Familientreffen

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Eine sehr große Tat

05.06.2009

Originalstimme (1:26 - 11:30)

Ich bedanke mich bei Maheshji für unser wunderbares Familientreffen.

Maheshji sagt:

Aber du siehst, wie ein solches Treffen alle in Hochstimmung versetzt. Ganz Europa sollte begreifen, dass die Familien zusammengehören; viele sind dieser himmlischen Freude beraubt worden. Diese Freude wird in Indien am stärksten praktiziert und erlebt.

Doch nach dem Einfluss der Engländer und dem weiteren europäischen Einfluss ist diese Freude im Mittelstand und in der Oberschicht weitgehend verloren gegangen. Aber Indien ist ein religiöses Land, dadurch hat dieses Zusammengehörigkeitsgefühl der Familien hier tiefe Wurzeln geschlagen.                 

Sieh, in deinem Land arbeitet die Frau, der Mann arbeitet, und die Kinder wachsen in Kindergärten heran. Oder die Kinder werden in eine andere Familie gebracht, die sie beschützt und sie beim Heranwachsen betreut. Die Eltern bezahlen dafür, aber das Kind wird nicht das Gefühl dieser intensiven Liebe haben. Die Liebe der Eltern zum Kind ist anders, und die Liebe der Großeltern zum Enkelkind ist wieder anders. Jemand, der bezahlt wird oder eine Frau oder eine andere Familie können dem Kind nicht diese intensive Liebe und Fürsorge geben wie die Eltern. Und diese Liebe ist kostenlos, und sie verursacht keine Anspannung, diese Liebe ist absolut.

Und Vater und Mutter erfüllen auf diese Weise auch ihre Verpflichtung gegenüber dem Kind. Ihre Eltern haben das gleiche für sie getan, und es ist später ihre Pflicht für den alten Vater und die alte Mutter zu sorgen. Denn sie haben dich aufgezogen und dich vorangebracht, jetzt ist es die Pflicht der Jungen für das Wohlergehen der Alten, wer immer das auch sei, zu sorgen; das ist die Pflicht der Kinder.

Auf diese Weise erfüllen sie ihre wirkliche Pflicht, man nennt das „real duty“, ihre „wirkliche Pflicht“.

Ich sage Maheshji, das wir diesen Ausdruck in unserer Kultur nicht haben.

Maheshji sagt, das ist wie ein Kredit, den du von der Bank bekommen hast, du hast die Pflicht, ihn zurückzuzahlen. Das ist so zu verstehen, Guru rew, du musst das dem Vater, dem Großvater zurückgeben und Gott, den Göttern. Du musst das zurückgeben, denn Gott hat dir endlos viele Sachen zur Verfügung gestellt. Es ist deine heilige Pflicht, sie zu respektieren, sie zu verehren und für ihr Wohlergehen zu beten.

Das sind also drei wichtige Verpflichtungen:

  1. Die Verpflichtung, die du gegenüber Gott hast,
  2. die Verpflichtung gegenüber dem Vater,
  3. und die Verpflichtung gegenüber dem Meister.

Dies sind äußerst wichtige Pflichten eines Menschen. Du musst diesen Verpflichtungen nachkommen, andernfalls wirst du im Leben leiden, und du weißt nicht warum, du leidest.

Wer seinen Vater und seine Mutter ignoriert, wird sein ganzes Leben so viele Probleme haben. Hier gilt das Prinzip, wie du mir, so ich dir. Wenn du einen Apfelbaum pflegst, gibt er dir Früchte.

Es ist genauso, wenn du dem Meister, den Eltern, den Göttern und Gott dienst, werden sie dich segnen. Segen ist ein unsichtbares Geschenk, was wirksamer ist als tausend Unterrichtungen. Die Tradition unserer Familie ist also reich und perfekt.

Für ein ganz wenig Freude verlassen Kinder ihre Eltern und Geschwister, aber ihre Kinder leiden, denn sie haben keine Zeit, sich um ihre eigenen Kinder zu kümmern. Sie rennen hinter ihren Pflichten her, und ihre Kinder müssen von Personal aufgezogen werden. Diese Kinder lehnen ihre Eltern später ab, wenn sie herangewachsen sind und beide leiden.