Nada Brahma

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20.10.2010 Kanpur

Originalstimme (1:58:43 - 2:21:45) Datei 1

Wir sprechen über das Johannes Evangelium, Zitat:

Vers 1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht. Es ist nichts gemacht, was nicht durch es gemacht ist.

Es wird gefragt: Was bedeutet das?

Maheshji antwortet darauf mit einem Zitat aus den Veden:  „Nada Brahma“ = Gott ist Klang.

Im Johannes Evangeliums wird das gleiche gesagt. Maheshji sagt: Es kann nicht 2 Wahrheiten geben, nur die Erklärung mag anders sein.

Es wird gefragt, ist Gott Energie?

Maheshji antwortet: Gott ist nicht Energie. Klang ist nicht Energie; Klang erzeugt Energie.

Klang ist Gott!  So steht es in den Veden: „Nada Brahma“ = Gott ist Klang.

Klang ist ein Befehl, und die Energie spielt entsprechend dem Klang.

Das Johannes Evangelium wird weiter zitiert: Vers 3 „Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht.“ Maheshji sagt, das heißt: Die Energie spielt entsprechend dem Klang.

Johannes Evangelium: „Das Leben selbst ist in Ihm, und dieses Licht gibt ihm Leben. Maheshji ergänzt: Ich habe bereits „Licht“ gesagt. Wir zitieren die Bibel weiter und Maheshji stimmt dem zu und erklärt: Das ist Samkhya-Philosophie.

Maheshji hatte gesagt: Ihr habt keine Frage zum Christentum gestellt, und jetzt sehen wir, dass die Samkhya-Philosophie in das Johannes Evangelium eingearbeitet ist. Diese Erklärung ist in der heutigen Zeit erforderlich. Man muss das miteinander vergleichen, in der heutigen Zeit ist das erforderlich. In der Morgenlektion habe ich gesagt: Ich werde euch jede einzelne Frage beantworten. Aber es ist wichtig, dass man sich zusammensetzt und das miteinander vergleicht.

Das Johannes Evangelium wird Vers 4 –9  weiter zitiert:

4  In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.

6  Es war ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. 8 Er   war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von Licht.              

9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. 10 Er war in der Welt, die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, damit sie an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gedanken und Wahrheit.

Maheshji antwortet darauf und sagt: Sieh, das ist ein wichtiger Satz. Ich habe nie gehört, dass dieser Text den Leuten erklärt worden ist. Die Priester sind selbst bereits verwirrt, deswegen können sie das auch nicht richtig unterrichten.   

Es wird gefragt, war Christus eine Inkarnation von Gott?

Maheshji sagt, nein. Christus ist ein Heiliger, er war keine Inkarnation von Gott.

Frage: Das Wort ist Fleisch geworden und hat hier auf der Erde unter uns gelebt.

Maheshji sagt: Das ist falsch!

Das Wort ist Klang bedeutet, die Natur manifestiert sich entsprechend dem Klang. Die Energie verwandelt sich dann automatisch selbst in eine Form.

Deswegen gibt es nur in Indien die Übung, dass man sich hingesetzt und ohne zu denken schweigt. Auch wenn du hungrig bist, kannst du nichts sagen. Warum?

Klang ist die Ursache; aus Klang ist die Schöpfung entstanden.

In Indien gibt es Darstellungen auf denen „Mother Kali“ Köpfe abschlägt; das ist ein Sinnbild für Zerstörung.

Maheshji sagt: Sieh, dies „im Anfang war das Wort“ heißt, dass die Schöpfung aus Klang entstanden ist; das sagt bereits die Samkhya-Philosophie. 

Maheshji sagt:

1.     Das Wort ist Befehl.

2.     Shakti ist Befehl.

3.     Klang ist Befehl und die Natur entsteht, Prakriti entsteht, Mahaatatwa entsteht, nimmt Form an.

4.     Das Wort ist Befehl; der Klang ist die Verbindung zwischen Gott und Prakriti.

Denn die Menschen können sich die Kraft des Klanges nicht vorstellen. Klang nimmt niemals eine Form an, Klang ist unsterblich. Deswegen heißt Klang in unserem (Sanskrit) Alphabet Akasha. Wir in Europa nennen das Alphabet. In Sanskrit heißt das Akasha; Akasha ist das, was niemals stirbt. Klang kommt vom Klang. Woher? Wir sagen, vom Unsterblichen. Klang ist unsterblich.

Maheshji sagt: Wenn ich spreche, wer spricht da? Es spricht nicht dieser Körper; Nerven? Muskeln? Nun, dies ist unser Instrument, ich; es spricht der Teil von Gott. Der Körper kann nicht sprechen. Die Natur handelt nur, sie kann nicht sprechen; das gesamte Prakriti kann sich entwickeln, aber Prakriti kann nicht befehlen.

Zwischen Gott und der Schöpfung liegt der Befehl: („Ich will viele werden.“) Der Befehl ist nicht die Seele, nein. Befehl ist kein Teil, den wir (bis jetzt) hier diskutiert haben. Maheshji sagt: Ich kann alle diese Dinge sehen. Mein Meister hat mich nie von Angesicht zu Angesicht unterrichtet, die Kommunikation geht von Herz zu Herz. Maheshji fügt noch hinzu: Christus hat nichts aufgeschrieben, Christus hat keine Fehler gemacht, die Fehler sind später gemacht worden.