LAYA YOGA

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17.03.2009

Originalstimme (1:32:45 - 1:46:45)

Maheshji fragt, soll ich euch etwas Tiefes mitteilen; werdet ihr auch in der Lage sein, das zu verdauen?

Das rechte und linke Nasenloch, das heißt Ida (li. Nasenloch) und Pingala (re. Nasenloch), das sind zwei ganz unterschiedliche Qualitäten; sie spielen mit deiner Seele, mit deinem Bewusstsein. Einige Menschen sind sehr gefühlvoll, andere heißblütig u. s. w.

Wenn du dich auf den Shushumnapunkt konzentrierst, das ist eins, wirst du gefühlsmäßig stabil. Solange du also dieses Universum als zwei, als Dualität betrachtest, so lange wirst du leiden.

Es gibt keine zwei, es gibt nur eins, eins, eins.

Wenn diese Einheit universal wird, dann wird jedes Teilchen deins. Du gibst den Befehl, und die Natur hat dem Befehl zu folgen, genauso ist das. So wie du mit dir selbst umgehst, so kannst du dann auch mit dem gesamten Universum umgehen. Es muss dir folgen, es muss alle Anweisungen befolgen. Das ganze Universum ist innerhalb von dir; die grobstoffliche Form und die feinstoffliche Form sind in jedem von uns, das betrifft das gesamte Universum.

Zu diesem Zweck gibt es eine Übung, die heißt LAYA YOGA. LAYA, das heißt, du tauchst in die Sache ein.

Die Übung geht folgendermaßen, du tauchst mit dem Geist in die Schöpfung ein.

  1. Das Element Erde wird zum Element Wasser, die ganze Erde ist in Wasser aufgelöst.
  2. Das Element Wasser geht in das Element Feuer über.
  3. Das Element Feuer löst sich im Element Luft auf.
  4. Und das Element Luft löst sich im Himmel auf, im Element Himmel.
  5. Das Element Himmel löst sich im Klang auf.
  6. Und vom Klang geht die Schöpfung wieder los, das ist die Übung.

Du musst das fühlen, die gesamte Erde, das Element Wasser, Wasser geht über in Feuer, Feuer geht über in Luft, Luft geht in das Element Himmel über. Himmel geht über in Klang, und aus dem Klang entsteht die neue Schöpfung. Der Prozess ist rückläufig, es handelt sich um einen rückläufigen chemischen Prozess. Das ist ein umgekehrt laufender chemischer Prozess 2 : 1, so ist die wissenschaftliche Erklärung.      

(Es folgt ein Ausschnitt aus der Abendlektion:

Das Prinzip in der Chemie ist, aus zwei Teilen werden drei Teile, hier ist das Prinzip, aus zwei Teilen wird ein Teil. Ich erkläre das hier aus den Regeln der Chemie, der normale chemische  Prozess 3 : 2 wird umgekehrt 2 :1.

Hier, im LAYA YOGA gehst du im Geist von 2 nach 1. Dein Bewusstsein sucht nach dem einen, es geht hier nicht um Zerstörung).

Die Lektion geht weiter.

Dies ist eine sehr tiefe Übung, du suchst hier nach dem Klang. So wie ich euch bei einem spirituellen Ohrgeräusch gesagt habe, sucht danach, wo der Klang herkommt.

Eine andere Übung ist, sieh dir an, wo die Gedanken herkommen. Man nennt das PSHANTEE (gesprochen: Pershanti). Dies ist eine vorbereitende Übung für die Meditation, du beobachtest die Gedanken, die Gedanken kommen. Ich habe erklärt, wie man das Mantra wiederholen soll, zuerst lauscht du dem Klang (dem Mantra), dann murmelst du den Klang, Wenn du dann in Pshantee bist, dann erreichst du Para, man sieht, wo der Klang herkommt. In PSHANTEE gehst du mit dem Klang, du arbeitest direkt mit dem Klang.

Im LAYA YOGA gehst du von der Schöpfung zum Klang, du suchst nach dem Klang, das Ziel ist das gleiche, aber der Weg ist kürzer, das andere ist ein langer Weg.

Normalerweise sind die Menschen immer nur mit der äußeren Welt beschäftigt, wir müssen letztendlich aber dahin kommen, wo der Klang herkommt. Der Klang des Universums und dein eigener Klang sind das Gleiche. Von jedem Menschen und von jedem Teilchen kommt ein Klang, ein Klang, ein Klang. Keine zwei Klänge sind gleich.

Dies ist eine sehr tiefe Lektion, es ist für euch schwierig, das zu verstehen; ich habe durch die Gnade meines Meisters keinen Zweifel daran. Sie nur, wie „Seine Heiligkeit“ mich von da, wo er ist, unterrichtet.

Der Klang von A, B, C, euer Klang und der Klang des Raumes kommen von einem Platz. Du kannst das Jiva Atman nennen, du kannst das auch Gott nennen.

Wenn du dahin kommst, dann erfährst du, dass der Klang auch da nicht herkommt, er kommt noch von einer anderen Quelle. Das eine ist ein kurzer Weg, das andere ist ein langer Weg, was du willst. Das habe ich bereits angegeben.   

Maheshji fasst noch einmal zusammen, ich habe euch zwei kurze Wege angegeben:

  1. Die Übung (Laya Yoga).
  2. Hingabe an Gott, da machst du gar nichts. Aber Hingabe sollte auch Hingabe sein, wer kann das von sich sagen? Hingabe sollte Hingabe sein.

Maheshji hatte gesagt, dass er dieses Mal im Unterrichtung sehr tief gehen wird. Aber ich möchte euch nicht verwirren. Ihr müsst das wissen, denn ich erkläre euch alle diese Dinge auf sehr einfache Weise. Wenn ihr die Heiligen unterrichten hört, deren Worte sind so abgrundtief, ihr versteht das dann gar nicht. Wie einfach habe ich euch das hier erklärt.

Das heißt, das Ziel ist das gleiche, du kannst dir den Weg aussuchen, auf dem du das Ziel erreichen willst. Alle Wege führen irgendwann zum gleichen Ziel.