Gedanken

Home
Nach oben

15.10.2006

Originalstimme (59:26 - 01:05:17)

Wenn ich zu meditieren anfange, habe ich das Gefühl, dass meine Gedanken in die falsche Richtung gehen. Was kann ich tun?

Maheshji sagt, das ist ein gutes Zeichen.

Wenn du dich reinigst, dann wird der Schmutz aufgespült. Diese inneren Gedanken kommen dann an die Oberfläche, das ist ein gutes Zeichen. Du musst das nur beobachten. Du brauchst nur Beobachter zu sein.

Du musst den Gedanken, der in deinem Geist aufsteigt, nur beobachten, nichts machen, dann kommt er nie wieder. Maheshji sagt noch einmal, wenn ein Gedanke kommt, brauchst ihn dir nur anzusehen.

Sie sagt, der Gedanke ist lang, und es ist schwierig, ihn die ganze Zeit anzusehen.

Maheshji sagt, nein, nein. Beobachte ihn nur einfach. Du musst dir den Gedanken so angucken, wie einer das tut, der unter Schlaflosigkeit leidet.

Danach kommst du in einen Zustand der gedankenlos ist, und das ist Meditation.

„Seine Heiligkeit Swami Rama“ pflegte zu sagen:

Meditation ist schlafloser Schlaf.

Dadurch reduziert sich die Schlafenszeit automatisch.

Schlaf ist wieder ein anderer Zustand des Geistes als Meditation.

Die meisten Leute beklagen sich darüber, dass sie nicht normal meditieren können. Sie sagen, wenn sie nicht meditieren, geht es ihnen gut, und wenn sie meditieren, geht es ihnen schlecht. Das ist falsch.

Die Reihenfolge der Schritte ist:

  1. Beobachtung der Gedanken.
  2. Der nächste Schritt im Yoga ist Pratyahara, da ziehst du deine Sinne ganz zurück, auch deine Wünsche, alles lässt du hinter dir.
  3. Dann kommt Konzentration
  4. und dann erst kommt Meditation.

Mit der Meditation geht das nicht so, du öffnest die Schale einer Frucht, und nimmst die Frucht heraus. Es dauert seine Zeit.

Maheshji wiederholt noch einmal, du musst dir die Gedanken, die aufsteigen, nur ansehen, dann kommen sie nie wieder. Dabei ist es wichtig, dass du den Gedanken nicht verstärkst und nicht unterdrückst.

In dieser Situation sollst du auch keinen inneren Dialog machen, du siehst dir den Gedanken einfach nur an, mehr nicht.

Wenn der Gedanke, der dich stört, sehr stark ist, dann sag dir einfach, damit will ich gar nichts zu tun haben. Auf diese Weise wird der Gedanke nach und nach schwächer und verschwindet schließlich ganz.

Sie wird Maheshjis Rat befolgen.

Maheshji sagt: Okay.