23.09.2006
Originalstimme (01:50 - 15:02)
Ich berichte Maheshji über unsere Reise nach Kaliningrad,
dass normalerweise alles nicht möglich war. Wir kannten die Sprache nicht, wir
konnten die russische Schrift nicht lesen, wir hatten kein Quartier, wir hatten
keinen Unterrichtsraum, und wir hatten kein Telefon mit Raumsprecher.
Maheshji sagt:
Dies ist alles „der Segen von Divine Mother“ und „der
Segen des Meisters“, alles war vorher arrangiert.
Sieh dir alle Berichte an, die Swami Rama über seine
Reisen geschrieben hat. Er war in Japan, er war in so vielen Ländern. Es war
nichts vorbereitet, aber er bekam überall Hilfe. Und ihr habt eine Frau
getroffen, die Englisch konnte.
Ich sage, ja, sie kann Englisch, und sie kann Deutsch.
Mahesh sagt:
Dies ist nicht von dir, von mir oder von Inke arrangiert,
das fällt alles unter göttliches Arrangement.
Sieh, wie sehr ich darauf gedrängt habe, dass der Klang
nach Russland kommt.
Es stand eine Kraft
dahinter.
Ich erinnere Maheshji daran, dass er in seiner Jugend
Russisch gelernt hat.
Maheshji sagt: Ja, und wie oft habe ich euch daran
erinnert, nach Russland zu gehen. Es muss mehr dahinter stecken, da arbeiten
göttliche Kräfte.
Ich schildere Maheshji, dass wir bei einer Familie zum
Abendbrot saßen und alles vorbereitet war. Wir mussten aber zum Deeksha -
Telefonat, und wir konnten gar nicht weg.
Mahesh sagt:
Sieh dir die Geschichte von „seiner Heiligkeit Swami
Rama“ an, da gab es diese Art von Vorbereitung. Dies ist alles göttlicher
Natur.
Ich sage Maheshji, dass
ich unter enormem Druck stand, weil ich mit meinem Mobiltelefon das russische
Netz nicht erreichen konnte und keinen Kontakt zu Mahesh aufnehmen konnte.
Wir gingen dann zum Deutsch-Russischen Haus und erhielten
Hilfe.
Maheshji sagt:
Sieh, wie weit dieses Land (von der bei uns üblichen
Kommunikation) entfernt ist. Wie sehr es von der ganzen Welt isoliert ist. Es
handelt sich um ein kommunistisches Arrangement. Und in dem Land habt ihr so
einen Platz gefunden.
Das alles ist eine unsichtbare Fügung unsichtbarer Kräfte
vom Meister und von „Mother Godes“.
Ich informiere Maheshji darüber, dass an diesem Platz, wo
wir waren, seit 5000 Jahren Menschen leben.
Maheshji sagt: Oh, das ist auch eine sehr wichtige Sache.
Ich sage, dass das ein von der Natur sehr geschützter
Platz ist, der hinter einer Nehrung aus Sand liegt. Es ist ein idealer Platz und
ein natürlicher Hafen. Der Hafen ist im Winter eisfrei, er ist sehr gut
gelegen.
Maheshji sagt:
Sieh nur, wie dieser Platz ausgewählt wurde, das ist sehr
besonders.
Ich informiere Mahesh darüber, dass diese Stadt im Zweiten
Weltkrieg vollkommen zerstört worden ist. Nur Teile des Doms standen noch. Der
Dom ist in den letzten 15 Jahren wieder aufgebaut worden.
Ich sage Maheshji, dass ich spontan zu weinen anfing,
als ich vor dem Dom stand. Ich kann nicht sagen, warum. Ich weine nie in einer
Kirche. Die Bauweise dieses Doms ist sehr liebevoll und sehr besonders.
Maheshji sagt:
Von dort muss eine Kraft ausgehen, das ist ein Zeichen dafür.
Ein wirklicher Heiliger mag dort gelebt haben.
Ich informiere Mahesh darüber, dass wir dort einen alten
Mann getroffen haben, der seit 1942 in dieser Stadt lebt. Drei Jahre später
wurde die Stadt vollständig vernichtet. Wir haben eine Dia-Serie über die
Geschichte der Stadt mitgebracht haben, und wir werden sie ihm in Indien zeigen.
Maheshji sagt: Gut.
Ich sage Maheshji, dass in Russland seit Jahrtausenden eine
tiefe Religiosität vorhanden ist.
Maheshji sagt:
Das ist so, weil Russland nahe an Indien liegt. Die einzige
Grenze sind die Himalajas, und die großen Heiligen gehen dorthin. Und so
bekommt Russland die feinen spirituellen Vibrationen der großen Heiligen aus
dem Himalaja. Wenn du die Himalajas wegnimmst, dann ist da Russland.
Die Himalajas sind der tiefste und heiligste Platz auf
der Erde.
Seit undenkbarer Zeit leben die Heiligen dort.
„Der große Brockhaus“ schreibt in der Ausgabe von
1956, Band 10 Seite 161 über die russische Geschichte, Zitat:
In frühgeschichtlicher Zeit ist der Süden des späteren
russischen Reichs durch die Hochkulturen Innerasiens, des vorderen Orients und
des Mittelmeerraums (Züge Alexanders des Großen, griechische Kolonien an der
Schwarzmeerküste) mannigfach berührt worden. Durch die alte Völkerpforte
zwischen Ural und Kaspischem Meer oder am Ostrand des Kaukasus zogen durch
Jahrhunderte von Osten her asiatische Völker durch die Steppen Südrusslands
nach dem Donauraum; sie hinterließen Spuren auch längs des Handelswegs der
Wolga, an dem die Wolga Bulgaren sich festsetzten, bis in den von finnischen
ungarischen Völkerschaften bewohnten Norden.
