Meditationsmethoden

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Es gibt insgesamt 112 Meditationsmethoden, das heißt es gibt 112 verschiedene Methoden sich zu konzentrieren, von denen Lord Buddha 24 beschrieben hat.

Wenn man eine Methode erlernt hat und mit ihr gut zurechtkommt, gibt es keinen Grund diese Methode zu wechseln. Wechsel der Methode bedeutet in der Regel Rückschritt.

Lass dich da nicht verwirren, wenn jeder Heilige eine andere Methode unterrichtet. Nein, du musst eine Methode für dich auswählen.  Es gibt insgesamt 112 verschiedene Methoden sich zu konzentrieren, darunter fallen alle Meditationstechniken. Damit du dich besser konzentrieren kannst, ist die Tratak Übung ein sehr wichtiges Mittel.

Um das Ziel zu erreichen gibt es drei ganz unterschiedliche Yogawege:

  1. Der Weg über deine Handlungen. Es gibt sehr viele Mantren, so viele Methoden sich zu reinigen. In der Bhagavad Gita wird angegeben, wie du handeln sollst, damit die Früchte der Handlungen dir nicht folgen. In einer anderen Lektion wird beschrieben, wie du das machen kannst. Das geht auf dreierlei Wegen, a.) du handelst, b.) du redest oder c.) du denkst nur. Wenn du nur denkst, ich will den töten, dann ist das eine Tat, und du wirst dafür zur Rechenschaft gezogen. Du hast ihn nicht getötet, aber du hattest diesen Gedanken, das genügt. Diesen Weg, den Weg über die Handlungen, nennt man Karma Yoga.
  2. Der Weg über das Wissen, das ist Dhyana Yoga. Auf diesem Weg reinigst du dich über das Wissen. Du entwickelst dich hier über spirituelles Wissen weiter.
  3. Bhakti Yoga, indem du dich Gott hingibst. Du machst hier durch Gebet und Gottesverehrung Fortschritte. Für Bhakti Yoga brauchst du sehr tiefe Gefühle. Wenn du das nicht hast, kannst du diesen Weg nicht gehen.

Wenn du den normalen Hatha Yoga Weg gehst, brauchst du der Spur nur zu folgen. Wenn du diesem Weg folgst, erreichst du auch das Ziel. So wird das ein gerader Weg ohne Kehrtwendung und ohne Nebenwirkungen. Man braucht dazu aber die Anleitung durch einen kompetenten Meister. Du solltest deine Kapazität langsam erweitern, deswegen verlängert sich die Meditationszeit von selbst, mach das nicht gewaltsam. Es ist so wie mit dem Schlaf, manchmal ist er tief, lang, manchmal kurz. Im Schlaf träumst du, in den Träumen erzeugst du kein Karma.    

Der  ausführliche Text ist mit Tondatei im Netz unter "Karma".