Die Bhagavad Gita

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06.03.2012

Originalstimme (02:49 -  24:43)

Kapitel XVIII Vers 66

Maheshji sagt: Dieses Mal habe ich beschlossen, den ersten Vortrag über die Bhagavad Gita zu halten. Jeder Schüler kann zu diesem heiligen Buch Fragen stellen. Ich möchte komprimiertes, gebündeltes Wissen über dieses Buch vermitteln.

Das wichtigste habe ich euch schon erklärt; das ist der Haupt-Vers (Sanskrit: Sloka, Vers), der von Lord Krishna angegeben wurde.

Zitat: Bhagavad Gita, Kapitel 18, Vers 66:

“Abandon all dharmas, religions, come unto Me, I will liberate you from all the sins.”

In der deutschen Übersetzung:

„Gib alles tugendhafte Handeln auf (auch alle Religionen), komm und nimm allein in Mir Zuflucht; Ich werde dich von allem Übel befreien, traure nicht.“

Dieses Versprechen kann nur der höchste Gott geben, keine andere Autorität. Er ist der Höchste, niemand steht über Ihm. Dieses hat Er Arjuna zum Schluss geraten.

Als Er ihm angegeben hat, auf diese, diese oder diese Weise kannst du (die Schlacht gewinnen) und erklärt hat, dass er kämpfen sollte, hat Arjuna jedoch jedes Mal gesagt: „Das ist nicht möglich, dies ist nicht möglich.“

Allerdings werden, kurz gesagt, hauptsächlich zwei Sachen erklärt. Erstens, was ich detailliert erklärt habe, die Samkhya Philosophie; und zweitens: Karma.

Diesmal werde ich erklären, was Karma ist; was Lord Krishna sagt. Heute gehe ich nur darauf ein.

(Die deutsche Version des Kapitels 18, Vers 66 wird vorgelesen. Siehe oben)

Nun sieh, da er (Arjuna) Schüler ist, das heißt ihr alle, wir alle Lebewesen; für sie ist es schwierig, den anderen Wegen zu folgen, die in jedem Kapitel angegeben werden (sie sind alle) anders, anders, anders. Ich werde es noch erklären.

Stell dir nur das Mitgefühl von Gott vor. Tue nichts, du musst dich nur hingeben, was ich schon im (Deeksha-) Mantra angegeben habe. Niemand hat auf diese Weise (diese Unterrichtung) begonnen, kein Meister. (Sie haben) Mantren angegeben, alles, aber nicht auf diese Weise.

Liebe und Respekt zum Meister - Hingabe ist das Höchste.

Ich erkläre ein sehr einfaches Beispiel für Hingabe, mit dem ihr sehr leicht verstehen könnt, was absolute Hingabe ist. Betrachte ein kleines Kind, es gibt sich seiner Mutter hin. Es kennt keine Sprache, nur lächeln und weinen, nur diese zwei. Und die Mutter weiß, was es will. (Das ist) Hingabe - kein Ego, keine Ansprüche. Was erforderlich ist, gibt die Mutter und das Kind lächelt. Wenn das Kind herangewachsen ist, dann hängt es von seiner eigenen Stärke ab. In der gleichen Weise wird der Schutz durch die Mutter weniger. Die Zeit kommt, wenn das Kind vollständig erwachsen ist, wo es die Mutter nicht respektiert, aber die Mutter hat noch immer Mitgefühl, nicht Mitleid – Mitgefühl, Liebe.

Mitgefühl ist der höchste Zustand der Liebe. Wenn keine Liebe vorhanden ist, ist Mitgefühl ganz und gar nicht möglich.

Also, die erste Stufe habt ihr leicht verstanden.

Um dich hinzugeben, musst du Kind werden, kein Anspruch, kein Wunsch. Was immer Gott dir gegeben hat, akzeptiere es. Du bist hungrig, du hast keine Kleidung, du hast kein Haus. Du hast Vertrauen: Mother Goddess ist da, der Meister ist da, Gott ist da. Ob du Ihn siehst oder nicht, aber Sein Bewusstsein, Sein Gewahrsein, Sein Schutz sind immer mit dir.

Wenn du dein Kind mit auf den Spielplatz nimmst, dann schaut das Kind nie danach „Wo sind mein Vater und meine Mutter?“. Es spielt einfach und läuft, kämpft, alles, mit den Freunden; aber die Augen von Vater und Mutter sind Sekunde für Sekunde auf dem Kind.

Die zweite Stufe:

Sobald das Kind herangewachsen ist, zeigt es keinen Respekt mehr und gehorcht nicht. Du siehst das in deinem Land, im eigenen Haus.

In der gleichen Weise: Wie viele Personen glauben nicht an Ihn, Seine Existenz. (Sie sagen) dies ist alles Unsinn, das ist die Natur, nein, kein Gott, nein.

Aber Gott ist dennoch da.

Ich habe Seine Gnade, Seinen Schutz gesehen, andernfalls …

Normalerweise bekommt man entsprechend seinen Taten aus vergangenen Leben, das ist natürlich. Aber es gibt etwas, das wird in unserer Philosophie Ahetuki Kripa genannt, das ist Segen ohne irgendeinen Grund. Ahetuki, dieser Segen hat keine Grundursache. Das ist die Gnade des Meisters, du hast nichts dafür getan; das ist sein Mitgefühl, seine Gnade.

Ich versuche Hingabe in einer anderen Dimension zu erklären. Das heißt, wenn du kein Ego hast – ein Kind hat kein Ego, es erkennt nur seine Mutter; auf die gleiche Weise musst du nur Ihn, Ihn, Ihn erkennen.

Das wird in der Philosophie der Bhagavad Gita Ananya genannt. Das heißt, da ist kein anderer Gedanke, außer diesem einen, nichts anderes. Ananya Bhava heißt, da ist keine andere Emotion, nur eine. Das heißt, mit diesem Gefühl musst du beten. Ananya heißt kein anderer, kein anderer Gott, Person, kein anderer Gedanke, der Gedanke gilt nur dem Einen, niemandem sonst; dem höchsten Gott, Er ist Hari, Er ist Krishna - kein anderer. Sieh, nur Er hat Seine universale Form, Virat, gezeigt, in der alle unzähligen Planeten und Galaxien enthalten sind.

Maheshji fragt: Taucht zu dem, was ich erklärt habe, irgendeine Frage in eurem Geist auf?