Vertrauen ist erforderlich

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Die Wichtigkeit der Kraft MAN

08.03.2013

Originalstimme 

(0:56 - 34:08) Kanpur, Datei 0

Eine Frau beklagt sich, weil sie nicht weiß, ob ihr Arbeitsplatz verlängert wird.

Maheshji sagt:

Du musst ein auf einen Punkt ausgerichtetes Vertrauen entwickeln, das ist die Wahrheit. Und das betrifft das ganze Leben. Gott hat für dich alles arrangiert, es ist seine Pflicht, wir sind alle Kinder von Mother Goddess.

Du machst dir nur Sorgen, was wird geschehen? Er kümmert sich um alles, sei das Ergebnis gut oder schlecht, du hast das zu akzeptieren.

Wenn du anfängst auf diese Art zu denken (und zu argumentieren), dann habe dabei vor Augen:

„Divine Mother ist da, sie ist immer da, Gott ist da.“

Maheshji sagt: Denke nicht! Betrachte mich. Betrachte meine Gefühle. Er ist hier! Handle richtig, und tu keine Handlungen, die andere verletzen. Denke nicht falsch und handele nicht falsch, denn mit diesen Handlungen wirst du als Belohnung oder als Bestrafung wieder konfrontiert.

Beides ist falsch, Belohnung ist falsch und Bestrafung ist falsch. Warum? Weil das Leben kommt und geht.  Swami Vivekananda hat darüber gesagt:

Der eine lebt in einem Käfig aus Eisen, der andere lebt in einem Käfig aus Gold.

Maheshji sagt: Solange du dein eigenes Haus nicht erreicht hast, hast du keinen Frieden. Solange erreichst du nicht den ewigen Frieden, für den du dieses menschliche Leben erhalten hast.

Um das zu erreichen solltest du freundlich sein, liebevoll und du solltest Gottes Liebe ständig vor Augen haben.

Ich habe bereits erklärt, dass es dafür 2 Wege gibt:

1.     Bhakti, das ist reine Liebe zu Gott. Die Moslemreligion, das Christentum, die Jain Religion und der Buddhismus konzentrieren sich auf emotionale Liebe und Verehrung.

2.     Aber die Sanatan Religion formuliert das direkt, denn es ist schwierig, sich ohne irgendein Objekt emotionale Verehrung ständig zu erhalten. Wir haben zu dem, was wir nicht sehen können, nur sehr schwer Zugang. Wie kannst du dich dann darauf konzentrieren? Das ist schwierig.

Aber wenn du eine Form (Rupa) hast, eine Statue, dann kannst du deine Gefühle entwickeln, und du bist auch in der Lage dich darauf zu konzentrieren.

Zu diesem Zweck erzählen die Heiligen eine sehr schöne Geschichte:

Die Mutter kommt mit ihrem Kind. Da stand die Figur eines Löwen, und das Kind hatte Angst. Das sagte die Mutter: Das ist eine Statue, die kann dir nichts anhaben, hab keine Angst.

Dann hat es die Statue einer Kuh gesehen. Es wiederholt sich das gleiche, die Kuh kann keine Milch geben, das ist eine Statue, sagte die Mutter.

Dann ging die Mutter zum Tempel, sie betete, sie wollte irgendetwas. Der Kleine sagte zu seiner Mutter: Wenn der Löwe nichts ausrichten kann und die Kuh keine Milch geben kann, wie kann die Statue dir geben, was du haben willst? Wie?

Die Mutter sagte nichts, aber was steckt dahinter? Du kannst dich leicht auf eine Statue konzentrieren und dich dabei auf Gott konzentrieren, den du nicht siehst.

Nimm einmal an, du möchtest zu Lord Buddha beten, du möchtest zu Lord Krishna beten, angenommen, du möchtest zu Jesus Christus beten, du möchtest zu einem anderen Heiligen beten, wenn da eine Statue ist, hast du die Verbindung sofort. Obgleich die Heiligen sagen, ich bin nicht Gott, ich teile das Wissen über Gott mit; also erinnere Ihn.                                                  

Mohammed hat nicht erlaubt, dass man ihn abbildet, weil er wusste, wenn die Leute ein Bild von ihm haben, werden sie ihn anbeten.

Also in der Sanatan Philosophie sind 3 Dinge äußerst wichtig:

1.     Die Form = Rupa und Gefühl (emotion) = Bhava, beides. Dein Gefühl muss mit der Form zu einem verschmelzen und das muss stark werden. Je tiefer dein Gefühl wird, umso näher bist du bei Gott. Gott ist in deinem Herzen. Gott weiß darum, aber du hast eine Entfernung (zu Ihm) geschaffen. Du realisierst nicht, dass Er in dir ist. Die einzige Gottheit, die gezeigt hat, dass Gott in ihm ist, ist Hanumanji. (Er hat seine Brust aufgerissen und darin sitzen Lord RAM und Mother Sita.)

2.     Es gibt noch 2 weitere sehr wichtige Dinge in der Sanatan Philosophie: Psalm, Gebeten zuhören, Bhakti Gesängen zuhören.

3.     Und Satsanga, mit Heiligen zusammensein und spirituelle Literatur lesen und anhören. Das besagt, dass der Geist die meiste Zeit mit diesen heiligen Dingen beschäftigt sein sollte, so dass keine andere weltliche Sache dich stört. Du solltest diese Atmosphäre genießen.             

Die Kraft MAN ist der wichtigste Teil der menschlichen Struktur.

Maheshji sagt: Und solange du die Kraft MAN nicht verstehst, solange wirst du ständig deine 5 Sinne benutzen. Und durch die 5 Sinne wird jede Form der Gottesverehrung, welche auch immer du machst, umsonst. Wenn du wirklich dein eigenes Zuhause erreichen möchtest, wenn du deinen wirklichen Vater, Gott, sehen möchtest; hier möchte ich ein sehr tiefes Wissen darüber mitteilen:

1.     Zuerst musst du wissen, wer du bist.

2.     Und wer ist dir am nächsten?

Wer bin ich und wer gehört zu mir? Wer steht dir am nächsten?

Wenn du nur versuchst diese Tatsache zu wissen, dann bleiben nur 3 übrig: deine Seele (Jiva), Gott (Brahma) und Maya. Maya kann nicht dein Verwandter sein, es kann nur Gott sein.

Wenn du dir die individuelle Seele ansiehst, dann kommen alle Seelen von dem einen Vater. Gott ist unsterblich und die Seele ist unsterblich. Du bist ein Teil von Gott, in der philosophischen Sprache wird das Hunch genannt, ein Teil. Also das wirkliche Haus der Seele ist das Land deines Vaters, das Haus deines Vaters und das heißt Goluka. Wenn du also nach weltlichen Dingen verlangst, dann wird Er sie dir geben. Und so läuft dieses Drama von Wünschen, Tod und Wiedergeburt immer wieder ab. Es geht immer weiter wie Tag und Nacht. Wenn du das Kapitel abschließen möchtest, musst du

1.     Devotion = Gottesverehrung

2.     Meditation = Meditation

3.     Bhakti = ständige Hingabe an Gott

4.     Du musst Gott fortwährend erinnern,

5.     und du darfst nichts fordern. Nimm keine Schokolade an, akzeptiere keine Schokolade von deinem Vater. „Ich möchte Dich,“ nur dies eine.

Um dich zu täuschen, hat Maya 10 Himmel arrangiert. Aber die alle haben nur den Wert eines Hotels. Wenn deine guten Taten aufgebraucht sind, wirst du herausgeworfen. Sobald deine guten Taten aufgebraucht sind, musst du wieder in das Leben dieser 8,4 Millionen Spezies eintauchen. Es gibt in der Schöpfung 8,4 Millionen Arten von Spezies. (All diese Spezies musst du durchlaufen haben, bevor du Mensch wirst. Und wenn du Mensch bist, verlierst du das Ziel aus dem Blickfeld, obgleich du es vor Augen hast.)

Maheshji sagt: Dies ist zu einer Angewohnheit geworden. Ich sollte die Situation so akzeptieren wie sie ist und in diesem Leben annehmen. Die jetzige Situation ist auch das Ergebnis deiner vergangenen Taten. Wenn du immer solche Sachen machst und immer etwas forderst, ...

Nimm einmal an, sie sagt, ich möchte dies oder das werden, Lehrer, Physiklehrer, Chemielehrer. Angenommen, das ist in diesem Leben nicht in deinem Schicksal vorgegeben, ich gebe hier nur ein Beispiel, dann wird dieser starke Wunsch im nächsten Leben erfüllt werden. Damit hast du dir schon den nächsten Käfig geschaffen. Du solltest also akzeptieren, wenn du in diesem Leben gutes Essen oder schlechtes Essen bekommst, du solltest es akzeptieren, wenn du reich oder arm bist, gesund oder schwach, schön oder nicht schön, auch wenn es dir ganz schlecht geht, nimm das an.

Gott sagt hierzu (in der Bhagavad Gita): Tu gar nichts, komm nur zu mir. Und sage, ich kann nichts tun, ich gebe mich völlig in Deine Hand und gebe alle meine Wünsche auf. Tu gar nichts, gib dich mit Herz und Seele in meine Hand. 

Gott selbst sagt das: "Ich werde dich von allen Sünden befreien."

Er sitzt mit offenen Armen und wartet, dass Sein Kind kommt, denn Er ist dein Vater. Er liebt dich, aber du willst in dieser Welt leben. Er ist in deinem Herzen.

Du hast dich von Ihm abgewandt und läufst in Richtung Illusion (Maya). So wie wenn du auf dem Weg zur Arbeit bist und auf dem Arbeitsweg zieht dich irgendetwas an, das ist Maya. Es gibt in der feinstofflichen Welt 10 Himmel, wobei jeder Himmel zehnmal schöner ist als der vorherige. Also gute Taten, schlechte Taten, das ist alles Unsinn.

Denke so: "Es ist genug, jetzt möchte ich Dich."