Die Wichtigkeit des Geschmacksinns
Mahesh sagt, das ist ein sehr wichtiges Thema.
Diese großen Hotels, Restaurants und fast- foot- Läden
beachten den Geschmack in der Nahrung viel zu wenig. Ihr vornehmstes Ziel ist es
nicht, dass die Nahrung gut schmecken soll.
Es ist wahr, der Geschmack ist sehr
wichtig, denn Gott hat jeder Nahrung ihr eigenes Aroma gegeben, jeder Frucht und
jedem Gemüse.
Das heißt, Aroma ist wichtig.
Warum ist das so?
Weil die Speicheldrüsen ohne den Geschmacksreiz nicht
arbeiten werden.
Jedes Teilchen der Nahrung muss eingespeichelt werden, so dass es
eingespeichelt in den Magen kommt.
Andernfalls werden die Magensäfte, die zum Speichel
hinzukommen, die Nahrung nicht richtig aufspalten (verdauen). Das ist von Natur
aus so.
Bei den Menschen ist das von Natur aus so, aber nicht bei
den Tieren. Die Tiere fressen ihre ganze Nahrung sehr schnell. Später würgen
sie die Nahrung aus dem Magen wieder hoch und kauen sie noch einmal wieder
(Wiederkäuer). Zu der Zeit, wenn sie wiederkauen, tun sie das, was die Menschen
sofort tun (sollten).
Nur
Aroma ohne Nahrung wie z. B Kaugummi kauen ist falsch, denn das Aroma verstärkt
die Wirkung der Speicheldrüsen.
Auf diese Weise produzieren sie viel Speichel.
Wenn das nicht so ist, werden die Speicheldrüsen, die von äußerster
Wichtigkeit sind, geschwächt. Ohne Nahrung kann der Körper nicht
funktionieren. Die Nahrung ist ohne Speichel unverdaulich.
Sogar wenn man Wasser trinkt, und wenn das
Wasser nicht mit Speichel vermischt wird, hat es nicht die richtige Wirkung.
Deswegen gibt es in Indien den Spruch:
Trinke die Nahrung und iss das Wasser.
Das heißt, du sollst deine Nahrung so essen, als wenn du
sie trinkst.
Man sollte das Essen so lange kauen, bis
es flüssig wird, bis es zu Wasser geworden ist.
Und trinke das Wasser, so wie du die Speisen
isst.
Das bedeutet, kau das Wasser, und dann
erst schluck es herunter.
Jedes Wasserteilchen soll mit Speichel vermischt sein. Auf
diese Weise wird das Wasser gereinigt und gleichzeitig verdaut. Und es wird
deinen Durst stillen.
