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Ein Mantra von Lord Shiva

Maheshji spricht über die Bedeutung des Mantras, und er erklärt das Deeksha Mantra.   

Originalstimme

20.10.2003 Rota Spanien

Mahesh sagt: Ich möchte noch einmal etwas über die Tiefe und die Wichtigkeit der Mantren sagen.

Für jeden, der spirituell übt, ist ein Mantra sehr wichtig.

Es gibt so viele Mantren, aber die Wirkung ist an Vertrauen gebunden. Die Wirkung des Klanges hängt vom Respekt und von der Verehrung dem Meister gegenüber ab. Die Wirkung ist an das Vertrauen auf das Mantra, an das Vertrauen auf die göttliche Kraft gebunden.

Sogar wenn einer das Mantra wie ein Papagei, ohne Respekt und ohne Verehrung wiederholt, selbst dann hat der Klang eine Wirkung.

Je mehr Respekt du hast, um so mehr Wirkung erreichst du.

Wenn du wirklich daran interessiert bist, ein Mantra zu haben, musst du dich selbst mit deinem Geist, mit deinem Herzen und mit deiner Seele vorbereiten.

Habe Vertrauen, Respekt und Verehrung zu diesen heiligen Worten.

Wenn du diese Worte ignorierst, bekommst du gar nichts. Weil diese Worte die Kraft haben, jeden Menschen körperlich, geistig und spirituell zu ändern. Das bedeutet, dass die ganze Persönlichkeit anders wird. Anders heißt:

Ein Mensch, der dieses Mantra mit Respekt und Verehrung macht, wird in die Lage versetzt, den menschlichen Körper für den wirklichen Zweck seines Lebens zu nutzen und das Ziel seines Lebens zu erreichen.

Normalerweise ist die Erziehung völlig weltlich und materialistisch, was immer du von der Kindheit an auch für eine Erziehung erhalten haben magst. Du wirst älter und älter. Das heißt, was immer du dein ganzes Leben hindurch auch liest, welche Erziehung du auch bekommen hast, diese Erziehung ist insgesamt nicht ausreichend, um das wirkliche Ziel des Lebens zu erreichen.

Man sollte das wahre Ziel des Lebens, das Gott den Menschen gegeben hat, klar verstehen.

Man sollte begreifen, dass nur der Mensch perfekt dafür ausgerüstet ist, dieses Ziel zu erreichen.

Mit dieser Ausrüstung kann er die Wahrheit erkennen und sie erreichen. Er kann die Wahrheit erreichen und er kann zur Wahrheit werden.

Dies erfordert ständiges Üben, ohne daran zu denken, was ich dafür bekomme. Mit Geduld und Hoffnung, mit Respekt und Verehrung dem Meister gegenüber, sollte man dies regelmäßig tun.

Als Instruktion erhältst du die Anweisung, wie du das machen kannst, und wie du den Klang wiederholen kannst.

Dieses Mantra kannst du bei jeder Arbeit wiederholen, egal, wo du arbeitest, egal, wo du dich bewegst. Wann immer du etwas freie Zeit hast, solltest du dieses heilige Mantra erinnern.

Und eine Sache ist sehr wichtig: Während du das Mantra wiederholst, musst du die Bedeutung des Klanges fühlen. Das ist von äußerster Wichtigkeit.

Auf diese Weise wirst du die ganze Kraft erhalten und dein ganzer Geist ist damit beschäftigt, das Mantra zu beten.

Du kannst essen, trinken und reden, und trotzdem kann der Geist etwas anderes denken. Hier muss der Geist mit der Bedeutung des Mantra verbunden sein.

Der Geist ist eins, aber die Leute denken, dass der Geist zwei Dinge zur gleichen Zeit tun kann. Das stimmt nicht. Der Geist ist so schnell, dass er reden und denken kann. Du redest, und der Geist denkt etwas anderes.

Wenn du das Mantra wiederholst und die Bedeutung denkst, so wird die gesamte Aufmerksamkeit auf diese Weise auf das Mantra gelenkt. Wenn so die gesamte Konzentration auf dem Mantra liegt, erhält der spirituell Übende viel bessere und schnellere Ergebnisse.

Der Klang bedeutet, ich übergebe alles Gott.

Ich übergebe mich selbst Gott und alles, was ich habe: Geld, Besitz, alles. Ich übergebe ihm alles, was ich materiell habe, alles, was ich körperlich, geistig und spirituell bin. Was immer das ist.

Das bedeutet völlige Hingabe an Gott.

Dieser Gedanke ist wichtig.

Dein Geld, dein Besitz, alles gehört Gott. Bei allem, was du von nun an tust, solltest du fühlen, dass es Gottes Anordnung ist.

Du handelst nicht, weil du ein Diener bist und kein Meister.

Du handelst wie einer, der dient, und der der Stimme des Meisters, der dem Befehl des Meisters folgt.

Du handelst wie einer, der so seine Handlungen ausführt. Genau so sollte man auch fühlen. Wenn man so mit Herz und Seele empfindet, dann wird man nichts tun, obwohl man etwas tut.

Das bedeutet, dass die Ergebnisse deiner Taten, was immer du getan hast, sei es gut oder schlecht, dir nicht angerechnet werden, weil du nicht der Handelnde bist. Das nennt man Karma Yoga.

Wenn du das Mantra immer wiederholst, nennt man das Jappa Yoga. Wenn du diesen Gedanken immer wiederholst, dann machst du auch Nishkam Karma Yoga.

Du tust das, aber du fühlst, dass du nicht der Handelnde bist. Der Herr handelt, also bist du nicht für deine Taten verantwortlich, egal ob sie gut oder schlecht sind. Dies sind Worte des Herrn, Worte Gottes. (Das sind die Worte von Lord Krishna in der Bhagavad Gita)

Aber das Gefühl sollte tief, vollkommen und perfekt sein. Je tiefer das Gefühl ist, dem entsprechend wirst du Ergebnisse erhalten.

Warum sind wir von Gott entfernt? Weil zwischen Gott und uns die Ergebnisse unserer Taten liegen, gute oder schlechte, was immer es sein mag.

Wenn sie gut sind, genießen wir das Leben.

Wenn sie schlecht sind, leiden wir im Leben.

Aber wenn du mit dieser Technik nicht handelst, dann gibt es auch kein Ergebnis, mit dem du dich später auseinandersetzen musst. Das bedeutet, dass zwischen dir und Gott keine Wegstrecke liegt.

Wenn also jemand das Mantra auf diese Weise wiederholt, erreicht er Gott.

Auf diese Weise machst du zwei wichtige Tapas - Übungen (Tapas ist, wenn man auf etwas, was einem schwer fällt, verzichtet).

Mit Jappa Yoga and Nishkam Karma Yoga sind Taten gemeint, die nicht zu Ergebnissen führen, also kein Karma schaffen.

Niemand kann leben ohne zu handeln. Aber auf diese Weise kann man sich selbst vor den Ergebnissen sehr schön, sehr einfach und sehr sicher bewahren. Aber das Bewusstsein sollte perfekt sein.

Du hast alles übergeben, Körper, Geist, Seele und die materiellen Dinge.

Nun bist du zu einem wirklichen Diener geworden. Was immer der Herr sagt, wirst du tun.

Du bist Diener und die Ergebnisse deiner Taten gehören Gott, nicht dir.

So, als wenn da eine große Fabrik ist, in der tausend Leute arbeiten. Das letztendliche Ergebnis des Konzerns ist Profit oder Verlust. Aber der einzelne Arbeiter ist weder für den Profit, noch für den Verlust der Organisation verantwortlich. Nur der Chef ist verantwortlich.

Genauso ist das, wenn dein Gedanke, dein Bewusstsein, deine Wahrnehmung, dein Denken klar ist. Während du das Mantra wiederholst, erhältst du entsprechende Resultate, wie ich hier erklärt habe.

Du wirst in die Lage versetzt, deinen Taten zu entkommen. Auf diese Weise machst du Gott zum Handelnden und nicht dich.

Gott wird der Handelnde, und er hat die Früchte zu tragen.

Auf diese Weise machst du überhaupt nichts.

Also du tust nichts, und die Ergebnisse gehen auf das Konto von Maya oder der Illusion. Weil das Resultat falsch ist (es ist nicht da, es ist Illusion). Maya ist falsch.

Gott ist real und du bist real. 

Der Vorhang der Ergebnisse wird nicht da sein!

Deswegen wirst du, wenn du die Weltreligionen ansiehst, diesen Gedanken des Jappa, der Mantrawiederholung finden.

Im Christentum heißen die Mantren Loks. Die Christen benutzen auch den Rosenkranz. Jede Religion hat so etwas.

Aber keiner sagt dir dieses Geheimnis, das ich dir erklärt habe. Du wirst dieses Geheimnis in keinem Buch finden. Ich habe dir die tiefste Wirkung dieses Systems mitgeteilt, die nirgendwo erklärt ist.

Der Stellenwert und die Macht des Mantra Yoga ist abnormal.

Was ich euch davon mitgeteilt habe, ist sehr wenig. Aber ich habe dir dies gesagt, dass du in die Lage versetzt wirst, die Tiefe zu verstehen. Denn in deinem Land kennt man die Kraft des Klanges nicht. Man weiß nicht, wie Klang die Situation verändern kann.

Ich gebe euch ein Beispiel, wie Klang arbeitet.

Wenn dein Mann dir plötzlich ein paar böse Worte sagt, steigt bei dir unmittelbar Ärger auf. Der ganze Körper sträubt sich, und der Blutdruck steigt an.

Wenn diese Worte voll von Liebe und Mitgefühl sind, wirst du friedvoll. Und du freust dich darüber. Dein ganzer Geist wird ruhig und gelassen. Für alle diese Dinge ist der Klang verantwortlich.

Und wenn man diesen heiligen Klang mit vollem Vertrauen, mit Verehrung und Respekt wiederholt, stell dir vor, wie viel Segen deine Seele erhalten wird. Dein innerer Frieden wird zunehmen, er wird mehr und mehr. Die Wolken deiner schlechten Handlungen und Gedanken klären sich durch diesen Klang auf. Und deine funkelnde, erleuchtete, glitzernde Seele wird hervorkommen.

Deine innere Dunkelheit wird verschwinden. Dann erst wirst du in der Lage sein zu denken, zu sehen und zu handeln, weil man im Dunkeln nicht sehen kann. Erst wenn etwas Licht da ist, kann man sehen, gehen und sich richtig bewegen.

Ohne ein inneres spirituelles Licht kann man nicht wirklich einschätzen, was gut und was schlecht ist, was man tun sollte, und was man nicht tun sollte.

Normalerweise ist der Mensch in seine eigene Gier, Angst, in seinen Ärger und in seine persönlichen Interessen verstrickt, und dem entsprechend denkt er auch. Das ist Dunkelheit.

Wenn jemand im Dunkeln geht, kann er sein Ziel nicht sehen. Deswegen bewegen sich die meisten Menschen in die falsche Richtung.

Gott schickt Heilige in diese Welt, um Licht zu bringen, um die Vorstellungen der Menschen zu ändern, um ihnen diesen Gedanken zu vermitteln, so dass die Leute den wirklichen Weg kennen. Aber das Schicksal lässt nur bei Wenigen den wirklichen Weg zu. Du kannst dich glücklich schätzen, dass du dem wirklichen Weg des menschlichen Lebens folgen kannst. Denn hierfür hat Gott dir das Leben gegeben.

Man hat das Leben nicht bekommen, um die Bullen zu töten (Stierkampf) und Vögel zu schießen (in Spanien schießt man auf Singvögel).

Die meisten Menschen heiraten und leben wie die Tiere. Sie essen wie die Tiere, und sie haben Sex wie die Tiere. Sie sind auf die drei Dimensionen: Nahrung, Schlaf und Sex beschränkt.

Deine ganze körperliche Beschaffenheit unterscheidet sich von allen Spezies. Sie unterscheidet sich von allen Lebewesen dieser Erde. Das bedeutet, dass es für die Menschen auch ein anderes Ziel geben muss, als Essen, Schlafen und Sex.

Diese vierte Dimension ist: Folge dem Weg der Wahrheit.

Das nennt man die vierte Dimension im Leben. Keine andere Spezies kann das erreichen, ausgenommen die Menschen.

Wenn ihr zu dem, was ich gesagt habe, irgendeine Frage habt, so stellt sie an die E-Mail Adresse: info@global-yoga.org

 

 

Darf man den Klang benutzen, wenn man nicht an Gott glaubt?

01.11.2003 Wolgast

Mahesh sagt: „Glaube an Gott ist nicht wichtig.“

Christus sagt: “Sei still und wisse, ich bin Gott.“ (Geheime Offenbarung des Johannes) Diese Textstelle ist nicht erklärt.

Swami Rama hat gesagt: „Gott bist du schon, werde erst einmal Mensch.“

Mahesh sagt:

Der Klang wirkt auch, wenn du nicht an Gott glaubst. Es ist kein Unterschied zwischen Gott und dem Menschen.

In allen Wellen des Meeres ist Wasser. (Die Welle ist Wasser, und das Meer ist Wasser.) Es ist kein Unterschied, ob du an Gott glaubst oder nicht.

Du musst dein eigenes Ego überwinden. 

Wenn du dein Ego nicht aufgibst, kannst du dein Körperbewusstsein nicht hinter dir lassen. Du musst dein Körperbewusstsein überwinden, sonst kannst du nicht von dem Nektar des Wissens kosten. Diese Erfahrung entwickelt sich langsam, nach und nach.

Wenn du die Geschichten der Heiligen der ganzen Welt studierst, dann wirst du finden, dass die meisten Heiligen nicht lesen und nicht schreiben konnten. Aber sie haben die großen Gedanken über die individuelle Wahrheit mitgeteilt, so wie die Wissenschaftler den Menschen so viele verborgene Dinge mitgeteilt haben.

Intelligenz ist nicht notwendig.

Wichtig ist, dass du übst und Vertrauen hast, das ist der Schlüssel zu deinem Auto. Ohne den Schlüssel läuft der Wagen nicht.

Dieses Ego oder Körperbewusstsein musst du hinter dir lassen. Du musst die Sinneserfahrungen, das Ego und den Intellekt durchqueren. Mit diesem Klang ist das sehr einfach. Du brauchst Vertrauen und Verehrung dem Meister gegenüber. Dann vergisst du dich selbst.

Wenn du jemanden liebst, vergisst du dich völlig. Das ist gemeint. Manchmal sagen die Leute, die Liebe nimmt so eine Form an, dass man alles vergisst.

Mahesh gibt ein Beispiel: Als ich noch keinen Meister hatte, habe ich meine eigene Seele als Meister gewählt. Ich redete mit meiner eigenen Seele, und ich bekam Tipps von der eigenen Seele.