Die Wichtigkeit des menschlichen Lebens

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Die Wichtigkeit des menschlichen Lebens. Ein Gerüst über die Schöpfung und den Schöpfer. Eine hohe Philosophie einfach erklärt.

27.04.2014 Lubmin

Originalstimme  (18:40 - 1:25:20)

Maheshji sagt:

Sieh, es gab in Indien einen Heiligen, dessen Unterrichtung bestand darin, dass er sagte: „Ich habe Millionen Leben genossen und sie für meine Interessen verwendet, aber jetzt ist es genug damit.“ Er pflegte zu sagen, dies ist der Satz des Heiligen:

„Sage Hari (= Gott), dieses Leben ist nur noch da, um Dich zu erreichen Hari.

Dieses Leben ist nur noch da, um Dich zu erreichen Hari.

Dieses Leben ist nur noch da, um Dich zu erreichen Hari.“

(Für den höchsten Gott gibt es Tausend Namen, einer dieser Namen ist Hari.)

Jede Sekunde werde ich für Dich arbeiten, an Dich denken und zu Dir beten.

Ich habe Millionen Leben vergeudet, aber jetzt ist das gegenwärtige Leben für Dich.                                                                                                     

Maheshji sagt: Das gilt für alle. Maheshji ordnet an, schreibt in euer Notizbuch:

Ich habe Millionen Leben vergeudet. Jetzt ist mir die Wichtigkeit des menschlichen Lebens bewusst geworden. Das menschliche Leben ist das größte Geschenk. Es ist der größte Segen für alle Menschen. Versuche jede Sekunde für diesen Zweck zu verwenden, wenn du denkst, wenn du fühlst und was du redest, nur für Hari, für Ihn.

Tulsidas sagte: Wenn du Wein trinkst, erzeugt das eine geistige Atmosphäre, die man in Hindi „Kumar“ nennt. Wein hat auf den Geist einen toxischen Effekt. Jetzt trinkst du den Wein mit dem Namen Gottes, der Name Hari ist Wein. Das geschieht wenn du den Namen Hari wiederholst. Ein Heiliger hat ständig den Namen „Hari Bol“ wiederholt: „Hari Bol“, „Hari Bol“, „Hari Bol“ ...

Tulsidas pflegte zu sagen: „Kumar verbindet dich mit dem Namen Gottes. „Ram Kumari.“ Diese Intoxikation wirkt dann Tag und Nacht auf dich. Sie bleibt bei dir. Das Herz und das Gehirn sollte in dieser Schwingung bleiben. Man sollte in die Stimmung kommen, die einem Trinker vergleichbar ist. Diese Trunkenheit wirkt so Tag und Nacht auf dich; eine Trunkenheit voll von Gott:

„Hari“, „Govinda“, „Gopal“ (Dies sind nur 3 von 1000 Namen für Gott).

Maheshji sagt:

Ich gebe euch eine Quelle von Naradi an. Er war im Unterricht und er war noch ein Kind. Der Lehrer hatte zu ihm gesagt, dass er in Hindi zählen sollte.

Naradi hat gesagt: ek (1), do (2), tree (3), car (4), pac (5), chah (6),

sat (7), ath (8), nau (9), das (10), gyarah (11), barah (12), terah (13). Terah heißt deins, Naradi hatte in Trance gezählt. Terah bedeutet so viel wie, dies umfasst alles meinen Körper und die gesamte Schöpfung. Terah = 13, aber es bedeutet soviel wie: Dies ist für alle. Das bedeutet soviel wie, es ist nichts da, was ich mein nennen kann. Er hat terah gesagt und ist in Trance gegangen: „Das gehört Dir. Das gehört Dir. Das gehört Dir. Mir gehört nichts, mir gehört nichts, mir gehört nichts.“

Er hat danach aufgehört zu lernen. Er war danach nur in Trance: „terah, terah, terah, nichts gehört mir. Nichts gehört mir. Nichts gehört mir.“

Maheshji sagt, das sind die Dinge. Wenn du so denkst, dann ist es für dich sehr leicht diese Intoxikation von Gott in dir wach zu halten.

Deswegen wurde von den Heiligen angegeben, dass 3 Dinge wichtig sind:

1.     Kirtan, das Singen heiliger Gesänge und dabei Gottes Namen wiederholen.

2.     Meditation = Dhyana.

3.     Rupa = Eine Form (Statue) von Gott anbeten.

Ohne diese Hilfe ist es schwierig fortwährend an Gott zu denken, wir brauchen ein Hilfsmittel. Wenn du zum Beispiel einen Namen siehst, erscheint das Gesicht desjenigen unmittelbar vor dir. Das gilt, wenn du für Ihn meditierst, wenn du für Ihn singst, dann ist das sehr leicht. Auf diese Weise kannst du ganz leicht üben. Das ist genauso, wie wenn du meine Skype-Adresse im Computer aufrufst und schon bist du vor mir. Rupa Dhyana = Meditation mit einer Form.  

In diesem Fall ist das möglich. Es gibt Fälle, da geht das nicht, weil da Heilige kommen, nicht Gott. Aber hier kommt Gott selbst.        

Maheshji sagt: Vor 5000 Jahren hat Lord Krishna in Indien gelebt. Er ist Gott. Er ist Hari. Er ist der Schöpfer. Die Künstler haben Bilder von Ihm dargestellt.

Er gehört keiner Religion an. Er ist jenseits aller Religionen. Dies gilt nicht nur für Hindus, dies gilt für alle Menschen. Maheshji zitiert die Worte von Lord Krishna in der Bhagavad Gita:

„Komm zu mir. Gibt dich in meine Hand. Ich werde dich von allen Sünden befreien.“

Was immer das ist, da ist eine Lücke zwischen dir und Gott. Damit kannst du die Spalte zwischen dir und Gott überwinden. Um das zu erreichen musst du nichts tun, du musst dich nur in Seine Hand begeben, Er schließt die Lücke.

Maheshji sagt:

Hingabe heißt, du musst dein Ego aufgeben. Du musst dein Ego zerstören. Du musst so denken, als wenn du in einer Intoxikation bist, in der du dein normales Benehmen vergessen hast.

Ihr habt in meinem Unterricht mehrfach erlebt, wenn in der Lektion solche Situationen kamen, dann vergesse ich mein normales Benehmen. Die Stimme setzt aus, ich bin dann nicht in der Lage zu sprechen. Maheshji geht dann in volle Trance. Er kann dann auch nicht mehr sprechen. Er sitzt dann da, als sei er im Tiefschlaf. Wenn diese Trance dann nachlässt, dann sagt er:

„Hari Bol.“ „Hari Bol.” „Hari Bol.” Wenn die Trance dann weiter nachlässt, redet er in Versen.

Stellt euch nur einmal einen Heiligen wie Tschetani vor. Was immer Tschetani Ma Bro über sich gesagt hat, liegt sehr nah an der Wahrheit. Wenn man das mit anderer Literatur vergleicht, dann findet man dort sehr lange Erklärungen, die göttliche Wahrheit betreffend. Erklärungen, die Ma Bro Tschetani gibt, sind sehr nahe an der Wahrheit. Große Heilige zitieren seine Beispiele.                     

Maheshji kommt aus der Trance zurück und sagt: Ich vergesse an solchen Stellen, wo ich bin, manchmal fange ich an zu weinen.

Maheshji sagt: Sieh, wir nennen kleine Dinge unser, mein, mein. Dabei ist nichts mein.

 

„Das ganze Universum ist ein großes Büro von Mother Goddess. Sie händelt das. Gott schläft.“   

                                                        

 

Sieh, nur wie die Energie arbeitet. Der König genießt das, dass sein ganzes Land unter seiner Kontrolle ist. Diese Kraft ist die Shakti Kraft. Seine Sekretäre, seine Soldaten, alle arbeiten für ihn. Letztendlich ist das die Shakti Kraft, das ist eine weibliche Kraft. In Hindi heißt diese Kraft Shakti und Shakti MAN.

So wie ein mächtiger Mann über Macht verfügt. Wenn du die Macht löschst, ist er nichts, aber die Macht kann nicht von ihm abgetrennt werden.

Du kannst Macht nicht von einem Mächtigen abtrennen. Das ist genauso, du kannst das Weiße in der Milch nicht von der Milch trennen. Genauso ist das.

Shakti arbeitet.

Maheshji sagt: Ihr habt so viele Lektionen von mir gehört (seit 17 Jahren). Die Energie hat eine Intelligenz, denkt nicht, dass die Energie tot ist. Wie kann die Natur sich sonst entfalten, die ganzen Früchte und Blumen, wie viele Galaxien.

Wie? Das Saatkorn eines Senfbaumes ist winzig, es ist kleiner als ein Turmerikkörnchen. Daraus wird ein riesiger Baum. Diese Arbeit läuft unter einem Befehl ab.

So wie du in der gegenwärtigen Technologie riesige Datenmengen auf einem Stick transportieren kannst. Darin sind unglaubliche Mengen an Information enthalten. Die ganze Information ist so in einem kleinen Metallstück.

Maheshji sagt, und diese Saatkörner sind die göttlichen Sticks.                

Das Saatkorn für den Senfbaum ist der Stick für den riesigen Senfbaum.

Die Schöpfung hat damit begonnen, dass Gott zuerst gesagt hat:

„eko ham bharusyam.“ (Ich will viele werden.)

Die gleiche Wirkung hat der Kern eines Apfels, aus dem kleinen Kern entsteht ein riesiger Apfelbaum. Das ist das gleiche.

Versuche Klang zu verstehen. Klang ist die Ursache für die Blumen, für die Früchte, für die Menschen. Ein Mensch entsteht aus einer Eizelle und einer Samenzelle. Die 2 Zellen treffen sich und es werden immer mehr, es werden immer mehr Zellen.

Genauso ist das mit dem Universum, ein Planet nach dem anderen, eine Galaxie nach der anderen. Klang ist der Schöpfer. Klang kann nicht sterben, er handelt. Die Energie kann nicht sterben.

Maheshji fragt:

Wo kommt die Energie her? Vom Klang; die Leute wissen das nicht.

Man kann den Klang im elektron-proof-lab nachweisen (= ein Labor in dem man Elektronen nachweisen kann). Indem man einfach einen Klang erzeugt indem man z.B. Die Muschel (counch) bläst. Die Elektronen bewegen sich über Klang, indem man eine Glocke anschlägt oder indem man die Muschel (counch) bläst. Klang sind Elektronen.

Maheshji sagt: So muss man das sehen, niemand sieht das so. Versuche zu sehen wie das Universum auf diese Weise arbeitet, überall:

„eko ham bharusyam.“ (Ich will viele werden.) Überall Ich will viele werden, und das geht sehr schnell.

Jetzt eine andere Sichtweise: Das bedeutet, dass du dich von Gott entfernst. Damit schaffst du dir eine Entfernung von Gott. Um das zu vermeiden, sollten wir uns nicht auf die Schöpfung konzentrieren. Wir sollen uns auf den Schöpfer konzentrieren. Wir sollen uns auf den Klang konzentrieren. Der Klang ist der Schöpfer. Wenn du dich auf die Schöpfung konzentrierst, wie die Wissenschaftler das tun, dann musst du versuchen herauszufinden, wo der Klang herkommt.

Ein Beispiel: Wenn da eine Menge Menschen ist und jemand ruft Theo, Theo, dann drehst du dich sofort um und siehst wo der Klang her kommt. Ah ja, der ruft mich. Maheshji sagt: Ich habe das beantwortet.

Also der Klang ist entscheidend.

1.     Durch diese ganze Erklärung kannst du deinen Geist reinigen und davon davon überzeugen, dass die Schöpfung falsch ist.

2.     Die Schöpfung erzeugt eine Entfernung zwischen dir und Gott.

3.     Die Schöpfung ist Maya (Illusion), das ist falsch.

Nur 2 Dinge bleiben unverändert (wir haben 2 Attribute):

1.     Sat (Wahrheit),

2.     Chit (Bewusstsein). Wir alle sind: Sat und Chit.

Gottes Name ist (Gott hat 3 Attribute):

1.     Sat (Wahrheit),

2.     Chit (Bewusstsein),

3.     Ananda (Segen). Gott ist: Sat, Chit, Ananda.

Zwei Dinge, zwei Qualitäten sind gleich: Gott und die Seele. Dazu gesellt sich Maya, (und Maya führt zu diesem ganzen Durcheinander.)

Segen (Ananda) können nur die Menschen erreichen. Und Segen zu erreichen ist das Ziel des menschlichen Lebens, deswegen versuche ich Segen zu erreichen.

Aber durch meine 5 Sinnesorgane: Zunge, Ohr, Haut, Augen und durch den Geruchsinn werde ich abgelenkt, sie gehören zu Maya. Sie sind nicht kompetent etwas zu erzeugen und zu geben. Diese Freude, diesen Segen, den die Seele benötigt, den du brauchst, findest du auf diesem Wege nicht. Maheshji sagt: Ich erkläre eine sehr hohe Philosophie mit ganz einfachen Worten.

Warum weist du irgendeine Freude zurück? Nein, Nein. Weil die Seele dies weiß, dass diese Freude vorübergehend ist, dein Körper weiß das nicht. Aber wir haben die hohe Gewohnheit uns selbst zu betrügen.

Aber einmal angenommen, du gibst alles auf. Du sagst, ich werde das nicht tun. Nein. Was immer du für Aufgaben bekommen hast, die musst du ausführen. So wie du deine beruflichen Aufgaben ausführst. Und wenn du aus dem Büro heraus bist, vergisst du das, denn du bist damit nicht fest verbunden.

Maheshji sagt: Es ist falsch ständig über die Arbeit nachzudenken, damit missbrauchen wir unsere Lebenszeit. Wenn wir ständig an die Arbeit denken missbrauchen wir unsere Lebenszeit. Swamiji hat Maheshji den Auftrag gegeben uns zum richtigen Ziel zu führen, nicht zu einem schlechten Zweck.

Maheshji sagt: Ich habe euch ein Gerüst (skeleton picture) über die Schöpfung, über den Schöpfer und über die Seele aufgezeichnet. Außerdem habe ich euch erklärt, was ihr tun sollt, und wie ihr denken sollt.                                         

Der nächste wichtige Punkt: Denke nicht, dass dein Leben kurz ist. Du bist unsterblich.

Maheshji sagt: Durch diese konzentrierte Erklärung über das ich, über er, über die Schöpfung und über die Seele und über Gott, das umfasst die gesamte Schöpfung. Es ist also wichtig wie du denkst und was du tust, und was du anschieben kannst.

Du muss jede Sekunde im Besitz deines vollen Bewusstseins „für Ihn“ sein. Du musst Ihn (Gott) gegenwärtig haben und was Er gesagt hat:

„Abanden all religions, come on to me. I will liberate you from all the sins.  

Gib alle Religionen auf. Komm zu mir. Ich werde dich von allen Sünden befreien.“ (Lord Krishna in der Bhagavad Gita)

Du kannst dies nur über Hingabe erreichen (only by surrender).

Wenn du also deine Arbeit für Gott machst, denke nicht, dass du für irgendeinen Unternehmer arbeitest. Du gehorchst. Du befolgst die Anweisungen, aber dabei musst du ständig vor Augen haben, dass Er dir diese Aufgabe durch Mother Goddess zugeteilt hat. Das musst du mit vollem Engagement machen. Du musst dein Bewusstsein voll darauf ausrichten. Befolge das. Führe das aus, aber verstricke dich nicht darein. Du sollst daran nicht anhaften. Und teile mit, wenn du dein Haus erreicht hast.

Sage dir: Ma (Mother Goddess), Du hast mir diese Aufgabe zugeteilt, ich werde sie entsprechend meinem Bewusstsein, entsprechend meiner Intelligenz und meinen Fähigkeiten ausführen. Und sage dann:

„Gott ich gebe mich in deine Hand. Lord, I surrender to You.”

Was immer Divine Mother mir an Pflichten übergeben hat, habe ich ausgeführt.

Sage dann das Deeksha Mantra: „Ich bin gekommen, um mich in Deine Hand zu begeben. Auf diese Weise musst du Gefühle entwickeln, du musst schreien. Man nennt das einen Gefühlsausbruch (emotional cry), so wie ein Kind weinend zur Mutter spricht.

Oder du hast irgendetwas gemacht, was nicht in Ordnung ist dann sagt: Bitte entschuldige. Ich werde das von jetzt an nicht mehr machen. Aber habe keine Wünsche, ich will dies, ich will das. Nein.

Ich möchte Dich! Ich möchte Dich! Ich möchte Dich!

I want You, You, You only.

Keinen Komfort. Keine Freude. Ich habe alle schon Spielzeuge gehabt. Jetzt bin ich mir durch die Gnade des Meisters über die falsche Ausrichtung all dieser Spielzeuge bewusst. Und Er hat uns allen dieses Licht gegeben, dass ich Dich brauche. Ich brauche Dich. Ich brauche Dich. (I require You, You, You, nothing else.) Nichts anderes. Ich habe die Aufträge des Meisters also auszuführen.