Ich bin unsicher

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21.04.2007 Kaliningrad

Originalstimme (20:26 - 49:29) Datei 1

Eine Studentin fragt:

Ich fühle mich oft unsicher, wie kann ich mich sicherer fühlen?

Maheshji sagt:

Das ist eine sehr einfache Sache. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, wie ich ein Problem ansehe, wie ich ein Problem betrachte. Wie ich denke, das ist der Punkt. Das ist nur eine Technik, wie man irgendeinem Problem gegenübertritt, wie man irgendeinem Problem begegnet.

Wenn jemand denkt, bin ich wohl in der Lage, die Situation zu meistern, und wenn er das ohne Vertrauen denkt ---.

Es gibt zwei Arten von Menschen:

  1. Die eine Gruppe kämpft mit der Situation, wenn eine Schwierigkeit vor ihnen auftaucht. Sie haben einen Kampfgeist.
  2. Andere Leute sind schwach. Wenn also so eine Situation kommt, sie fangen schon bevor es soweit ist, an zu denken, und sie verlieren ihr Vertrauen. Auf diese Weise schwächen sie sich. Sie versuchen nie ihre Kraft aufzubauen.

Wie du reagierst, hängt von deinem Gefühl, was du hast, ab.

Wenn du vor einer Situation ein Gefühl der Angst hast, schwächst du dich.

Wenn du die Situation mit Vertrauen und Zielstrebigkeit angehst, dann kommst du damit zu recht, daran kann überhaupt kein Zweifel sein.

Kampfgeist ist gefragt: Du wirst mit der Situation zu Recht kommen, und du kannst kämpfen.  

Dazu ein paar Beispiele:

Angenommen, die Mutter ist da, und ihr Kind gerät in eine äußerst schwierige Situation. Normalerweise hätte sie nicht die Kraft ihm zu helfen. Normalerweise kann sie diese schwierige Aufgabe nicht meistern. Weil ihr Kind plötzlich in so eine schlechte Lage gekommen ist, gibt ihr die Liebe zu ihrem Kind unmittelbare Kraft. Die Mutter kämpft mit der Situation, und sie wird in die Lage versetzt, das zu schaffen.

Nur eine Sache hat das ermöglicht, die Liebe hat ihr diese Kraft gegeben.

Der Körper ist der gleiche, alles ist genauso wie sonst.

Nur eine Sache kommt dazu, ihr Gefühl, zu kämpfen.

Wenn unter normalen Umständen so eine Situation entsteht, kann eine Frau das nicht schaffen.

Ich gebe dazu ein anderes Beispiel:

Wenn jemand gefühlsmäßig schwach ist; er ist durch irgendein Ereignis, durch irgendein Problem, welches ihm bevorsteht, depressiv. Jemand, sein Vater, sein Bruder oder sein Freund, irgendjemand, der da ist, sagt ein paar Worte, um seine Kraft aufzubauen. Er sagt, du schaffst das schon, oder er sagt einen motivierenden Slogan. Angenommen, du gehörst zu dieser besonderen Familie, die Krieger waren, und du hast Angst vor so einer Kleinigkeit? In deinen Adern fließt das Blut dieser berühmten Kriegerfamilie, dieser großen Leute. Du hast die Gene dieser berühmten Familie, und du hast Angst?

Derjenige hat die Worte angehört, und plötzlich ändern sich seine Einstellung und sein Gefühl dazu vollständig.

Maheshji sagt:

Ich erkläre jetzt, was da biologisch passiert.

Es gibt in deinem Körper eine ständig aktive Drüse, die heißt Nebenniere. Wenn du ein so starkes Gefühl bekommst, und dir auf der gefühlsmäßigen Ebene selbst Kraft zusprichst, dann schmilzt die Angst auf null herab.

Du hattest Angst, aber du schiebst die Angst mit einem neuen Gefühl beiseite. Ohne Zeitverzögerung werden dann Hormone ausgeschüttet, die Angst verschwindet, und du bekommst dann unmittelbar eine ganz enorme Kraft.

Das bedeutet, dass du dir diese Unsicherheit selbst gibst. Diese Unsicherheit kommt aus dir selbst.

Die Situation, in der du bist, gibt dir diese Unsicherheit nicht. Wenn ein Mensch dieser Situation gewachsen ist, warum nicht du? Aber normalerweise fangen die Leute an zu denken. Auf diese Weise zerstören sie durch ihre Art zu denken ihre Kraft.

Es ist wichtig, wie du denkst.

Die Energie, die du hast, hängt von deinem Denkmuster ab, ob du dein Ziel vor Augen hast oder ob du Angst hast.

Wenn du Unsicherheit entwickelt hast, wirst du schwach.

Wenn du einen Kampfgeist entwickelt hast, das Ziel vor Augen, Kraft, dann wird deine Stärke immer mehr, mehr und mehr. Es ist also wichtig, wie du denkst.

Sieh, zur Zeit der Prüfungen kann man zwei Arten von Studenten beobachten.

Zum einen diejenigen, welche brillant sind, sie haben kein Problem. Einige Studenten gehen ohne Angst in die Prüfung. Aber andere werden vor Angst krank, schon bevor sie die Prüfungsfragen gesehen haben, und vor lauter Angst vergessen sie alles.

Wenn sie mit einem starken Willen in die Prüfung gehen, dann werden sie sich sogar an Dinge erinnern, die sie vor langer Zeit gelesen haben. Weil sie keine Anspannung haben, ihnen steht die ganze Kraft des Geistes zur Verfügung. Man sollte versuchen diese Haltung zu entwickeln.

Alles hängt davon ab, wie man über eine neue Situation denkt, mag man Erfolg haben oder nicht.

Wie kannst du denken, ich kann das nicht schaffen?

Maheshji bezieht sich auf einen Fall, der unter „Stress im Beruf“ im Netz steht. Der einzige Fehler dieser jungen Frau war, sie hatte immer wieder zu sich selbst gesagt, ich kann das nicht.

Maheshji hatte ihr gesagt:

„Du bist perfekt für diese Arbeit geeignet.“

Die beste Beratung ist „der innere Dialog“, wo man auf positive Weise mit sich selbst spricht.

Wenn du sagst, ich kann das nicht, dann bist du dein eigener Feind. Wenn du so etwas denkst, schwächst du dich.

Wenn jemand kommt und sagt: Oh, du kannst diese Situation nicht meistern, der andere wird dich töten. Diese Situation wird dich erledigen.

Aber du entscheidest, was du denkst. Sieh, dir das nur einmal an.

In meisten Fällen sind die Menschen für das, was sie tun, verantwortlich. Du bist derjenige, der handelt, das fällt in deine Verantwortung. Es liegt an dir, wie du deinen Verstand benutzt.

Wenn jemand, der unsicher ist, einen guten Berater bekommt, ist die Depression verschwunden.

Der 2. Punkt ist, wie jemand eine starke Willenskraft entwickeln kann. Da gibt es eine sehr einfache Methode. Das ist eine sehr einfache Übung. Wie ein Läufer auf 10 km oder 20 km Strecke trainiert. Er kann das nicht gleich, aber zuerst 1 km dann 2 km, durch Training erreicht er das. Genauso geht das.

Es gibt im menschlichen Körper verschiedene Schwächen, falsche Essgewohnheiten oder sonst schlechte Gewohnheiten. Nimm dir eine kleinere schlechte Gewohnheit vor, und denke, von heute an werde ich das mein Leben lang nicht wiederholen. Du wirst sehen, schon in ein paar Tagen wirst du Erfolg haben. Und wenn du das vollendet hast, wirst du eine ganz andere Energie in dir fühlen.

Deine Willenskraft wird von Tag zu Tag stärker, stärker, stärker, und dieses schwache Denken wird beendet.

Dann wirst du nie wieder sagen, ich habe Angst. Die Situation hat Angst zu dir zu kommen.

Ich gebe dir ein sehr historisches Beispiel aus deinem Land.

Im Zweiten Weltkrieg haben die Deutschen Russland angegriffen. Russland hatte nie Angst. Die Russen hatten Vertrauen und langsam gingen sie zurück. Sie warteten auf den Winter. Sie kämpften Tür an Tür. Es war eine große Schlacht, aber sie zögerten sie hinaus und warteten auf den Winter. Und sie haben gewonnen. Was ist das, Vertrauen, Courage. Wenn die Führer ihr Vertrauen verloren hätten, wenn sie Angst gehabt hätten, hätten sie nicht kämpfen können. Wenn du dich selbst durch falsches Denken schwächst, kommst du mit den Situationen im Leben nicht zurecht.

In diesem Zusammenhang ist die wichtigste Frage, wie du deinen Verstand benutzt, wie du dich selbst berätst.

Ich habe dir gesagt, wie du das üben kannst.

Außerdem solltest du einige Pranayama Übungen machen: (siehe im Handbuch für Yogalehrer unter Pranayama Übungen.)

  1. Charturth Pranayama
  2. Bhramari
  3. Surya Bhedee Pranayama von rechts nach links atmen. Einatmen durch das rechte Nasenloch, ausatmen durch das linke Nasenloch, einatmen rechts, ausatmen links und das wiederholen.