Ashtanga Yoga

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Die achtstufige Leiter des Ashtanga Yoga von Patanjali.

Originalstimme

26.04 2004 Kanpur

Hatha Yoga geht bis zu den Pranayamaübungen. Hatha, ha = Sonne, tha = Mond. Das ist die Schule, die zu diesen beiden (feinstofflichen) Nerven (Ida und Pingala) gehört, man nennt sie Hatha Yoga. Sie ist in Swami Rama`s Buch „Der Weg des Feuers und des Lichts“ Band II erklärt. In Wirklichkeit ist das eine Zusammenstellung.

Maharishi Patanjali war ein Meister der ayurvedischen Medizin. Als er herausfand, dass die ayurvedische Medizin nicht die absolute Kraft hat, mit der man Gott erreichen kann, oder Mokash, oder das fünfte Pursharth, dann stellte er den Weg des Asthanga Yoga vor.

Zu dem Zweck hat er 8 Stufen vorgestellt:

1.       5 Yamas (Moralprinzipien) und

2.        5 Niyamas. Dies sind freiwillige Verpflichtungen, mit denen alle 3 Teile, Körper, Geist und Spiritualität gereinigt und geklärt werden  können, bis sie die Voraussetzungen erfüllen. Denn es ist das Hauptziel des menschlichen Lebens, Befreiung zu erreichen.

3.          Asanas sind Übungen, die den Körper vorbereiten, so dass sich die spirituelle Kraft ohne irgendein Hindernis bewegen kann.

4.                  Pranayama Übungen sind Atemübungen mit denen man den Geist kontrollieren kann, oder man kann auch sagen die Kraft MAN. Das richtige Wort ist die Kontrolle über MAN. Oder du kannst sagen, die Kontrolle über Prana, oder die Prana Energie erhöhen.

5.                  Pratyahara: Wenn du Kraft über den Geist gewonnen hast, hast du die Kraft, dich selbst aus der äußeren Welt zurückzuziehen, von deinen Wünschen und von deinen Gedanken. Dein Bewusstsein liegt im Innern, wie die Schildkröte, die Kopf und Füße einzieht. Wenn du dich selbst zurückziehst, dann kannst du, dann kann deine Kraft MAN, eine auf einen Punkt ausgerichtete

6.                  Konzentration erreichen, eine auf einen Punkt ausgerichtete Wahrnehmung, ein auf einen Punkt ausgerichtetes Bewusstsein, das Wunschlosigkeit einschließt.

7.                  Meditation: Wenn sich die Meditation einstellt; wenn die Meditation eintritt, dann hat man sich langsam völlig aus dieser illusionären Welt zurückgezogen. Dann ist das Ziel nur die Realität, das heißt die Seele, Samadhi.

8.                  Wenn Samadhi tiefer wird, werden die feinsten Gefühle (Samskaras), die noch immer da sind, verbrannt, überwunden. Dann tritt die Seele Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber, Parmatma, Brahman. Gott ist in dir. Oder du kannst sagen, der Blickwinkel, der zu Zeit nach außen in die illusionäre Welt ausgerichtet ist, richtet sich nach innen, zu Gott. Wenn das eintritt, vergisst die Seele ihr Bewusstsein und taucht ein und sie wird ER. Was sie war, ist zuende. Das ist der kurze Weg.

            Die achtstufige Leiter des Ashtanga Yoga von Patanjali wird von einigen Heiligen als die 5. Vede bezeichnet. (k1a)