Mutter und Kind

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Die Verpflichtung gegenüber der Mutter

13.10.2008 Kanpur

Originalstimme (13:00 - 55:50) Datei 2

Maheshji spricht über die Beziehung Mutter und Kind.

Sieh, in Europa bringt man die Kinder in den Kindergarten, einige kommen schon direkt nach der Geburt in die Kinderkrippe.

Was machen die Frauen während der Schwangerschaft, sie trinken Alkohol, sie rauchen Zigaretten und führen unsinnige Gespräche. Und wenn der Kleine heranwächst, dann soll er sich wie Gott benehmen, die Mutter möchte das.

In der indischen Kultur raucht die Mutter nicht, sie nimmt keine Drogen, sie führt keine unsinnigen Reden.

Alles, was du während der Schwangerschaft denkst, machst, bekommt der Kleine mit, was du sagst, was du isst. Wenn du lächelst, lacht das Kind, es lächelt nicht, es lacht!

Wenn du dir Sorgen machst, wenn du melancholisch bist, wird der Kleine ganz ruhig. Sieh dir nur die Liebe eines Kindes gegenüber einem anderen an.

Er hört alles, was die Mutter macht, und jeder Gedanke und alles was du sagst, wenn du mit deinem Mann kämpfst, und er kämpft mit dir, der Kleine bekommt alles mit. Er sieht seinen Vater mit sehr strengen Augen an. Ein junger Mann hat sich gegenüber seiner schwangeren Frau sehr harsch benommen und der Kleine hat alles mitbekommen. Deswegen sieht der Kleine den Vater mit sehr strengen Augen an, denn dieser Eindruck ist sehr tief in ihm vorhanden.

Ich gebe euch dazu ein Beispiel:

Warum hat sich in einem anderen Fall die Tochter gegen den Vater gerichtet. Die Tochter hat sich gegenüber dem Vater nicht gut benommen, jetzt ist das geändert. Es geht hier darum, was war. Wenn ihr irgendetwas vor Maheshji verbergen wollt, das ist Unsinn. Er ist voll informiert, es ist also besser, das zu sagen.

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine äußerst wichtige Sache.

Was du von deinem Kind möchtest, dass musst du in der Empfängnis bis zur Geburt mit ihm machen.  

Es gab einen berühmten Kricketspieler John Brakman, er ein ganz ungewöhnlicher Kricketspieler. Vater und Mutter, beides waren sehr bekannte Kricketspieler, haben sich nur über Kricket unterhalten. Alle Zeitungen im Haus, alle Fotos waren über Kricket. Alle Gespräche über Kricket, es wurde über nichts anderes geredet. Zu der Zeit war Hockey in Indien auf dem Höhepunkt, und es schlich sich ein kleiner Fehler ein, der vom Hockey kommt.

Es ist anzunehmen, dass die Mutter (während der Schwangerschaft) ein Hockeyspiel verfolgt hat. Dieses Kind wurde ein so abnormaler Kricketspieler, der den Ball mit einem Hockeyschlag lenkte. Er spielte Kricket wie Hockey. Sie sagten, das ist ein Kricket, das gibt's doch gar nicht. Er hat diese Technik in kürzester Zeit erlernt. Diese Theorie ist jetzt weltweit anerkannt. Niemand kann bestreiten, was die Mutter über die Sprache und die Gedanken wahrnimmt, versteht der Kleine vollständig. Durch seine Situation kann er nicht sprechen. Das Geheimnis dahinter ist, wenn das Kind geboren wird und schon sprechen kann, braucht man ihn gar nicht erziehen, denn er erinnert sich an alle Dinge, die er im letzten Leben gelernt hat. In der Zeit, wo er noch nicht reden kann, vergisst er diese Dinge. Nach der Geburt vergisst er das, denn er sieht alles neu und anders und kann nicht reden, dadurch geht diese Erinnerung verloren. Manchmal kommt es vor, dass Dinge vom letzten Leben erinnert werden.

Ich sage Maheshji, dass ich französisch sehr einfach lernen konnte, aber mit Englisch Schwierigkeiten hatte.

Maheshji bestätigt, das dass die Erinnerung aus dem letzten Leben ist.

Sieh, im Unterricht werden alle Schüler von einem Lehrer unterrichtet, aber die Leistungen der Schüler sind ganz unterschiedlich, das hat damit zu tun. Einer studiert Kunst, einer studiert Musik, einer Hockey, einer geht zur Armee, das kommt durch die Gedanken aus vergangenen Leben. Diese Lektion ist für alle wichtig, alle haben eine Vergangenheit. 

Der nächste Punkt, wenn das Kind von der Mutter gestillt wird oder andere Nahrung erhält, da besteht ein himmelweiter Unterschied.

Durch das Stillen wird Liebe übertragen.  

Normalerweise wird das richtig gemacht, aber diese Dinge formen die Persönlichkeit des Kindes außerordentlich, wie du dich dem Kind gegenüber verhältst.

Der nächste Punkt ist das Kinderzimmer. Das Kind schläft dann im extra Raum und braucht deswegen einen Teddybär, der Teddybär steht für ihn Vater und Mutter. Das ist völlig falsch. Stell dir das nur einmal vor. (Der Kleine soll nicht in ein extra Zimmer, er muss bei den Eltern sein.)             

Und die Kultur, die der Kleine in seinem Haus erlebt, genauso macht er das später selbst. Es gibt einige wenige Kinder, die das ändern.

Maheshji erzählt von sich, seit meiner Kindheit habe ich gesehen, wie mein Vater spirituelle Bücher las und Freudentränen in den Augen hatte. Dieses Wissen, Bhakti, wurde direkt in mich hinein geschüttet. Ich kann die Ramayana gar nicht lesen, wenn solche spirituelle Stellen kommen, fange ich an zu weinen. Auch wenn solche Sendungen im Fernsehen kommen, geht es mir genauso. Mein Enkel fragt mich dann manchmal, warum weinst du?

Mahesh erklärt dem kleinen Deiveshji dann, Beta (= mein Süßer), „Mother Godes“ geht ohne Schuhe. Dann versteht Deiveshji das und ihm kommen Tränen.                                                                       

Maheshji übergibt alles dem Meister. Swamiji konnte sehr streng sein, aber er war von Herzen sehr freundlich. Man braucht also Herz, um ein Kind aufzuziehen. Wenn jemand das richtig macht, sieht er das am Ergebnis. Wenn du von deinen Kindern schöne Antworten möchtest, dann sieh dir an, was du gemacht hast.

In Europa, in der westlichen Kultur, verhält sich die Frau gegenüber dem Mann ebenbürtig, sie opfert sich nicht. In Indien ist es umgekehrt, die Frau fastet für den Mann. (Es gibt in der indischen Kultur wöchentlich einen Fastentag für die Frau, das ist ein Tag, an dem die Frau für den Mann fastet, und an einem anderen Tag fastet der Mann für die Frau.) Heutzutage ist die Situation in Indien auch sehr schlecht. (Sie imitieren die westliche Kultur.)

In der alten indischen Kultur war es so, wenn der Mann von der Arbeit nach Hause kam, hat die Frau ihn bedient, ihn massiert und ihm alles gegeben, was ihm angenehm war. Diese Hochkultur ist völlig umgekrempelt worden.

Die Liebe einer Frau ist äußerst wichtig, denn die Frau hat im Vergleich zum Mann von Natur aus sehr viel Liebe und Mitgefühl. Das betrifft alles, den Körper, die Schönheit, die Sanftheit.

Alles ist sanft, nicht hart wie beim Mann, versuch das zu verstehen. Die Frau ist von Natur aus sehr sanft, alles sollte also sehr sanft sein. Wenn der Mann kommt und Tee möchte, dann mach ihm einen Tee. Heute ist die Kommunikation bei so einer Kleinigkeit sehr hart, ich habe das gesehen. Die Kommunikation ist nicht in Ordnung, obgleich man die Frau die bessere Hälfte nennt, aber das Benehmen gegenüber dem Mann lässt zu wünschen übrig. Habe ich recht oder ist das falsch?

Es wird die Frage gestellt, woher kommt diese Veränderung?

Der Grund, warum das in Indien so war, ist, weil die Kultur in Indien von den Heiligen geschrieben wurde und nicht von den Eroberern. Die Lehrer jener Zeit waren Heilige, sie nahmen kein Geld. Alles war frei, die Erziehung im ganzen Land war frei. Die Engländer haben diese Honorare eingeführt.

Maheshji sagt ausdrücklich, dass die Erziehung in jedem Fall kostenlos sein sollte.

  1. Stelle dir einmal vor, das Erziehungssystem ist von der Geburt bis zum Ende der Ausbildung an kostenlos, dann ist Druck auf der Familie weg.
  2. Wenn die Eltern krank sind und das nicht können, dann würden die Nachbarn das für die Kinder weitermachen, weil kaum zusätzliche Kosten entstehen. 

Es ist die Pflicht der Regierung, das zu regeln.

Es gibt da verschiedene Ministerien, die diese Sache kontrollieren, aber die kümmern sich nicht darum. Sie sorgen dafür, dass sich nichts ändert; das Ergebnis ist Selbstmord.

Maheshji sagt: Das Monatshonorar für den Kindergarten von Deiveshji kostet so viel, wie seine ganze Ausbildung gekostet hat.

Ich sage, dass das noch viel schlimmer ist als in Deutschland.

Maheshji sagt: Deswegen hat „Mother Godes“ uns die natürliche Energie gegeben. Maheshji wird der erste Wissenschaftler sein, der diese Energie vorstellt.

Ich stelle euch ein Gedicht vom „Heiligen Kabir“ vor, Maheshji zitiert den Sanskrittext, er bedeutet:

„Der Fisch im Wasser ist durstig.“

Das ist eine sehr eigenartige Sache. Gott ist allgegenwärtig. Gott berührt dich, aber dein Durst nach Gott führt dich in alle Richtungen; du läufst von einem Meister zum anderen, von einem Tempel zum anderen, von einer Kirche zu anderen, obgleich sie dir im Brustton der Überzeugung sagen,

„Gott ist allgegenwärtig.“

Sie sagen das, aber sie glauben das selbst nicht.

 Gott ist wie du, du steckst dein Kind ins Kinderzimmer, es hat Angst und redet mit seinem Teddybär. Ist Gott so grausam?                                                                                            

Maheshji sagt: Ich kann so etwas nicht tolerieren, Gott ist voller Liebe, Liebe, Liebe.   

Kannst du dir überhaupt vorstellen, wie viel „ Mother Godes“ der ganzen Welt gegeben hat? Aber du realisierst das nicht, du akzeptierst das nicht. Sie akzeptieren den Segen von „Mother Godes“ nicht.

Versuche also ihre ständige Gegenwart, ihr Haus und ihre Freundlichkeit zu fühlen.         

Araguru Shankarasharia (der erste Shankarasharia) war krank, dass geschah ganz hier in der Nähe bei Kanpur. „Mother Godes“ kam, und er erkannte sie. Er versuchte aufzustehen und sich zu verneigen „Mother Godes“ fragte, warum Shankara, warum? Warum willst du aufstehen, warum respektierst du mich nicht, warum gibst du nur Brahman (Gott) Respekt?

Er verstand und begann zu weinen, und er schrieb ein Gebet für „Mother Godes“, was noch niemand übertroffen hat.

Mahesh spricht das Gebet: „ - - - Mama du bist da, Mama du bist da, Ma du bist da, Ma du bist da, warum soll ich Angst haben.“

Das ist eine wahre Geschichte. Wie kann ich all dies ohne Ihren Segen mitteilen.

Fühle Ihren Segen!

Der Segen von „Mother Godes“ ist ständig um uns herum. 

Sieh, ein indischer Junge geht von zuhause los, um zu arbeiten, und die Mutter füllt seine Tasche mit vielen Sachen zum essen, und was er sonst noch braucht. Er sagt, Mutter warum? Ich bekomm doch da alles, da ist eine Kantine. Besser du nimmst das mit.

Genauso ist das.

Die Liebe von der Mutter und die Liebe von „Divine Mother“ ist ein himmelweiter Unterschied, jeden Moment fühle ich Ihre Liebe und Ihren Segen.