Sanatan Philosophie

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Die Sanatan Philosophie kommt aus den Veden

19.04.2004 Kanpur

Die Sanatan Philosophie leitet sich direkt von den Veden ab. Niemand kann sagen, wann diese Philosophie angefangen hat. Sanatan heißt Zeit, es ist nicht der Name eines Heiligen. Die Zeit, wie alt die Sanatan Philosophie ist, kann nicht angegeben werden.

Die Sanatan Philosophie bedeutet, dass die großen Heiligen Vedanta Verse gesehen haben. Dies war nicht aufgeschrieben. Aber die ganze Sanatan Philosophie kommt aus den Veden. Alle Philosophien berühren diese Sanatan Philosophie irgendwo, denn das ist der Ozean. Vivekananda schreibt das in seinem Buch „Der Ozean der Weisheit.“ Das ist ein großes weites Feld.

 

Die Veden sind in 40 Schulen aufgeteilt, z. B. Musik oder wie man sein Haus bauen soll oder die ayurvedische Medizin u.s.w. All das ist in 40 Teile aufgeteilt.

Um das zu vereinfachen, wurden die Veden in 4 Teile aufgeteilt. In Wirklichkeit bilden die Veden eine Einheit.

  1. Der erste Teil, Rig-Veda, ist über die Gedanken, über gute Gedanken.
  2. Der zweite Teil ist die Yajur-Veda. In der Yajur-Veda werden die Prinzipien über das Handeln, über das Karma mitgeteilt. Das nennt man Karma – Kanda. Wie man etwas machen soll, wie man einen Ritus ausführen soll. Wie die Technik ist. Wie die Technik sein muss, damit man die Energie der Schöpfung, göttliche Energie, bekommt. So viele Dinge sind da beschrieben, zum Beispiel wird ein Mantra angegeben, wenn jemand das übt, stirbt er erst nach 100 Jahren. Es wird angegeben, wie man die Kraft eines Mantras verstärken kann. Was man tun kann, um die göttliche Energie zu nutzen und so viele andere Dinge. Das wird im zweiten Teil beschrieben.
  3. Der dritte Teil, die Sama-Veda befasst sich mit der Musik und Klang. Das heißt, wenn der Mensch betet, wie er den klang des Mantras wiederholen soll, um diese oder jene Kraft zu erreichen. Mit deren Hilfe kannst du folgende Dinge erreichen: Ruhm, Geld, Kraft, Macht oder so viele andere Dinge. Dafür wird das Mantra angegeben. Das wird hier, im 3. Teil der Veden beschrieben.
  4. Atharva-Veda, A ist etwas, das sich überhaupt nicht bewegt, Stille. T bedeutet Bewegung, A bedeutet keine Bewegung. Das bedeutet absolute Konzentration, auf einen Punkt ausgerichtete Konzentration, Stille. Denn, wenn Handlung da ist, kann kein Frieden sein. Handlung bedeutet Tat, Karma.

Tatsächlich sind die Veden eins, nicht vier. Aber damit man sie leichter verstehen kann, hat man sie unterteilt. Die einfachen Leute sollten die Veden auch verstehen, deshalb hat man 40 Teile unterschieden.

Das gesamte Wissen ist in den Veden enthalten, was immer es auch ist. Alle Begriffe haben sich daraus entwickelt.

Wir werden nicht in der Philosophie unterrichtet, denn es ist eine riesige Philosophie.

Wir befassen uns nur mit der Schule des Yoga und wir unterrichten nur das; Yoga nach der Schule von Maharishi Patanjali (siehe Asthanga Yoga).

Nur Maharishi Patanjali hat dem Yoga Bedeutung beigemessen, sonst niemand. Kein Heiliger sonst hat diesen Weg angegeben.

Yoga ist keine Religion.

Es ist eine Technik, die Realität zu wissen, die Realität zu sehen, zur Realität zu werden und in die Realität einzutauchen. Sieh nur, Yoga leitet sich von den Veden ab, aus dem 4. Kapitel, der Atharva-Veda.

Dies ist ein Weg, eine Technik, mit der man unsterblich werden kann. Man erfährt, wer man ist. Du bist nicht sterblich. Mit dieser Technik kann man das sehen.

 

Wenn du in den Yamas den Begriff Ahimsa betrachtest, Ahimsa = nicht verletzen.

Nicht verletzen gibt es im Christentum.

Nicht verletzen gibt es bei den Moslems, nicht verletzen und opfern, beides.

Nicht verletzen gibt es in jeder Religion.

Nicht stehlen ist in allen Religionen.

Die Wahrheit ist in allen Religionen.

Wenn gesagt wird, dass Yoga eine Mischung aus verschiedenen Bereichen ist, so stimmt das einfach nicht. Wer kann sagen, dies ist mein. Ich kann sagen, das ist mein, denn wir sind die ersten. Das Christentum ist danach, der Islam ist danach, das Judentum ist danach. Sind wir eine Mischung oder sind sie eine Mischung? Kann das Christentum sagen, wir sind älter als die Sanatan Philosophie, können die Moslems das sagen? Können die Juden das sagen?

Die Yamas und die Niyamas hat niemand auf diese Weise angegeben. Santosha = Zufriedenheit, Saucha = Reinigung, Tapas = innere Disziplin, Svadhyaya = das Wissen über die Selbstverwirklichung studieren, Konzentration und ständige Wachsamkeit. Du sollst wenig sprechen.

Ein schönes Beispiel für ständige Wachsamkeit:

Im Zirkus ist jemand auf dem Seil. Die Leute sitzen da, klatschen und es ist Musik, aber der auf dem Seil geht, er ist auf das Seil konzentriert. Man kann nicht sagen, dass er das alles nicht mitbekommt, aber das zentrale Nervensystem ist bei dem Seil. So wie du ein Auto fährst. Du redest, rauchst, OK, aber wenn du genau hinsiehst, ist dein zentrales Bewusstsein auf das Fahren konzentriert. Wenn du da nicht aufpasst?

Genauso, wenn du Rad fährst, ein Rad mit 2 Rädern. Du fällst nicht. Das ist Zirkus. Das ist ein Wunder, aber du machst es. Du fährst und redest mit deinem Freund. Du siehst dich um, aber kein Unfall. Du fällst nicht. Stell dir das nur einmal vor. Für diese weltlichen Dinge benutzen wir diese Kraft. Aber du benutzt diese Kraft nicht für diesen höheren Zweck, der dein Ziel ist, welches du entwickeln musst. Das bedeutet, wir müssen unseren Geist anleiten.

Wir messen diesem Thema in Wirklichkeit nicht solche Bedeutung bei. Denn wir haben diese Anweisungen mehrere Leben von Geburt an nicht bekommen.

Diese Unterrichtung über die spirituelle Philosophie ist für einen Menschen von sehr großer Wichtigkeit.

Heilige sehen dein Denken, deine Wachsamkeit, deine Gedankenlinie, all das.

Diese Mantren, diese Statuen von Gott, die Chakras, geben, wenn man übt, ein Licht, dass ihr ständig sehen könnt, was immer das ist. Wenn sich diese Sache weiter entwickelt hat, kommt das innere Licht.

Andernfalls seid ihr ständig in dieser materiellen, illusionären Welt, weil euer System mit so vielen Hüllen zugedeckt ist.