Eine sehr schöne Philosophie

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25.11.2009

Originalstimme (8:08 – 12:36)

Maheshji fügt ein, dass Ambika gerade mit ihrer Großmutter spricht, das ist seine drei Monate alte Enkelin. Wenn die Großmutter mit Ambika spricht, reagiert Ambika auf ganz unterschiedliche Weise. Ambika antwortet ihr jedes Mal mit einem anderen Klang; das heißt, sie antwortet der Großmutter. Kinder haben ihre eigene Sprache.

Maheshji sagt: Ich teile euch eine sehr schöne Philosophie mit, schreibt das auf: Sieh, wenn jemand weder das Alphabet noch ein Wort einer Sprache kennt,

  1. dann kann er auch nicht denken.
  2. Dann kann er auch nicht traurig werden.
  3. Dann kann er auch seine Gefühle nicht ausdrücken.

Die Bedeutung der Worte ist die Ursache für deine Traurigkeit; sie sind ebenfalls die Ursache für deine schlechten Gedanken und für deine schlechten Gefühle.

Wenn du das gegenteilige Gefühl, Freude oder die höchste Freude, das ist Segen, „Ananda“, das bedeutet, wenn du Gott erreichen möchtest, dann musst du die Sprache, also dieses Alphabet hinter dir lassen. 

Durch Mantren reduzierst du diese Anhaftung an die äußere Welt, und du reduzierst dich auf ein Wort (auf das Mantra) und du wirst eins mit Gott.

Durch die Meditation erzeugst du Stille, keine Gedanken, keine Religion, das bedeutet: Es ist kein Thema in deinem Geist, dann erreichst du diesen Zustand.      

Wenn du also ein Problem erzeugt hast, musst du also einen Zustand anstreben, in dem du zunächst all das vergisst. Wenn der Geist dann friedvoll geworden ist, kann er nicht denken.

So, wie wenn jemand Hindi spricht, und du das nicht verstehst, dann ist in deinem Geist keinen Hergang über die Aktivität, die er mitteilt, vorhanden. Genauso ist das.

Wenn du den Zustand erreicht hast, bist du in „Turija“ (ein Zustand der Erleuchtung).

Ich sage, ich habe das theoretisch verstanden.