektion. Das machen die Leute mechanisch.

Der menschliche Körper ist nicht perfekt. Deswegen habe ich diese Frage bereits vorher beantwortet:

Es geht um ein ganzheitliches Voranschreiten.

Ich gebe dir ein anderes Beispiel:

Nicht jeder Mensch hat feine Gefühle. Und dieser Weg, über die Liebe zu Gott Fortschritte zu machen (Bhakti - Kult), (der im Christentum unterrichtet wird), ist Menschen, die keine feinen Gefühle haben, nicht möglich. Denn nicht jeder Mensch hat feine Gefühle. Dazu ist Reinigung auf der körperlichen, geistigen und spirituellen Ebene wichtig.

Im Yoga misst man diesen Dingen Bedeutung bei:

1.      Wie man den Körper reinigt.

2.      Wie man den Geist reinigt.

3.      Wie man den spirituellen Bereich reinigt.

Der Körper muss auf allen drei Ebenen gereinigt werden: Der grobe Körper muss gereinigt werden, der feinstoffliche Körper (itali-body)  muss gereinigt werden, der Saatkörper (seed –body). Es gibt noch zwei weitere feinstoffliche Körper, die auch gereinigt werden müssen.

Das ist eine sehr tiefe Wissenschaft. Aber wenn man dem Weg ernsthaft folgt, ist er sehr einfach.

Der Körper, den du siehst, ist eine sehr grobe Form von deinem wirklichen Selbst.

Dieser grobe Körper ist nicht vollständig. Einer, der keine Gefühle hat, kann daraus nicht viel Nutzen ziehen.

Im wirklichen Leben verfügt nicht jeder über intensive Liebe. Lust ist etwas anderes als Liebe. Liebe ist etwas anderes, dazu muss man sich auf der gefühlsmäßigen Ebene reinigen. Und für Gott brauchst du die feinsten Gefühle. Wenn du in die Kirche gehst, kannst du das nicht erreichen.

Es gibt Leute, die diese Liebe von Geburt an haben, das ist etwas anderes.

Du kannst diese feinen spirituellen Kräfte, dieses feine Denken nicht sehen. Deswegen ist Yoga ein besserer Weg und einfach.

Es gibt so viele Wege, aber auf den anderen Wegen wird dem Körper nicht in so wissenschaftlicher Weise Bedeutung beigemessen.

Eine Form (Hare Krishna) ist, zur Ehre Gottes zu tanzen. In anderen Religionen hat man dem Tanz auch eine hohe Bedeutung beigemessen, aber das ist eine sehr hohe Form von Tanz. Es dreht sich dabei um den Körper, um den Geist und die Prana – Energien, wie man damit umgeht. Wie man diese Energie benutzen kann, um sich spirituell weiterzuentwickeln. Es gibt da so viele Aspekte, die zu betrachten sind.                                               

Wenn du dir die spirituellen Wissenschaften ansiehst, stößt du immer auf die Meditation. Mit feinen Gefühlen erreichst du diesen Trance - Zustand des Geistes. Das ist Meditation. Im Yoga wird erklärt, wie man das erreicht. Aber in den anderen Bereichen ist nur ein emotionaler Zugang möglich. Und das erfordert eine sehr feine gefühlsmäßige Anstrengung. Nicht jeder Mensch ist gefühlvoll.

Maheshji fragt, hast du noch eine Frage?

Sie sagt, in früheren Zeiten wurde in Russland auch Yoga gemacht. Ihr Bruder hat bereits vor 25 Jahren in Russland eine Yogaklasse besucht. Sie fragt, warum ist das nicht genug, da ist doch schon etwas.

Maheshji sagt:

Indien ist das Land des Wissens. Das Licht kommt von der Sonne. Ich weiß, nicht was sie dort machen, aber sie haben keine Verbindung zu Gott. Stalin und Lenin haben die Verbindung zu Gott vollständig abgeschnitten. Wenn du aber denkst, dass sie in Russland perfekt und kompetent sind, dann geh nicht dorthin. Ich habe gehört, das da dieses Wissen erforderlich ist, und deswegen unternehme ich Anstrengungen, das zu erreichen. Lass sie machen.

Maheshji sagt:

Es ist meine Aufgabe, allen Wissen mitzuteilen.

Es ist meine Aufgabe, alle Teile der Erde zu unterrichten, damit alle eine weltweite Sichtweise erreichen.

In Russland ist jetzt eine solche Regierung, dass man den Leuten dort dieses Wissen unterrichten kann.

Maheshji fragt nach ihrem Beruf. Ich sage, dass sie Landwirtschaft studiert hat und ihre Doktorarbeit über die Qualität des Bodens geschrieben hat.

Maheshji sagt, gut.

Yoga hat die Kraft, die Qualität des menschlichen Körpers zu verbessern. Das heißt, der menschliche Boden wird verbessert.

Dies ist die menschliche Kultur (human culture), und was du beschrieben hast, ist die Kultivierung der Landwirtschaft (agriculture). Hiermit kannst du die Menschen kultivieren. Mit dem, was du gelernt hast, kannst du den Boden kultivieren. Die Menschen zu kultivieren ist viel höher.

Sie sagt: Mein Gefühl ist, dass ich dafür zu wenig Wissen habe.

Maheshji antwortet ihr:

Wenn du Lehrer wirst, dann werden die Leute dich fragen. Dann wirst du den Wunsch haben, das zu wissen. Und du wirst das Wissen von mir bekommen, indem du fragst.

Sie fragt, heißt das, dass das Wissen vom Lehrer zum Schüler weitergegeben wird?

Maheshji sagt: Ja.

Mein Meister hat mir das Wissen in Form einer kleinen Kapsel mitgeteilt:

Klang und Energie.

Und ich habe die wichtigste Erfindung, die bisher gemacht worden ist, gerade mitgeteilt.

Wenn du dem Yogaweg folgst, wirst du dich verbessern.             

Sie sagt, die Leute, die in Russland unterrichten, haben auch Lehrer.            

Maheshji sagt, warum nicht. Das Wissen ist das gleiche, aber wie man das erklärt, das ist der Punkt. Haben sie einen Lehrer, der jede Frage, die ein Schüler stellt, beantworten kann?

Nicht jeder Lehrer verfügt über das gleiche Wissen. Sammle Fragen, und die Fragen werden beantwortet werden, jederzeit am Tag oder zur Nachtzeit.

Sieh, wenn ein Kind das erste Mal ein oder zwei Schritte geht, dann freut es sich über das Gleichgewicht und das motiviert es, das Gehen weiter zu üben. Und in zwei Monaten läuft es daher.

In diesem Zusammenhang möchte ich etwas äußerst Wichtiges mitteilen. Eine Gehhilfe ist für kleine Kinder verboten. Kinder müssen das Laufen ohne Gehhilfe lernen, (sonst bekommen sie schwache Knie). Das ist wichtig.

Maheshji sagt:

Du musst zuerst gehen, und ich bin da, um dich zu unterstützen.

Sie sagt, meine Familie wird das nicht verstehen.                     

Maheshji sagt, dann tu das nicht. Ich möchte in deiner Familie keine Kontroverse erzeugen. Im einem Fall war die Frau eines Yogaschülers mit Yoga gar nicht einverstanden. Jetzt hat sich das sehr geändert. Die Tochter, die Schwester, sein Vater, seine Frau, sie alle sind gesegnet worden, und alle sind jetzt sehr für Yoga eingestellt.

Das ist nicht irgendeine Droge, die wir unterrichten, es ist eine feine himmlische Wissenschaft. Diese Wissenschaft ist gegen niemanden und gegen keine Religion gerichtet.

Aber wenn deine Familie gegen dich ist, dann tu das nicht. Aber ich habe dir dazu ein Beispiel gegeben. Alle seine Familienmitglieder sind mit ihm, und sie haben Fragen an mich, die ich ihnen beantworte. Ich habe das Beispiel angeführt, weil du gesagt hast, deine Familie ist dagegen.

Maheshji sagt:

Die Brüder von Christus haben Ihn nicht unterstützt. Eine Schwester von Christus ist Ihm nachgefolgt, aber die Familie nicht. Seine leiblichen Brüder waren gegen Ihn.

Für so eine feine große Arbeit, für so eine göttliche Arbeit, wenn da eine Opposition kommt, sollte man davor keine Angst haben.

Es gab eine Zeit, da war der Staat gegen die Kirche eingestellt, jetzt ist die Zeit, wo der Staat die Kirchen restauriert.

Als Mohammed mit dem Islam begann, verehrten alle Leute, auch aus seiner Familie, Statuen. Seine eigene Familie war gegen ihn. Aber dann folgten sie, einer nach dem anderen, dem Islam. Und jetzt ist er fast über die ganze Welt verbreitet. 

Sie sagt, wir sollten keine Beispiele von so großen Leuten anführen.

Maheshji sagt: Ich kann doch wohl die Geschichte zitieren. Ich sage nicht, dass du eine falsche Anstrengung, eine falsche Arbeit, einen falschen Schritt tun sollst. Dieser Schritt bringt dich zur Menschlichkeit. Diese Yogawissenschaft bringt dich nicht gegen die Menschen auf. Die Leute werden zu besseren Menschen. Jeder kann Yoga machen, ob er Christ oder Moslem ist. Alle Religionen können Yoga machen, Atemübungen, Körperübungen, Meditation. Jeder kann das machen.

Wenn du in die Kirche gehen willst, kannst du gehen. Dagegen ist nichts zu sagen. Du sollst dein System lediglich verfeinern, immer weiter verfeinern. Das ist nicht gegen irgendeine Religion gerichtet. Diese Wissenschaft macht den Körper zu einem immer besseren Instrument.                                                                                                      

 Maheshji wiederholt: Du kannst jederzeit jede Frage stellen. OK.

Möge Divine Mother euch alle segnen.

Maheshji bedankt sich.