Wie man Gott erreichen kann

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13.10.2014 Kanpur

Originalstimme 

(47:40 - 1:14:50)

Maheshji sagt: Ihr alle seid durch gute Taten aus vergangenen Leben sehr nah an dem Fluss, aus dem der Durst gestillt werden kann. Kurz gefasst, wir müssen unser „Ich“ überwinden. Ich habe euch darüber schon eine Beschreibung von Lord Krishna aus dem 18. Kapitel der Bhagavad Gita mitgeteilt.

„Komm zu mir, gib dich in meine Hand! Ich werde dich von allen Sünden befreien!“ Maheshji wiederholt den Text: Gib alles auf, was dich beschäftigt, begib dich nur in meine Hand und ich vergebe dir alle Sünden. Auch die guten Taten sind damit beendet. Die guten und die schlechten Taten sind beendet.

Lord Krishna sagt: Ich weiß, du hast gar nicht die Zeit, alles, was du getan hast, in Ordnung zu bringen. Du hast nur die Möglichkeit dich in meine Hand zu geben. Wenn du gute Taten tust, erzeugst du eine gute Gegenwart. Durch schlechte Taten erzeugst du schlechte Ergebnisse. Wenn du dich also in meine Hand begeben hast, hast du gar kein Recht irgendetwas zu tun. Du hast dich in meine Hand begeben. So wie sich eine Armee dem Eroberer ergibt. Sie haben keine Wahl.

Nimm einmal an, ich habe die Hände hoch genommen, dann kann die Situation kommen, dass ich handeln muss. Dann musst du also das Gefühl entwickeln, dass du die Anweisungen des Meisters befolgst. Du musst dann das Gefühl haben, dass du nicht handelst, sondern dass Er handelt. Du selbst handelst gar nicht, denn ein Sklave hat kein Recht sich zu beklagen, er hat die Anweisungen zu befolgen. (Link zum erklärenden Text: Hingabe = surrender.)

Maheshji berichtet jetzt über eine sehr schöne Geschichte, die wahr ist:

Guru Nanak, er war Kind. Maheshji zählt jetzt in Hindi von 1 bis 12, dann kommt 13. In Hindi heißt 13 „tera“, tera heißt auch vollständige Hingabe, tera = Deins. Tera heißt, er sieht alles.

Maheshji erklärt das noch einmal: Alle Dinge, die du siehst, gehören Ihm (Gott). Wenn dir überhaupt nichts gehört, was bleibt dann? Das war jetzt ein sehr einfaches Konzept. Was ihr hier an Wissen erhaltet, ist ein Baum, ein sehr konzentrierter Nektar.

Das ist der Unterschied in der Unterrichtung der verschiedenen Religionen: Sie geben dir den Garten an, sie reden vom Himmel, aber sie geben den Baum nicht an. Sie geben nicht an, wie man Gott erreichen kann. Wenn du dir das Christentum ansiehst, dann bekommst du im Grunde gar nichts, weil es dort keine Wiedergeburt gibt.

Nimm einmal an, nach der vollständigen Zerstörung, nach dem jüngsten Gericht, musst du das, was du getan hast, wieder in Ordnung bringen. Dann erfolgt wieder so ein Leben.

Dazu gebe ich ein sehr einfaches Beispiel: Du bist in dein Büro gegangen, du kommst zurück, du schläfst, am nächsten Morgen stehst du wieder auf. Nach Millionen oder Trillionen Jahren wird diese Schöpfung erneut beginnen. Du wirst wieder beginnen genauso wie am nächsten Tag, ganz genau so ist das. Die göttliche Verwaltung verfügt über eine solche Kraft.

Wie ist das möglich?

Maheshji antwortet: In der Seele gibt es eine Festplatte, die klickst du an und dann kannst du das alles sehen. Ich habe das Claudia bereits demonstriert. Sie hatte gewisse Zweifel, und Maheshji hatte ihr Geschichten aus ihrer Kindheit berichtet. Mein Meister erlaubt nicht, dass ich darüber berichte.             

Maheshji sagt: Wir stellen in unserem Leben so viele Beziehungen her, aber in Wirklichkeit brauchst du nur eine Beziehung: Vater und Sohn, „Er“ (Gott) ist dein einziger Verwandter.

Das Alter von Gott und das Alter von jedem von uns (das Alter der Seele ist gemeint) ist identisch. Das betrifft die Seele des Moskito genauso wie unsere Seele. Alle Seelen sind mit Gott gleichzeitig geboren. Alle Seelen haben sich aus Gott entwickelt, deine Seele ist in Gott. Solange Gott in unserer Seele ist, ist unsere Seele da. Aber die Seele stirbt niemals. Sie kann in diese Welt gehen oder sie kann sich in Gottes Nähe aufhalten. Die Seele Gottes ist ein Hof der Liebe. Die Seele ist verrückt (crasy for this love) nach dieser Liebe. Es ist also Unsinn sich über den Himmel Gedanken zu machen.

Ein anderer Ort, an dem man gelangen kann ist Mokash. Mokash ist ein Ort ohne Leiden, aber du erhältst dort keinen Segen. Segen bekommst du nur, wenn du nah bei Gott bist. Wenn du dort bist, dann heißt das tera, tera tera = das ist Deins, das ist Deins, das ist Deins. Jeder weiß, dass er nach dem Tod seinen Besitz nicht mehr berühren kann. Deswegen kannst du dann deine Hände ruhig in den Schoß legen.

Eine zweite wichtige Sache: Die Natur der Seele ist Segen.

Wenn also jemand denkt, das ist nichts, dann bedeutet das, dass du dich durch dieses depressive Denken selbst quälst. Und gleichzeitig quälst du Ihn (Gott), denn „Er“ ist da. Das ist so, wie wenn ein Kind depressiv wird, und es daran denkt, Selbstmord zu begehen. So quälst du deine Seele, so wie du in diesem Leben den Vater quälst, die Schwestern oder die Freunde.