Der Wunsch nach Spiritualität

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05.02.2005 Wolgast

Es kommt die Frage:

Wenn alles im Leben gut läuft, verliere ich das Ziel des Lebens aus den Augen. Jetzt sind alle meine Wünsche erfüllt, aber der Wunsch nach Spiritualität lässt nach.

Maheshji sagt, oh, ganz und gar nicht. Du musst diesen kühnen Wunsch mit starkem Willen das Ziel zu erreichen, behalten. Wenn du dabei bleibst, wird das Feuer dein ganzes Leben hindurch erhalten.

Ob du etwas dafür tust oder nicht, aber das Feuer sollte da sein, der leidenschaftliche Wille danach sollte da sein.

Wenn du Zeit hast, denk über diesen richtigen Weg nach. Der richtige Weg ist der, der dir hilft, das Ziel zu erreichen.

Die Welt wird weiterbestehen, das Leben wird weitergehen, eines nach dem anderen, und mit spirituellen Übungen wirst du dieses von Grab zu Grab wandern überwinden.

 

Es gibt 3 Stadien, die möchte ich offen legen.

  1. Kommen und gehen. Das heißt, du wirst geboren, und nach dem Tod gehst du an einen Ort, der Pieta-Log heißt, und dann kommst du wieder auf die Welt = Wiedergeburt.
  2. Du bist geboren, und du gehst nach Mokash. Von da kommst du nicht zurück.
  3. Der dritte Zustand ist das 5. Pursharth = Maduray. Das heißt, du hast das höchste Ziel erreicht, das ist vollständige Erleuchtung. Das ist der höchste Zustand. Das ist das höchste Ziel. Es gibt mehrere Wege, das zu erreichen. Man nennt diesen Ort nach der Bhagavad Purana das 5. Pursharth.

Maheshji lacht und sagt, ich bin sehr tief gegangen.

Das ist eine sehr tiefe Philosophie.

Sie versteht das, und sie will weiter üben.

 

Maheshji sagt: Wenn man heiratet, bedeutet das nicht, dass man diesen höheren Weg nicht gehen kann. In Indien sind alle, die höhere spirituelle Übungen machen, verheiratet.

 

Es kann gar kein Zweifel daran bestehen, dass Entsagung ein höherer Weg ist. Aber wirkliche Entsagung ist sehr selten.

Einer meiner Schüler, er hatte einen guten Job, und er verdiente viel Geld. Sein Meister sagte zu ihm, er sollte den Weg der Entsagung gehen. So fragte er im Unterricht, und er hat das mit Maheshji diskutiert, und Maheshji hat ihm dazu geraten.

Und innerhalb von 2 Wochen hat er seine Arbeit aufgegeben, und er hat alles hinter sich gelassen und wurde ein Heiliger. Er hat allem entsagt.

Er hat seiner Mutter alles Geld gegeben und das Haus verlassen. Jetzt ist er ein Heiliger.

Denn ich habe seinen starken Willen gesehen und das Feuer in seinen Augen, spirituelles Feuer. So habe ich ihm das erlaubt. Und nach 2 Wochen kam er zu mir und sagt: Herr, ich gehe, und er ging.

Das gilt nicht für alle. Nicht jeder hat so ein Schicksal.

Man sollte nicht denken, dass man mit einem Mann und mit Familie dieses höchste Ziel nicht erreichen kann. Nein, das ist falsch.

Wenn jemand sagt, ich kann nicht, das ist Flucht;

denn wo ein Wille ist, da ist ein Weg.

Das ist die Wahrheit.