Ein Segen oder eine Bestrafung?
10.03.2011
Originalstimme (7:08 - 10:33) Datei 3
Eine jüngere Frau betreut
eine 89-jährige fast blinde Frau. Die alte Frau jammert nur über ihr Alter und
über ihre Hilflosigkeit. Ihre Pflegerin fragt Maheshji, wie kann ich mit der
Situation umgehen?
Maheshji sagt:
Das ist ein Segen; Gott will, dass du ihn liebst.
Versuche diesen Segen zu verstehen, das ist überhaupt
keine Bestrafung. Versuche diese Lebenssituation zu erfühlen und zu verstehen.
Maheshji fragt nach ihrem Alter, sie ist 89 Jahre.
„Er“ will deine Liebe, versuche sie davon zu überzeugen.
Wie lange willst du, dass diese grausame Welt dich liebt?
„Er“ (Gott) will dich, versuche sie davon zu überzeugen.
1.
Lord Krishna sagt in der Bhagavad Gita: „Komm zu mir!“
2.
Lord Buddha hat alles hinter sich gelassen, er war ein Königssohn.
3.
Mein Meister hatte alles, er hat alles hinter sich gelassen.
4.
Alle Meister aus Indien haben alles hinter sich gelassen, und sie haben
alles bekommen.
Versuche den feinen Segen, der hinter dieser Situation
verborgen ist, zu begreifen; versuche die Basis zu verstehen. Aber du berätst
die alte Frau nicht richtig, daraus ergibt sich diese Situation.
Sie sollte versuchen, auf diese Weise zu denken. Wenn sie
versucht auf diese Weise zu denken: Gott hat sie gesegnet und ihr die Zeit
gegeben, sich „Ihm“ zuzuwenden.
Maheshji sagt: In diesem
Alter ist Einsamkeit ein Segen. Hast du noch eine Frage dazu?
