Kaiserschnitt

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04.12.2005

Originalstimme (02:12 - 23:10 Datei 2)

Eine junge Frau hat am 07.12.2005 einen Termin für einen Kaiserschnitt. Das Kind liegt in Beckenendlage, das heißt, die Füße gehen bei der Entbindung voraus. Die anatomische Situation ist sonst vollkommen normal. Ich frage Maheshji, ob der Kaiserschnitt unter diesen Voraussetzungen richtig ist. Soll der Ablauf einer normalen Geburt durch einen Kaiserschnitt gestört werden oder nicht?

Maheshji sagt:

Ich denke, der normale Geburtsverlauf sollte nicht gestört werden. Wenn eine normale Entbindung möglich ist, dann sollte die Frau warten. Wenn die Ärzte denken, dass eine normale Entbindung gefährlich ist, dann sollten sie operieren.

Maheshji sagt: In diesem Fall mit Beckenendlage und sonst normaler Situation besteht keine Indikation für einen Kaiserschnitt. Ich denke, in diesem Fall sollten die Ärzte die Zeit für die normale Entbindung erlauben, mit den normalen Wehen. Ich denke, wenn eine normale Entbindung möglich ist, dann sollten sie warten.

Ich sage Maheshji: Ja, eine normale Entbindung ist nach den Befunden des betreuenden Gynäkologen möglich.

Maheshji sagt, es ist möglich, dass sie den Kaiserschnitt wegen des Honorars machen, das ist in Indien so üblich.

Ich sage, das spielt hier, Gott sei Dank, noch keine Rolle. Ich denke, dass die Ärzte die einzige Sorge haben, dass das Kind bei Beckenendlage zu einem geringen Prozentsatz bei der Entbindung sterben könnte.

Maheshji sagt:

Wenn eine normale Entbindung möglich ist, wie können sie dann auf die Idee kommen, dass das Kind bei korrekter Geburtsleitung sterben könnte?

Ich sage, dass das auch meine Frage ist.

Mahesh sagt, dieser Gedanke ist absolut komisch (funny). Wenn bei allen normalen Entbindungen mit dieser Komplikation zu rechnen ist, dann würde die Generation aussterben.

Maheshji sagt, diese Komplikation tritt bei Beckenendlage in weit weniger als einem Prozent auf. Ich bestätige das.

Maheshji sagt, in dieser Situation einen Kaiserschnitt zu machen, ist absolut falsch. Denk nur an die Naturvölker, da kommen die Kinder mit Beckenendlage normal zur Welt. Stell dir das nur einmal vor. Die Natur ist so.

Eine Sache ist sehr wichtig, die Liebe der Mutter zum Kind.

Diese Liebe führt zur Entbindung!

Der Wunsch der Mutter, das Kind zu bekommen, führt zur Geburt des Kindes.

Sieh, Schmerz und Angst (= die starke Freude auf das Kind), diese starke Freude führt zur Entbindung. Schmerz bedeutet die ganze Arbeit von Apanavaju, die Arbeit des Elementes Luft trägt das Baby nach draußen. Durch Pranavaju werden die entsprechenden Nerven aktiviert.

 

Aber der wichtigste Punkt ist, wo die Entbindung beginnt:

Das ist die Angst (die starke Freude) das Baby zu sehen.

Wenn ein Kaiserschnitt gemacht wird, wird diese Furcht, diese Freude auf das Kind beiseitegeschoben, und dieses schöpferische Gefühl wird sterben. Das ist falsch. Dieser Teil des Gefühls stirbt ab. Das ist falsch. Die Behandlung ist falsch und die Vorstellung, die dahinter steht, ist falsch.

Für ein Krankenhaus ist ein Kaiserschnitt eine Sache von ein paar Minuten, sagt das den Ärzten. Ich denke, deren Vorstellung ist absolut kindisch. Gestandene Ärzte müssen auf eine normale Entbindung warten können.

Ich sage Maheshji: OK, ich bin glücklich.

Maheshji sagt: Habe Vertrauen auf die Natur!

Dies ist ein vollkommenes System, aber diese Ärzte neigen dazu, diese wichtige schöpferische Freude der Mutter auf das Kind zu stören.

 

Ich frage Maheshji, gibt es ein anderes Wort für „anxiety“ = Angst?

Maheshji sagt: „Anxiety“ bedeutet soviel wie:

Der Gedanke, der das Gefühl zur Folge hat, der dieses extreme Gefühl, dass das Kind geboren werden soll, zur Folge hat. Das heißt, ein ganz extremes Gefühl kann man als „anxiety“ bezeichnen. Gefühl im höchsten Grad bezeichnet man als „anxiety“, ein Gefühl sehr hohen Grades, ein sehr schnell einschießender Gedanke. Das ist „anxiety“.

 

Maheshji sagt: Sieh, alle wollen das Baby sehen. Und der Wunsch der Mutter, das Kind zu sehen, ist extrem, denn sie hat es seit der Zeugung eine lange Zeit heranwachsen lassen. Wenn irgendjemand den Wunsch hat, das Kind zu sehen, dann hat die Mutter den stärksten Wunsch es zu sehen, dann der Vater und dann jeder andere.

Ich sage Maheshji: Das ist sehr wichtig, ich habe das nicht gewusst.

Maheshji sagt:

Ja, der Gedanke ist wichtig!

Der Gedanke erzeugt die Schöpfung.

Maheshji zitierte den Text aus der Schöpfungsgeschichte:

„Ich bin allein, ich will viele werden.“

Die Menschen verstehen nicht, wie Gedanken das Ergebnis zerstören können.

Ein Gedanke kann dich weiterbringen, und ein Gedanke kann dich stören.

Keiner kümmert sich darum. Die Leute denken, aber was sie denken, weiß keiner. Niemand denkt über diese Dinge ernsthaft nach. Du kannst einen Prozess mit Gedanken fördern, du kannst ihn stoppen, du kannst dich aus einem Prozess herausmanövrieren. Und wenn du den Prozess nicht stoppen willst, so hast du mehrere Möglichkeiten es zu vermeiden.

Diese Dinge muss jeder wissen!

 

Ein Heiliger, Mahesh nennt den Namen (Maharishi Acharadshenis), hat gesagt:

Es wird eine Zeit kommen, wo niemand mehr ein eigenes Kind 9 Monate austragen will. Kinder wird man haben wollen. Wenn diese Zeit anbricht, dann wird man das befruchtete Ei aus der Tube auffangen und auf ein Testgewebe geben, und das Kind wird sich entwickeln. Aber er hat gesagt: Das ist falsch. Ein Kind wird da sein, aber es wird dann nicht dein Kind sein.

Ich frage noch einmal nach, ob das die künstliche Insemination betrifft.

Maheshji bejaht das: Empfängnis ist da, aber sie pflanzen den Föten unmittelbar nach der Zeugung woanders ein. Und sie werden den Föten künstlich heranwachsen lassen.

Aber die Ärzte wissen nicht, wie viele Dinge das Kind bereits in der Gebärmutter von der Mutter lernt.

Es gibt dann keine Möglichkeit, dass das Kind das in der künstlichen Umgebung erlernt. Und es wird leiden, weil ihm die feinen Gefühle der Liebe fehlen. Es wird die Liebe der Mutter nicht fühlen.

 

Maheshji kommt auf die Mahabarata vor 6000 Jahren zu sprechen, auf die Zeit der Pandavas und Kauravas. Die Pandavas waren 5 und die Kauravas waren 100 Söhne. Dieser 100 Söhne sind außerhalb der Gebärmutter, also in einem künstlichen Uterus, aufgewachsen. Sie sind in einer künstlichen Umgebung ernährt worden, und wie grausam waren sie.

Die Pandavas sind normal geboren, und sie waren nicht grausam.

Die Sache ist nicht neu. Aber die Zeit ist gekommen, und es ist unsere Pflicht, das mitzuteilen, wenn diese Art von Forschung vorangetrieben wird. Man sollte das Risiko nicht eingehen.

 

Ich frage noch einmal nach, ob die Kauravas in einer künstlichen Umgebung, statt im Uterus, aufgewachsen sind.

Mahesh bestätigt, dass sie in einem künstlichen Milieu aufgewachsen sind.

Ich frage, war das zu der Zeit möglich?

Maheshji sagt: Ja.

Ich sage: Oh, niemand weiß das.

Maheshji bestätigt: Ja, das ist wahr. Das liegt 6000 Jahre zurück, sie waren 100 Brüder.

Ich sage, diese Zahl ist sehr besonders, das kann gar nicht normal sein.

Maheshji bestätigt das: Ja. Die Zeugung war künstlich.

Ich wiederhole noch einmal, hier wird niemand akzeptieren, dass das zu der Zeit möglich war.

Maheshji sagt:

Es ist wichtig, dass sie auf künstliche Weise aus einer Samen - und einer Eizelle 100 Nachkommen erzeugt haben. Das heißt, diesen 100 Nachkommen liegt nur eine Zeugung zu Grunde. Es wurde also ein befruchtetes Ei in 100 Teile aufgeteilt. Die Wissenschaft war damals bis zu diesem Grade entwickelt. Rein wissenschaftliche ist das heute bereits möglich.

Die Mutter der Kauravas hat das befruchtete Ei gewaltsam, mit Ärger, aus ihrem Körper entfernt. Zu der Zeit war die spirituelle Wissenschaft so weit fortgeschritten. Das befruchtete Ei wurde genommen und in 100 Teile aufgeteilt, und alle 100 Föten haben überlebt.

 

Und der Heilige sagte weiter:

Wenn man versucht, die Schmerzen der Geburt zu umgehen und nur dem Vergnügen nachjagt, das wird die ganze Menschheit verderben.

Er hat gesagt: 

Der Tag wird kommen,  wo du auf dem Markt auf die gleiche Weise künstliche Föten aus dem Samen eines Sportlers kaufen kannst, wie heute die Samen von Blumen und Früchten.

Ich sage, dass man heute schon diese Samen kaufen kann.

Der Heilige hat hinzugefügt: Aber das ist falsch.

Maheshji sagt:

Du kannst die DNA (Desoxyribonukleinsäure) vervielfältigen, aber den Gedanken kannst du nicht vervielfältigen.

Gefühle kannst du nicht vervielfältigen.

Die Struktur ist nicht wichtig.

Darüber denken die Wissenschaftler nicht nach.

Gefühl ist wichtig.

Hierzu ein Vergleich:

Du kannst  ein schönes Fünf-Sterne-Hotel bauen, mit allem, was dazugehört, aber du kannst die Leber in einem Organismus nicht auswechseln.

Die Mutter hat die Kraft der Schöpfung.

  1. Die Struktur ist weniger wichtig als Gefühle.
  2. Gefühle sind ein Teil der Seele.

Schreib das auf und gib das in die Website, die Leute müssen darüber nachdenken. Sie können Gefühle nicht zur Verfügung stellen, die kommen von der Seele.

(Hier endet die Tonaufzeichnug.)

Dieses Mal habe ich den Gedanken über die Wichtigkeit einer normalen Entbindung aus voller Tiefe heraus entwickelt.

Niemand bitte hat bisher so tief gedacht, oder hat auch nur annähernd angedeutet, was der Unterschied zwischen einer normalen Entbindung und einer Entbindung mittels Operation ist.