Gott wacht

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11.11.2012 Kanpur

Originalstimme (4:37 - 26:00) Datei 2

Maheshji sagt:

Die erste Sache, die ich euch mitteilen möchte, ist ein Gedanke von äußerster Wichtigkeit. Ihr sollt diesen Gedanken in einer sicheren Kammer in eu rem Herzen ständig parat haben. Ihr sollt diesen Gedanken immer vor Augen haben, weil die Seele ein Leben nach dem anderen absolviert.

Maheshji sagt: Und Gott hat zu diesem Zweck 8,4 Millionen Gefängnisse geschaffen, die dienen zu deiner Bestrafung. (Du hast 8,4 Millionen Spezes durchlaufen bevor du Mensch wirst.) Und jetzt hast du (nach all diesem Wirrwarr) das Leben eines Menschen erreicht. Das Leben als Mensch ist das beste Gefängnis, dabei ist es unwichtig ob er reich oder arm ist. Selbst die Götter wollen ein solches Leben als Mensch. Auch diejenigen, die im höchsten Himmel leben, streben danach. Es gibt zehn Himmel wir haben dazu einen Text im Netz. Sie können an dem Ort, wo sie sind nichts machen. (Weder die Götter noch diejenigen ,die im Himmel sind können etwas tun.)

Nur die Menschen sind in ihren Handlungen frei. Nur als Mensch kannst den Ort Goluka erreichen.

(Das ist der Ort, wo Gott wohnt, wir haben dazu einen Text im Netz: „Maduray“.) Nur die Menschen können das wirkliche Haus erreichen, wo Hari lebt. Hari (= Gott) ist einmal in deinem Herzen und er lebt in Goluka. (Es gibt 1000 Namen für Gott wie: Hari, Gopal, Lord Krishna.)                                    

Wenn du sagst: „Oh Gott“, dann ignorierst du, dass Gott in dir ist. Wenn du das sagst, bedeutet das, Gott ist dort, du ignorierst die Realität, dass „Er“ in dir ist.   .

Wenn du behauptest, dass jede Religion sagt, Gott ist allgegenwärtig, dann ist „Er“ überall und dann ist „Er“ auch in dir.

Kannst du dir Gottes Liebe überhaupt vorstellen? Er hat Liebe für jede Spezies selbst für einen Moskito. Er hat Liebe für einen großen Esel, für einen Vogel und für einen Elefanten. (Maheshji sagt hier ausdrücklich „für einen großen Esel“, was immer das bedeutet.)

Die Situation ist genauso, als wenn du dein Kind im Garten spielen lässt: Du hast es ständig im Auge, oder du rennst hinter ihm her. Und der Kleine spielt und schaut nur manchmal nach dir. Aber der Vater, Gott selbst, geht kein Risiko für Seine Kinder ein. „Er“ hat dich ständig im Auge, jede Sekunde, wenn du schläfst, wacht „Er“.

Maheshji sagt ausdrücklich: „Das ist die Wahrheit, das ist zu 100 % wahr.“

Gott ist immer zu unserer Verfügung. Warum leiden wir Kreaturen alle einschließlich der Menschen, weil wir unseren Blick von Gott weg gerichtet haben. Weil wir uns in eine andere Richtung gedreht haben. Wir identifizieren uns mit der Illusion, die wir erleben. Und dann folgst du einer Illusion (Täuschung) nach der anderen.

Du wendest dich wiederholte Male im Gebet an Gott, aber du vertraust Ihm nicht. Als Lord Krishna und Lord Ram (auf der Erde) gelebt haben, haben sie den Menschen zu ihrer Zeit so viele Angebote gemacht, aber die Menschen haben ihnen nicht geglaubt, dass sie Gott sind.

Lass Gott einmal, wir betrachten Jesus Christus. Was die Schriften über Christus sagen, macht keinen Unterschied zu Gott. Beiden sollte man den gleichen Respekt entgegenbringen, auch wenn sie nicht Gott sind. Dem Guru und Gott musst du den gleichen Respekt zollen, denn ohne Meister kannst du über Gott nichts erfahren. Ohne Meister kannst du Gott nicht verstehen. Ohne Meister kannst du die reale Wahrheit nicht verstehen. Ohne Ihn, ohne Ihn, ohne Ihn ist das nicht möglich.

Wenn Er dein Herz reinigt, wenn Er dein System reinigt, und wenn alle schlechten Dinge daraus entfernt sind, wenn diese illusionäre Struktur daraus entfernt ist.

Man nennt diesen Zustand in Sanskrit „Tifli“ das heißt extrem gut. Das ist eine spirituelle Struktur, du bist dagegen nur mikroskopisch klein. Du bist im Vergleich dazu nicht kompetent; die Seele ist hier eine Ausnahme.

Also um Gott zu verstehen brauchst du feine Sinnesorgane. Wenn in deinem Herzen nur ein kleines Atom spirituelle Liebe ist, dann würde dein Herz schon bersten. Reine Liebe kannst du gar nicht ertragen.

Maheshji sagt: Ich erinnere, als ich meinen Meister zum ersten Mal traf. Ich habe damals wenigstens drei Stunden ununterbrochen geweint. Ich war außer Stande mich zu kontrollieren (vor Glück). 

Welche Schönheit strahlt mein Meister „Swami Rama“ aus. Ich habe in meinem ganzen Leben nicht so eine Schönheit gesehen. Er hat mir seine Liebe gezeigt, ich kann das nicht mit Worten beschreiben.

Ich habe auf der Straße geweint, ich war tränenüberströmt; sieh nur die Liebe des Meisters, die Liebe Gottes, die Liebe von Mother Goddess.

Wann immer diese Gefühle in mir aufsteigen, bin ich nicht in der Lage mich zu kontrollieren. Ich habe ein großes Kissen nass geweint, ich erinnere mich daran, als ich Student war. Niemand hat mich unterrichtet, aber da besteht eine Verbindung vom vergangenen Leben.

Ich möchte etwas besonderes mitteilen und dies alles einschließen, dass du wenigstens solche Taten vollbringen sollst, dass du nicht in eine niedrigere Spezies absteigst. Du sollst wenigstens als Mensch wiedergeboren werden oder dich weiter entwickeln.          

Niemand kann Gott betrügen, Er ist hier in dir.

Er erinnert jede Kleinigkeit, Er vergisst nichts.

Auf Seiner Festplatte ist jede einzelne deiner Taten gespeichert. Seine Software macht niemals einen Fehler. Diese Sache teile ich euch zum ersten Mal mit.

Jeder Gedanke, jede Handlung sollte dergestalt sein, dass du niemanden betrügst. Du solltest sorgfältig darauf achten, dass keine deiner Handlungen irgend jemand verletzt. Maheshji sagt: Fragt warum? Wir fragen warum?

Weil, wenn du im Begriff bist zu verletzen, „Er“ ist in ihm, Gott ist in ihm. Es ist von äußerster Wichtigkeit dies zu lernen. Hab vor Augen: Er ist allgegenwärtig.

Warum sollen wir Gewaltlosigkeit gegen jedes Lebewesen praktizieren? Das ist der Grund für das Leben. Leben bedeutet Gott.

Der Meister von Vivekananda hatte ihn berührt und danach sah er in jedem Teilchen Gott. Er wusste nicht, wo er hingehen sollte, wo er sich hinsetzen sollte, wo er sich hinlegen sollte, überall war Gott. Dieser Zustand hielt drei Tage an, dann hat der Meister ihn wieder berührt, und er war wieder normal.

Die Wahrheit ist dies: „Er“ ist überall, so wie überall Raum ist. Der Raum ist in „Ihm“. Raum bedeutet hier das Element Raum.                                   

Wenn ein Atom geboren wird, bekommt es auch einen Raum zugeteilt, aber die Menschen wollen alles, und dann? Maheshji wiederholt: Nur die Menschen wollen alles, keine andere Spezies.                                   

Habt ihr eine Frage zu diesem äußerst wichtigen Text?