Die feinstoffliche Welt

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Die feinstoffliche Welt 1

16.03.2010 Kanpur

Originalstimme (2:07:51 - 2:29:20) Datei 1

Maheshji sagt: Ich gebe euch einen Einblick in die feinstoffliche Welt.

1.    Der 1. Ort ist unsere Erde, Man Loka.

2.    Der nächste Ort ist 10 x schöner als unsere Welt und heißt Gandharva Loka. An diesem Ort wohnt eine höhere Spezies mit Namen Gandharva. Diese Spezies wird auch Manush genannt. Das ist die nächste Spezies nach der Erde, diese Erde hier ist für uns Menschen. Die Möglichkeiten in Gandharva sind 10 x größer und die Schönheit ist 10 x größer als auf der Erde.

3.    Dann kommt Pitar Loka, dieser Ort ist 10 x schöner als Gandharva Loka. Diejenigen kommen nach Pitar Loka, die sterben und auf der Erde    sehr gute Arbeit gemacht haben.

4.    Dann kommt Daiva Loka, wieder 10 x schöner als Pitar Loka. Die Heiligen haben das gesehen und mitgeteilt.

5.    Dann kommt Karmdaiva Loka, wieder 10 x schöner als Deiva Loka.

6.    Indra Loka, ist wieder 10 x schöner als Karmdaiva Loka.

7.    Dann kommt Brhaspati Loka. Das ist Jupiter, wieder 10 x schöner als Indra Loka.

8.    Prajapati Loka ist wieder 10 x schöner als Brhaspati Loka.

9.    Brahma Loka ist wieder 10 x schöner als Prajapati Loka.

Maheshji sagt: Sieh, jeder dieser Orte ist 10 x schöner als der vorherige, das heißt:

Brahma Loka ist 10.000.000.000 mal (10 Milliarden x) schöner als die Erde.

Maheshji teilt uns den Namen der Upanishade mit, in der dieses Prinzip beschrieben wird; sie heißt Taitiriyai Upanishad. Diese Aufteilung der feinstofflichen Welten wird in der Taitiriyai Upanishad angegeben.

Maheshji teilt uns etwas sehr wichtiges mit:

Stellt euch nur einmal vor, was alles aufgeboten wird, um die Seele von Gott wegzuhalten. Sie sollte weiter in der Schöpfung (Prakriti) verbleiben.

Maheshji sagt, auch wenn ihr schon sehr fortgeschrittene spirituelle Übungen macht, selbst dann sammelt ihr noch weiter an: dies, dies, dies ...

Erst wenn du all das abgelehnt hast, kannst du zu Gott gelangen.

Das heißt, du erreichst Brahma Loka erst, wenn du alle anderen Orte abgelehnt hast. Diese Aufzählung beschreibt einen Himmel nach dem anderen. An jedem dieser Orte lebst du lange herrlich und in Freuden. Wir können uns die Schönheit dieser Orte und so vieler jenseitiger Dinge gar nicht vorstellen, weil es auf der Erde nichts Vergleichbares gibt. Du kannst weder diese Orte sehen, noch kannst du die Leute, die dort leben, sehen. Nur erleuchtete Heilige können das sehen. Ich hab euch das mitgeteilt, damit ihr begreift, das alles hier auf der Erde überhaupt nichts ist. Die Kraft der Natur uns anzuziehen, ist unvorstellbar. Du musst diese Orte einen nach dem anderen ablehnen.

Es wird gefragt, muss man die Orte alle durchlaufen?

Ich antworte: Nein, wir sind in einem Zug, der durch alle diese Orte fährt. Man darf nur nicht aussteigen, unser Ziel ist Maduray. Maduray ist der einzige Ort, der ständig schöner wird.

Maheshji sagt: Die Heiligen haben all das gesehen und sie haben diese Upanishade aufgeschrieben. Der Inhalt stammt aus den Veden; die Upanishaden sind Berichte aus den Veden.

Die Veden haben insgesamt 40 Kapitel: Ayurvedische Medizin, Musik, u.s.w. insgesamt 40 Themen. Das ist vollkommen spirituelle Literatur. Insgesamt gibt es 108 Haupt-Upanishaden. Swamiji hat mehrere Kommentare zu verschiedenen Upanishaden geschrieben. (Die Katha Upanishad ist ins deutsche übersetzt.)


Stellt euch also nur einmal die Kraft von Suddha Prakriti (reine Schöpfung) und den drei Gunas vor. Alle diese Lokas, d. h. feinstoffliche und grobstoffliche Welten, werden durch Suddha Prakriti gemacht. Alles was du mit deinen Augen siehst ist grobstofflich, aber diese Lokas können wir nicht sehen.

Ich erzähle euch eine wahre Geschichte:
Indra kam zu einem großen Heiligen, Markandi Rishi. Als er kam, sah Markandi Rishi auf die Erde, so stand er dort eine lange Zeit, denn der Rishi beobachtete die Erde. Nach einer langen Zeit bemerkte Markandi Rishi Indra und fragte ihn: "Warum bist du gekommen?" Indra sagte: "Meine Frage ist jetzt zweitrangig, sage mir doch bitte zuerst, was siehst du da auf der Erde?" So ein großer Heiliger, er antwortete ihm dann: "Was ich sehe oder denke ..., sage mir zuerst was deine Frage ist." Indra antwortete: "Mein Herr, dies ist wichtig, was beobachtest du dort?" Markandi Rishi sagte dann: "Ich sah mir diese lange Reihe von Ameisen an." Indra fragte ihn: "Warum schaust du dir diese Ameisen an?" Dann antwortete der Rishi ihm: "Ich habe mir angesehen, ob es eine Ameise gibt, die nicht schon einmal in einem vergangenen Leben der König der Himmel, Indra, war."

Maheshji erklärt: Das heißt, entsprechend deinen spirituellen Übungen, Tapas, wirst du für eine bestimmte Zeit Indra werden. Einfach ausgedrückt: Wenn du Geld hast wirst du entsprechend nur die Anzahl an Tagen in einem 5-Sterne-Hotel oder ähnlichem verbringen, wie dein Geld reicht. Wenn es aufgebraucht ist, wirst du mitsamt deinem Koffer vor die Tür gesetzt.
Stell dir das nur einmal vor. Es ist also besser deine Wünsche, dein Verlangen nicht zu verstärken.
Deshalb habe ich "surrender", sich ganz an Gott übergeben ausgewählt. Ihr könnt nicht solche Tapas-Übungen machen bei der ihr in der Höhle sitzt, ohne Essen, ohne Kleidung, aber ihr könnt diese Hingabe üben. Wenn diese Emotion der Hingabe perfekt wird, dann wirst du dort ankommen, von wo du nicht wieder zurückkommen kannst. Es gibt da keine Chance (wieder zurück zukommen), denn dies ist jenseits von Prakriti, der illusionären Welt. 
Dies sind doch Gottes Worte (Krishna sagt in der Bhagavad Gita (18, 66): "..., komm und nimm allein in mir Zuflucht; Ich werde dich von allem Übel befreien, ..."), aber kein Heiliger hat diesen Teil ausgewählt, obwohl sie alle Deeksha geben. Keiner hat Hingabe im Deeksha eingeschlossen.