Die Kraft der Gedanken

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Ein falscher Gedanke 1
Die Körperchemie

Gedanken haben eine ganz enorme Kraft.

10.11.2007

Originalstimme (06:10 - 21:15)

Es wird gefragt, ist ein Mantra ein Klang für einen selbst?

Maheshji sagt:

Ein Mantra ist ein Klang. Was du sprichst oder was du denkst, ist auch ein Klang, und die Gedanken haben die intensivsten Schwingungen. Er hat eine Frage zu den Gedanken. Manchmal geschieht etwas und man denkt, es ist Zufall. Aber man spürt, dass das kein Zufall ist. Er hatte vor einigen Tagen an einen Freund gedacht, und am gleichen Tag rief der Freund ihn an. Diese Dinge hat er schon öfter beobachtet.

Das ist nicht zufällig. Das ist Wahrheit, denn die Schwingungen deiner Gedanken haben eine enorme Geschwindigkeit, und der Gedanke geht zu dem, an den du denkst. Dazu braucht der Gedanke keine Adresse. Der Gedanke geht genau zu dem, an den du gedacht hast. Dabei spielt es keine Rolle, ob er auf dieser Erde, oder auf irgendeinem Planeten oder im Himmel ist. Der Gedanke erreicht ihn. Man sagt das nicht nur, sondern das ist die Wahrheit; dazu führe ich einen Beweis an:

Alle Weltreligionen sagen, bete zu Gott. Wenn der Gedanke nicht zu Gott geht, oder zu dem Meister, oder zu dem Religionsgründer, dann wären alle Gebete sinnlos. Es ist nicht so, dass der Gedanke zu irgendjemand anderen geht. Du denkst, du hast gebetet und hast die Adresse vergessen. Der Gedanke geht zum Meister, der Gedanke geht zu Gott, zu Christus, zu Mohammed, zu Rama Krishna, warum nicht zu deinem Freund?

Wir haben bei Swami Rama erlebt, wenn ein Schüler ihn anrief, hat er den Hörer bereits abgenommen, bevor das Telefon läutete. Wir mussten ihm erst erklären, dass er den Klingelton abwarten musste, sonst kommt die Verbindung nicht zustande. Der Gedanke war viel schneller als die Telefonverbindung. Sofort, als der Gedanke bei ihm ankam, nahm er den Hörer ab. Stell dir nur die Kraft der Gedanken vor.

Maheshji sagt:

Du weißt, dass mein Meister alles lenkt, das ist die Wahrheit. Ich lobe meinen Meister nicht, das ist die Wahrheit. Dafür haben wir mehrere konkrete Beweise. Diese Dinge wären ohne seine direkte Hilfe gar nicht möglich.

Ich teile euch eine sehr geheime Sache aus der Hinduphilosophie mit. Die Hinduphilosophie ist die älteste Philosophie der Welt, man kann nicht sagen, wie alt sie ist. Daraus teile ich euch eine Wahrheit mit: Hört zu und denkt richtig.

Kannst du dir in dieser Welt irgendetwas vorstellten, was jenseits des Raumes liegt? Du bist jede Sekunde mit der gesamten Schöpfung verbunden. Alle Teile sind, wie auf einen Rosenkranz, miteinander verknüpft. Wir sind ständig mit jedem Teil verbunden, wir sind nicht ein Teil des Ganzen. Du bist nicht ein Teil der Schöpfung, sondern du hast Anteil an der Schöpfung. Der Raum ist eine Disziplin, wenn du dich darauf  konzentrierst, wenn du dich auf diesen Punkt konzentrierst, wirst du fühlen, dass du Schöpfung bist. So wie du das Gefühl hast, das ist meine Familie. Du bist der Familie nicht einfach hinzugefügt, sondern du bist ein Teil der Familie.

Du bist Teil der Schöpfung. Das gilt für die gesamte Schöpfung, und das ist in der Hinduphilosophie ein sehr wichtiger Punkt. In dieser Sichtweise ist die ganze Schöpfung eine Familie.

Mein Meister pflegte zu sagen, es gibt keinen Raum. Er sagte:

Ich bin jenseits von Raum, Zeit und Ursache, denn ihm war diese Tatsache klar. Er hatte auch die Kraft dazu, das zu sagen. Keiner ist isoliert im Raum, alle sind miteinander verbunden. Du bist auch Raum, alle anderen Dinge sind Manifestation.

Eine Mutter verlässt nie ihr Kind, so ist es auch mit dem Raum, der Raum verlässt nie seine Geschöpfe.

Diese Dinge geschehen nicht zufällig, sondern sie sind Wahrheit.

Als Swami Rama seinen Körper verließ, hat Mahesh am Tag vorher gesagt: Morgen wird mein Meister gehen. Wie ist das möglich? Er hatte mit mir kommuniziert, ohne Telefon. Das hatte er keinem seiner anderen Schüler mitgeteilt.

Ich habe diesen Gedanken empfangen und einem meiner Schüler aus dem IIT (Indian Institute of Technology) mitgeteilt. Ich habe ihm gesagt, morgen wird mein Meister gehen. Es gab da keine direkte Kommunikation, kein Telefon und so weiter.

Selbst in der indischen Armee hat man festgestellt, dass die Truppen ohne direkte Verbindung untereinander kooperieren. Diese Kommunikation läuft über Telepathie, sie können Botschaften auch so mitteilen. Die Gedanken haben eine ganz enorme Kraft.