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Warum verliert die Familie bei den Jugendlichen immer mehr an Wert?

03.04.2006 Kanpur

Originalstimme (20:50 – 31:40) Datei 1

Eine Mutter fragt: Warum verliert die Familie bei den Jugendlichen immer mehr an Wert? Sie hatten zuhause eine Party, und die Mutter sagte, lad diesen Cousin ein und jene Cousine. Aber die Tochter lud nur die ein, welche ihr gefielen.

Maheshji sagt:

Diese falsche westliche Kultur ist die Ursache dafür. Das heißt, das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie ist wegen dieser westlichen Kultur zerbrochen, jetzt zerbricht auch die Familie. Zuerst wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie zerbrochen, und jetzt zerbricht auch die Familie.

Es zerbricht nicht nur die Familie, sondern noch weit mehr: Mann und Frau wollen jetzt auch nicht mehr lange Zeit zusammenleben.

Sie wollen selbst keine Kinder mehr haben. Sie wollen, dass Kinder von Angestellten aufgezogen werden, das ist ein bestialischer Gedanke. Tiere unterstützen ihre Jungen eine gewisse Zeit, aber Kinder brauchen ihre Eltern dauernd.

Warum?

Zurzeit ist die Kultur der Lust und des Sex, wenig Verantwortungsgefühl für Familie und Gesellschaft. Das ist äußerst falsch, das bringt die Leute in die Depression.

Sieh, wenn einer in der Familie ein Problem hat, kommt die ganze Familie und unterstützt ihn. Die Jungen wollen jetzt nicht mehr, dass Vater und Mutter mit ihnen zusammen leben. Sie wollen nicht mal mehr mit ihren Kindern zusammenleben. Wenn die Kinder fünf Jahre alt sind, sollen sie ins Internat. Und diese Entwicklung nimmt in der mittleren und oberen Schicht der Bevölkerung zu. Die einfachen Menschen leben immer noch zusammen.

  1. Die alten Menschen haben Angst davor, älter zu werden. Ich werde keine Liebe von meinen Kindern bekommen.
  2. Die Kinder leiden, weil sie die Liebe von Vater und Mutter, von Bruder und Schwester brauchen.

Die Kinder werden überall untergebracht, und wenn sie nicht zu Recht kommen, nehmen sie Drogen. Und alle haben ihr ganzes Leben lang das Gefühl, dass sie nicht geliebt werden.

Sie sind im Geist gestört, verrückt, grausam. Das ist das Ergebnis. Denn niemand steht hinter ihnen, um ihnen zu helfen. Niemand gibt ihnen feine Ratschläge, und niemand umarmt sie.

Ich gebe euch ein sehr wichtiges Beispiel:

Einer der Philosophie-Lehrer vom IIT (Indian Institute of Technology) Kanpur, kam aus der Universität Benares. Er war einer der besten Lehrer. Er wurde dann aus irgendeinem Grund ins IIT Kanpur übernommen.

Sein Vater war Bauer, konnte nicht lesen und schreiben. Er lebte bei ihm.

Der Philosophie Lehrer weinte, und sagte, was soll ich tun, wenn ich keine Arbeit mehr in Benares habe?

Der Vater, der nicht lesen und schreiben konnte, sagte zu seinem Sohn: Ich bin bei dir, ich lebe noch. Ich kümmere mich um dich. Warum machst du dir Sorgen? Warum?

Maheshji sagt: Stell dir das nur einmal vor. Ich kann diese Geschichte nicht vergessen. Wenn der Vater alt ist, sollte das Kind sagen: Ich bin hier, Papa ---. Aber das gibt es nicht mehr.

Sieh, Gott tut viel, und diese Leute sagen, es gibt keinen Gott. Was will man dann zum Vater sagen.

Eine Geschichte:

Ein Vater glaubt nicht an Gott, sein Sohn glaubt an Gott. Eines Abends malt der Sohn ein wunderbares Gemälde. Er hat das ins Esszimmer gelegt, und als der Vater kommt, sagt er, das ist ein schönes Gemälde. Wer hat das gemacht?

Der Sohn sagt, dies Gemälde hat niemand gemacht, es ist automatisch entstanden.

Der Vater sagt, wie ist das möglich?

Papa, wenn diese Natur automatisch entstanden ist, warum soll das Bild dann nicht automatisch entstanden sein. Du hast mir gesagt, keiner macht diese Welt, das geht automatisch.

Dann hat der Vater begriffen, da muss doch noch etwas sein. Die Heiligen geben solche Beispiele, damit ihre Kinder das verstehen.                               

Maheshji sagt: Das ist ein schlechtes Zeichen. Diejenigen, die das tun, denken nicht. Sie denken, ich trinke Alkohol und tanze, genieße die Männer, freien Sex und freien Willen. Das ist falsch.

Wenn du schon so wenig freien Willen von Gott bekommen hast (10%), was denkst du wohl, was dabei herauskommt. Gott hat die Möglichkeit der Bestrafung. Was denkst du wohl, welche Leiden du dir damit zufügst?

Dass du hier auf der Erde bist, ist schon eine Bestrafung, aber keiner öffnet seine Augen; keiner öffnet die Augen des Herzens. Versuch das zu sehen,---. Was soll ich noch sagen?