Wir sind unsterblich

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16.10.2010 Kanpur

Originalstimme (2:53:45 - 3:15:15) Datei 1

Maheshji sagt:

Wir sind unsterblich. Für einen Unsterblichen ist das Haus des Unsterblichen unsterblich. Eine sterbliche Adresse kann nicht die Adresse eines Unsterblichen sein. Ich sage euch das, ich weiß das. Mein Vater lebt in einem unsterblichen Haus, und ich lebe in einem sterblichen Haus, ist das möglich?

Dafür ein Bild: Du nimmst dein Kind mit auf die Kirmes, das Kind vergisst den Vater und ist von der Kirmes begeistert; es besteigt ein Karussell nach dem anderen. Es muss sich umdrehen, um den Vater wieder zu sehen, und es wird herausfinden, dass das alles nichts ist. Die Heiligen drehen sich zu Gott um. Mohamed hat Erziehung abgelehnt, er hat nur den Koran unterrichtet, damit du nicht von Gott abgelenkt wirst.

Maheshji sagt: Wenn ihr auch so denkt, wie ich denke, dann bekommt ihr immer mehr Vertrauen. Dein Vertrauen nimmt zu, die Qualität deiner Gedanken verbessert sich. Du kommst der Wahrheit dann sehr viel näher, und du bist dann ohne jede Verwirrung, und du hast ein klares Bild.

Ihr habt Überzeugungskraft, und ihr findet Lösungen, die voller Frieden sind, weil sich eure Art zu denken auf die absolute Wahrheit ausrichtet. Weil sich eure Gedanken auf die göttliche Realität, die verborgen ist, ausrichten. Das ist auch der Grund dafür, dass wir uns in Dunkelheit bewegen.

Dieses äußere Licht ist nicht das wirkliche Licht. Um dieses Licht zu sehen, müssen wir unsere Gedanken aufgeben, dann erreichen wir diese innere Stille.

Dann wird diese Gedankenfülle, dann wird diese Energie gestoppt. Man kann sagen, diese Energie schafft eine neue Schöpfung. Unsere Gedanken stoppen dieses göttliche Licht. Versucht also diesen groben Klang, diese groben Schwingungen zu stoppen.     

Maheshji sagt: Ich habe erklärt, wie wir Gedankenenergie erzeugen und wie diese Energie eine Schöpfung erzeugt. Ich habe erklärt, wie durch die Gedanken ein Vorhang entsteht, so sind die Zusammenhänge. Wenn ihr dazu jetzt Fragen stellt, wird das noch klarer.

Es wird gefragt, wie kann ich meine Gedanken abstellen?

Maheshji sagt: Sieh, wenn du reden möchtest, rede einfach nicht. Du behältst den Gedanken im Kopf und verfängst dich immer wieder in dem Gedanken. Du machst dir selbst eine Antwort und das hört nicht auf.

In der Praxis geht das so:

  1. Du nimmst dir vor, du sagst nichts und du sagst nichts; du nimmst dir vor, du denkst nichts und du denkst nichts.
  2. Die 2. Möglichkeit; du beginnst einen Gedanken, das ist das Mantra. Und der Gedanke kommt, und du nimmst ihn nicht auf, du bleibst bei dem Mantra. Dann hört das auf. Das sind 2 sehr einfache Methoden.

Die nächste Frage: Es gibt negative und positive Gedanken, wie kann ich negative abschalten und positive stärken?

Maheshji sagt: Sieh, diese Schöpfung ist eine Mischung (aus 5 Komponenten), aus den 3 Gunas: sattva (friedvoll) , radjas (aktiv) und tamas (träge) und aus gut und schlecht.

Diese Schöpfung bist nicht du, diese Schöpfung ist falsch (eine Illusion).

  1. Du bist nicht falsch.
  2. Gott ist nicht falsch, betrachte die Samkhya-Philosophie. Gott ist unsterblich und sein Sohn ist auch unsterblich, aber diese Schöpfung ist sterblich.

Also unser Thema ist, unser Hauptziel ist es, zu wissen, wer ich bin.

„Werde still und erkenne dich selbst.“

Zitat in der Bibel aus der Geheimen Offenbarung des Johannes.

Wenn du dich selbst kennst, dann kennst du „Ihn“, denn „Er“ ist dir am allernächsten, nichts ist dir näher. Gott ist dir so nah.