10.03.2010
Kanpur
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Maheshji
wird zur Bedeutung der folgenden Textstellen gefragt.
Die Verheißung des Heiligen Geistes
(Johannes 14, Vers 15) Liebt
ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und
er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den
Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht
und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch
sein.
Frage
dazu: Jesus kündigt sich selbst als Heiligen Geist an.
(Johannes 14, Vers 15) Augustinus bezeichnet Gott als: „Summum
Bonum“, als das höchste Gut. Maheshji
sagt: Das ist ein sehr schönes Wort.
Der Heilige Geist ist das gleiche wie
Christus, der Messias, eine große Inkarnation oder der Meister, der dich nie
verlässt.
Das heißt, die wir Christus studieren, wir sind alle unsterblich,
das ist das Gegenteil von dem, was das Christentum sagt. Maheshji
sagt: Dies ist sehr wichtig, dies ist ein Beweis für die Wiedergeburt.
Jesus sagt: „Wenn ich weiterlebe, dann wisset: Ich bin in meinem Vater
und ihr seid in mir, und ich bin in euch.“
Maheshji
sagt: Das bedeutet, wir alle haben eine Seele: Wir, der Vater, Gott und der
Meister, das ist nicht so deutlich erklärt, aber das bedeutet es.
Zitat
aus der Bibel: Christus
sagt: Die meinen Geboten folgen, sind die, die mich lieben, und weil sie mich
lieben, wird mein Vater sie lieben.
Maheshji
sagt: Wenn ihr etwas für den Meister tut, hilft der Meister euch. (Mahesh führt
hier das Beispiel seiner Schüler an.)
Ich
habe gesagt, alles hat eine Seele, es gibt keinen Unterschied. (Johannes 14,
Vers 21) Maheshji legt sehr großen Wert darauf, dass jeder das verstanden hat,
das ist eine sehr wichtige Stelle.
Bibelzitat:
Judas fragt: Herr, warum gibst du dich nur uns zu erkennen und nicht der ganzen
Welt?
Jesus
antwortete: Alle, die mich lieben, werden tun, was ich sage; und mein Vater wird
sie lieben. Sie werden zu Ihm kommen und Wohnung bei Ihm nehmen. Wer mich nicht
liebt, wird nicht tun, was ich sage. Und das Wort, welches ihr hört, ist nicht
mein Wort, sondern das Wort des Vaters, der mich gesandt hat. Und habt vor
Augen: Diese Worte sind nicht von mir, diese Worte sind von meinem Vater, der
mich gesandt hat. Dies habe ich euch gesagt, solange ich bei euch gewesen bin,
aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater in meinem Namen senden
wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt
habe.
Maheshji sagt, hier ist
nur eine Sache wichtig: Wie viel Vertrauen habe ich? Wie weit folge ich Seinen
Anweisungen? Wie weit lasse ich mich mit Vertrauen und mit Überzeugung führen?
Normalerweise
folgen die Leute eine Zeit lang, aber nach einiger Zeit nicht mehr. Die Ursachen
dafür sind Ärger, Gier u.s.w. Sie sagen, die anderen tun das nicht, warum soll
ich das tun? Ich will das Leben genießen.
Maheshji
sagt ausdrücklich: Das Zentrum des
Geistes muss auf den Meister ausgerichtet sein. Versuche diese illusionäre Welt
zu verstehen; da ist keine Wahrheit zu finden!
Habe die Definition der
Wahrheit vor Augen: „Die Wahrheit war, ist, und sie wird immer die gleiche
Wahrheit bleiben. Wenn irgendein Wechsel da ist, ist das keine Wahrheit.“
Ein
Kind wird geboren, es wird alt und stirbt, das heißt, dieser Körper ist keine
Wahrheit. Die Wahrheit ist etwas anderes. Dein
Vater und deine Mutter bringen dich nicht zur Welt, sie geben dir nur den
Körper, und
du bist nicht Körper, denn der Körper ist sterblich. Du denkst, dass du der
Eigentümer deines Körpers bist. Der Körper mag demjenigen gehören, aber du
gehörst Gott. Maheshji
sagt: Also die Suche nach der Wahrheit geht weiter. Du suchst nach Vergnügen,
in welches Hotel soll ich gehen? Was soll ich anziehen? Mach das, genieß das,
aber deine innere, zentrale Konzentration sollte auf die Suche nach der Wahrheit
ausgerichtet sein; dass du zur Wahrheit wirst.
1.
Denke darüber nach, wie du diese Wahrheit erreichen kannst,
2.
und wie du ihr folgen kannst.
3.
Denke darüber nach, wie du dich aus dieser illusionären Welt befreien
kannst.
Du
vergisst, dass du Wünsche aus dem vergangenen Leben mitgebracht hast. Aber
verstrick dich nicht in diese Wünsche, denn deine Hauptkonzentration sollte auf
Ihn ausgerichtet sein.
Ein
Beispiel: Du gehst in ein Einkaufszentrum oder du gehst irgendwohin, um dir
etwas anzusehen. Aber während du unterwegs bist, vergisst du dein Haus nicht.
Du siehst dir das an, und danach gehst du wieder nachhause. Aber hier vergisst
du dein Haus. Das ist das, was Christus sagt. (Maheshji bezieht sich hier auf
Johannes 14, Vers 2, "in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen".) Das ist so, weil du die Gewohnheit
hast, dich auf die Welt auszurichten. Christus sagt das mit seinen Worten.
Sieh,
wenn Christus gesagt hätte, da ist kein Haus, dann wären alle verwirrt. Das
ist so ausgedrückt, dass einfache Leute es verstehen können. Du gehst in das
Haus deines Vaters, und du bekommst auch einen eigenen Raum für dich. Jesus
spricht zu einfachen Menschen, du kannst sehen, wie einfach sie sind. Sie
fragen: Herr, wie werde ich dich finden?
Maheshji
sagt über Johannes Vers 1: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei
Gott, und Gott war das Wort." Den gleichen Inhalt findet man in den Veden.
Zur
Erbsünde: Die Christen sagen, durch die Taufe wird die Erbsünde von dir
weggewaschen. Wie kann es ohne vergangene Inkarnation eine Erbsünde geben? Wie
kann man die Wiedergeburt streichen? (Siehe 2. Konzil in Konstantinopel). Und
durch die Taufe soll diese Schuld gelöscht werden, wie kann das gehen? Maheshji
sagt hierzu gezielt: Was diese Punkte angeht, kann man ein Horoskop machen und
genau feststellen, was da an Belastung mitgebracht wurde. Durch die Erbsünde
ist die Wiedergeburt bestätigt. Indem sie das bestreiten, betrügen sie alle. Wenn es keine Wiedergeburt gibt, woher soll die Erbsünde kommen? Und
durch Wasser (die Taufe) soll die Erbsünde aufgelöst werden? Man kann
ein korrektes Horoskop machen und genau feststellen, was da an Belastung ist.
(Ein indisches Horoskop ist mit einem europäischen nicht vergleichbar.)
Eine
Aussage zum Taufwasser: Es gibt nur in Indien im Ganges heiliges Wasser, in
jedem anderen Wasser sind Bakterien. (Das Ganges Wasser wird in 1000 Jahren nicht
schlecht, das haben bereits die Seefahrer früherer Jahrhunderte festgestellt.)
Die
wichtigste Sache ist:
Vertraue auf Gott, und das ist
wirklich genug.
Gott
ist allgegenwärtig, da braucht man keine Adresse. Da wo du bist, kannst du mit
Gott sprechen. „Herr ich habe etwas falsch gemacht.“ Du kannst dich wie ein
Kind an Gott wenden: "Papa, du liebst mich nicht." Du verlässt ihn, Gott hat
keinen Raum, wo er leben kann.
Lord
Krishna hat das seiner Mutter gezeigt. (Als sie ihn fragte, „Was hast du da im
Mund?“, hat er ihr in seinem Mund das ganze Universum gezeigt, auch sie und er
waren da zu sehen.) Er ist die einzige Inkarnation, die sagt, ich bin Gott.
Diese Worte Gottes stehen in der Bhagavad Gita, unser Mantra entstammt diesen
Worten; da sagt Lord Krishna zu Arjuna:
„Gib alle Anhänglichkeiten
auf, komm zu mir, und ich werde dich von allen Sünden befreien.“ Wenn alle Sünden
weg sind, ohne irgendetwas zu tun; das kann nur Gott tun.
Er hat
nicht gesagt, du musst dies oder das dafür geben; er hat dafür keine Auflagen
gemacht. Das ist eine sehr wichtige Sache, du begibst dich völlig in Seine
Hand.
Maheshji
sagt: Du gehst zwar in die Kirche, du hörst, was sie sagen, aber du bist nicht
mit solchem Gefühl und solcher Liebe dabei, aber das ist nötig. Er
sagt: Ich habe nie das Gefühl, mein Meister ist nicht da. Christus
hat das gesagt: „Ich bin im Vater, und der Vater ist in mir.“ Maheshji
sagt: Diese Inkarnationen (die Heiligen) sagen das in ganz klaren Worten, aber
ihr fühlt das nicht. Diejenigen, die das verstehen, können einen höheren
Zustand erreichen.
Ich
denke, dass niemand das so erklärt. Man sollte diese Texte jeden Tag lesen und
da gefühlsmäßig einsteigen.
