Bhagavad Gita 10

Home
Nach oben

15.03.2012

Originalstimme (33:00 - 1:09:15) Datei 0

Maheshji erklärt Kapitel 2 Vers 69

Wer eine stabile Intelligenz (eine Intelligenz, welche die Richtung nicht ändert) erworben hat, der erlangt eine spirituelle Sichtweise, und er kann die hohe Bedeutung, er kann die hohe Wahrheit, die hinter den Worten Gottes (hinter der Bhagavad Gita) verborgen ist, erkennen.

Vers 69                   

Das, was für alle normalen Wesen die dunkle Nacht ist, ist das helle, leuchtende Tageslicht für diejenigen, die ihre Sinne kontrolliert haben.

Maheshji sagt, die Übersetzung trifft den Inhalt nicht korrekt, ich erkläre das. Die Nacht ist für einen normalen Menschen zum Schlafen da, er ruht aus, erholt sich. Aber für den Yogi, der ständig volle Konzentration hat, der auf das Hauptziel seines Lebens ausgerichtet ist und kontempliert und meditiert, welches ist, sich selbst kennen zu lernen und das Ziel des menschlichen Lebens zu kennen. In dem man den Weg des Sadhana (der spirituellen Übungen), des Tapas (der Enthaltsamkeit), der Kontemplation, der Mantra Wiederholung (Jappa) geht. Es gibt da so viele Wege, welche die Yogis und die Heiligen angegeben haben. Die Yogis inkarnieren sich von Zeit zu Zeit, und sie benutzen die Zeit der Nacht, um das Hauptziel des menschlichen Lebens zu erreichen, um aus diesem Zyklus von Geburt und Tod herauszukommen. Und sie erreichen Segen (Ananda). Segen ist für die Seele am allerwichtigsten.

Durch Unwissen, welche während unserer ganzen Lebenszeit anhält, werden wir um die himmlischen Freuden betrogen. Durch deine Sinnesorgane wirst du immer wieder von dem Weg abgezogen. Und so erreichst du nie ewigen Frieden und Segen. Um diese Sichtweise zu erwerben, kann man die Zeit der Nacht nutzen.

Maheshji sagt, ist das klar; dies ist die eine Hälfte des Verses 69.               

Maheshji fährt fort: Diese weltlichen Freuden, die Dinge dieser Welt, das ist alles nichts, das ist alles Vergeudung, das hat keine Bedeutung. Man sollte die Zeit der Nacht für Sadhana, Tapasübungen und Kontemplation benutzen, das habe ich gesagt. Wer das tut, erhält diese richtige Sichtweise.

Ich hatte gesagt, es fehlt noch etwas: Deine Liebe, dein Respekt, deine Verehrung (dem Meister gegenüber), das ist wichtig. Dein ganzes Herz sollte randvoll davon sein. (Dumpfounded ist ein poetisches Wort für randvoll.)

Maheshji sagt, wenn ich eine solch politische Erklärung gebe, werde ich jung.

Wenn ich einen Essay schreiben muss, vergesse ich die Zeit. Und ohne solche poetischen Ausdrücke gefällt mir das nicht. Jetzt ist die Interpretation von Vers 69 komplett, die uns vorliegende Übersetzung war unvollständig. Das was ich jetzt noch erklärt habe, ist in diesem Text verborgen. Er sagt hier ausdrücklich: Du sollst die ganze Nacht nicht schlafen, du sollst kontemplieren und meditieren.

Hier unterscheidet Er normale Menschen und weise Menschen; aber welche Früchte daraus entstehen und welche Blumen sprießen, das fehlt. Maheshji sagt: Ich gebe euch die Blumen und die Früchte, das teile ich mit. Und ich habe auch die Dinge ausgedrückt, denen hier keine Wichtigkeit beigemessen wird, im Vergleich zu Liebe. Es wird hier gesagt: Wenn du den weltlichen Dingen Wichtigkeit beimisst, dann missachtest du die reine Liebe zum Meister. Wenn du zum Beispiel traurig bist, dass der Schal verbrannt ist usw. Das bedeutet, dass du den weltlichen Dingen Bedeutung beimisst: Solche Dinge sind nicht wichtig, was du denkst, ist wichtig. Maheshji wiederholt noch einmal: Der Gedanke ist wichtig, nicht diese weltlichen Dinge. Das Thema ist wichtig. Wir haben nur einen Vers besprochen, aber ohne das ist er nicht vollständig. Ich bin immer noch am Thema.