Warum positiv denken

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Gute Gedanken haben gute Ergebnisse

03.03.2010 Kanpur

Originalstimme (20:41 - 48:00) Datei 0

Unsere spanische Yogalehrerin unterrichtet in einer Krebsgruppe Hatha Yoga und das Kernproblem dieser Yogaschüler ist negatives Denken.

Maheshji sagt, die erste Frage ist:

Warum sollte man positiv denken? Ohne die Beantwortung dieser Frage kannst du das gar nicht verstehen. Wenn Leute, aus welchem Grund auch immer, negativ werden, startet im Körper eine chemische Reaktion und negative Energie breitet sich aus. Aber wenn du beginnst positiv zu denken, wird alle negative Energie gelähmt; die positive Energie hat eine stärkere Kraft.

Ich frage, warum?

Maheshji sagt: Weil dies unsere Energie ist, dies ist unsere natürlich Energie. Wenn du dir jemanden ansiehst, der negative Energie ausstrahlt, so ist der verändert. Betrachte das Gesicht eines Kindes, betrachte das Gesicht irgendeines Kindes. Sieh dir sein Gesicht genau an, so werden wir geboren (ohne negative Eindrücke). Aber durch widrige äußere Umstände, durch falsche Anleitung, durch falsche Gesellschaft, durch falsche Vorbilder werden die Menschen schwach.

Nächster Punkt: Warum betrifft das nicht alle?

Weil einige Leute mit einem starken Schicksal geboren werden, sie werden mit extremer Courage geboren. Du kannst Könige, Krieger oder Politiker nicht in einer Kategorie zusammenfassen, ihre Umgebung ist auch äußerst wichtig für sie. Wichtige Leute sind immer von sehr wichtigen Gedanken anderer beeinflusst. Wenn eine Nation schwach wird, dann geben diese Führer, wie Jesus es war, den Menschen neue Slogans. Mahesh verweist hier für unsere Ohren überraschend auf Hitler. Er war z. B. ein kleiner Mann, und er hat die ganze Welt bedroht. Stell dir nur einmal vor, wie zielgerichtet er gedacht hat. (Für diese enorme Kraftreserve gibt es auf diesem Planeten vermutlich mehr negative als positive Beispiele.)

Maheshji sagt: Ich habe diese positive Einstellung trotz extrem widriger Umstände von Geburt an, ich habe auch bei Schwierigkeiten nie aufgegeben. Ich habe „Divine Mother“ (wir sagen Gott) und den Meister nie vergessen. Dieses ganze Universum liegt in den Händen von „Mother Goddess“. Auch wenn alle Türen geschlossen sind, schlafe ich in den Händen von „Mother Goddess“ und alle Probleme bleiben zurück. Die Probleme entstehen durch falsche Unterrichtung. Durch diese falsche Unterrichtung entsteht eine große Distanz zwischen dir und Gott.

Es gibt aber gar keine Distanz zwischen Gott zu dir.

Diese Distanz ist intellektuell produziert, in Wirklichkeit gibt es sie nicht. Sieh, sie sagen, Gott ist allgegenwärtig, aber warum fühlst du das dann nicht.                                         

Warum messe ich all euren Fragen so große Wichtigkeit bei? Weil ich euch nicht von mir entfernt erlebe. Mein Gott unterscheidet sich von deinem Gott, diese Auffassung ist vollkommen falsch. Auf der körperlichen Ebene kann es zwei Meister geben, aber Gott kann es nicht zweimal geben.      

Noch einmal in Kürze, es gibt nur drei: Erstens Gott, zweitens ich und drittens dieses Universum.

Erstens Gott, zweitens den Menschen = die Seele und drittens Maya = die Schöpfung. Zwei Sachen, Gott und deine Seele kannst du nicht sehen. Maya kannst du nicht sehen, aber die Schöpfung, die daraus entstanden ist, kannst du sehen. Gott ist nicht der Schöpfer dieses Universums, Sein Wille wird durch Maya (= die neue Energie) umgesetzt.      

Wir sind uns also über unsere primäre Aufgabe nicht im klaren; das primäre Ziel des menschlichen Lebens ist uns nicht klar.

Wir erfüllen uns das ganze Leben über unsere Wünsche, wir haben ständig neue Wünsche. Wie viele große Seelen sind schon auf diese Welt gekommen, um diesen primären Auftrag mitzuteilen. Wir respektieren sie, wir hören ihnen zu, aber wir kümmern uns nur um unsere Wünsche und nicht um das Ziel des menschlichen Lebens. Nimm irgendeinen großen Heiligen, was hat er mitgeteilt?

Denn der Druck, den die Wünsche erzeugen, ist äußerst stark. Solange wir nicht beginnen über die Kategorie (die Struktur) der Wünsche nachzudenken, (bleibt alles beim alten).

Es gibt in Indien eine Gruppe, die keine Kleider tragen, und sie essen nur so wenig, dass sie überleben können. Unser Meister lebte eine Zeit lang ohne Kleider im Dschungel umgeben von wilden Tieren. Der Dschungel ist voll von wilden Tieren, und diese Meister leben dort ganz alleine.                  

Maheshji hatte seinen Meister gefragt, wie kannst du das machen?

Er hatte geantwortet, es gibt Mantren, wenn du diese wiederholst, können sich die Tiere dir nicht nähern. Auf diese Weise kannst du dich mit einem Kreis umgeben, den die wilden Tiere nicht überqueren können; sie können den Kreis sehen. Moskitos fliegen z. B. ins Auge, weil Licht aus dem Auge kommt. Sie sehen das Licht und fliegen hinein. 

Diese Mantren reinigen dich immer weiter, und diese Mantren und die Literatur erinnern dich an das wirkliche Ziel des menschlichen Lebens. Zu diesem Zweck ist Pratyahara und alle Yamas und Nijamas erforderlich. (Siehe Hatha Yoga Handbuch Kapitel VI.)

 

Jetzt komme ich noch einmal auf die Frage zurück: Wenn positives Denken da ist, dann kann man Krebs kontrollieren. Die Ärzte werden sagen, nein, er wird sterben.

Du musst diesen Leuten sagen, dass sie unsterblich sind. Der Tod ist ein ganz anderes Phänomen. Jeder Mensch muss sterben, ob er nun Krebs hat oder ob er keine Krankheit hat. Der Zeitpunkt des Todes ist von Gott festgelegt.

Es gibt ein Gebet, Maheshji trägt das Gebet vor:

Wenn der Zeitpunkt des Todes festgelegt ist, warum schläfst du dann nicht ruhig, warum hast du Angst? Ärzte können Krankheiten behandeln, Ärzte können keine Unsterblichkeit verleihen. Was in einer bestimmten Zeit zu geschehen hat, wird geschehen. Du solltest jeden Moment deines Lebens genießen.

Maheshji sagt: Du kannst das herausfordern, der Tod kann vorher nicht kommen. Der Körper ist dein Haus, solange du lebst, musst du dich vorbereiten. Zu diesem Zweck holst du den Rat der Ärzte ein und nimmst Medizin. Das ist für den Körper, das Leben verlängert sich dadurch nicht.

Der Körper stirbt, nicht du. Du bist unsterblich.

Nur der Körper ist sterblich. Aber solange du in diesem Haus lebst, ist es deine Pflicht, es zu erhalten. Du bist unsterblich, der Körper ist sterblich. Warum hast du also das Gefühl, dass du stirbst? Der Körper stirbt.

Maheshji gibt für diese Patienten die folgende Verordnung:

1.       Für Krebspatienten ist gesprossener Weizen, ist Weizengras ein sehr wichtiges Hilfsmittel. (In 12 Blumentöpfe Weizen aussäen. Jeden Tag den gesprossenen Weizen aus einem Topf essen. Am 12. Tag ist das Gras im 1. Topf wieder so lang, dass man es essen kann.) Durch dieses Weizengras wird die Immunabwehr aktiviert.

2.       Vor dem Schlafengehen einen halben Teelöffel Turmerik in lauwarmer Milch, Turmerik hat die Kraft, Krebszellen zu töten.

Maheshji sagt, ich denke, das ist genug.

Vermittle ihnen neues, besseres Denken, dass sie nicht grübeln sollen. Wenn sie Pranayama Übungen machen und Asanas dann bessert sich das, denn der Körper braucht Prangenergie.