Gar keine Wünsche haben

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27.03.2010

Originalstimme (4:22 - 9:34) Datei 1

Eine 60 jährige Frau besucht ihre  Mutter alle 14 Tage, aber die Mutter ärgert sie jedes Mal. Sie fragt Maheshji, wie kann ich mich meiner Mutter gegenüber geschickt verhalten?

Maheshji sagt:

Wenn du zu ihr fährst, musst du das als ein Geschenk annehmen. Denn wenn du eine starke Anhaftung hast, wenn du eine enge Beziehung zu ihr hast, wenn du einen Wunsch an sie hast, dann ist es schwierig, diesem Weg zu folgen.

Spirituelle Erleuchtung ist mit Wünschen nicht möglich.

Deswegen muss man nach der Sanatan Philosophie auf diesem Weg alle Anhaftung und Wünsche aufgeben. Man nimmt den Weg der Entsagung, Sanjassin, dann kann man diesem spirituellen Weg folgen. Und man kann auf diesem Weg das höchste Ziel erreichen, aber westliche Wünsche ziehen dich in die Welt. Das ist nicht das Hauptziel des menschlichen Lebens. Wenn das Verhalten der Mutter, wie sie mit dir umgeht, dich von den weltlichen Dingen ablöst, dann solltest du ihr für diese Situation dankbar sein. Denn durch dieses schlechte Benehmen wirst du von einer äußerst festen Anhaftung abgelöst.

Das heißt aber nicht, dass du deine Pflichten vernachlässigen sollst. Was dazu erforderlich ist, musst du tun. Denn wenn du deinen Verpflichtungen nicht nachkommst, erwartet dich dafür eine Bestrafung.