Das Gefühl der Liebe 1

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Emotion of love

19.09.2011

Originalstimme (12:01 - 41:55)

Maheshji sagt, ich gebe euch jetzt eine sehr schöne Definition der Liebe:

Ihr findet in Europa eine hohe Scheidungsrate. Warum ist das in der gegenwärtigen Situation so allgemein verbreitet?

Weil die Partner sich körperlich nahe kommen, aber nicht im Geist.

Maheshji erzählt von sich zu Hause. Wenn seine Frau etwas für das Mittagessen braucht, dann teilt sie das Maheshji in Gedanken mit. Und er bringt das mit, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Obgleich er nicht zu Hause war, als sie feststellte, was ihr noch fehlt; das ist das geistige Band.

Maheshji sagt, dass Dr. Maya vollkommen abgemagert ist, aber seine Liebe zu ihr wird immer stärker. Denn diese Bande sind bereits vor der Verheiratung geknüpft. Maheshji hat ihr Profil immer wieder in seine Schulhefte gezeichnet, lange bevor er sie kennen lernte; das ist ein telepathisches Band. Genauso ein telepathisches Band besteht zu einen Meister.

Ambika (Maheshjis Enkelin) spricht, die Kappe eines Kulis fehlt, sie sucht sie. Sie ist 2 Jahre und sehr gewissenhaft. Wenn Maheshji ihr etwas zu essen gibt, will sie das in die eigene Hand nehmen und essen. Sie denkt nicht, dass sie noch ein Kind ist, sie ist bereits herangewachsen.

Maheshji fährt mit dem Text fort: 

Ich habe die Ursache für die Scheidungen in Europa offengelegt, es fehlt so ein emotionales Band. Das fehlt selbst in der Liebe zwischen Vater und Kindern, weil die Eltern sich vielmehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Sie denken, Liebe und all das ist Unsinn.

Maheshji sagt: Der Löwe ist das grausamste Tier. Wenn der Löwe ein Tier gerissen hat, frisst er zuerst. Erst danach können die weiblichen Tiere und die Jungen fressen. Aber wenn der Löwe im Zirkus gezähmt ist, durch die Liebe des Menschen gehen die Vibrationen des Dompteurs zum Herzen des Löwen, und er wird nach und nach normal. So ist der Hergang, keiner weiß das.

Claudia wiederholt, durch die Liebe des Menschen wird der Löwe gezähmt?

Maheshji sagt: Ja. 

Denn die Liebe des Menschen ist viel weiter entwickelt; sie ist perfekt.

Die Liebe eines Löwen ist nicht ausgereift; sie lieben, wenn Sex erforderlich ist. Die Löwin hat eine sehr viel größere Liebe zu den Kleinen, nicht der Löwe. Die weiblichen Tiere haben vielmehr Liebe. Aber die Liebe der Menschen ist auf einer viel höheren Stufe, wenn du das miteinander vergleichen willst.

Claudia sagt, dass die Liebe die höchste Kraft hat, etwas zu verändern.

Maheshji sagt: Ja. Und diese innere Verbindung, dieses telepatische Band, dieses gefühlsmäßige Band ist von noch viel größerer Wichtigkeit. In Indien kräftigt man diese Bande durch Rituale, damit die Beziehung kräftig wird. Nach indischer Auffassung ist man für 7 Leben zusammen, uns interessiert dabei nicht, ob das stimmt oder nicht.

Aber dieser Gedanke ist wichtig!

Maheshji sagt: Die meisten Menschen gehen eine Beziehung ein, um sexuell befriedigt zu sein. Wir haben ein Beispiel, wo der Mann gestorben ist, und immer noch eine telepathische Beziehung zum Partner besteht. Genauso bestehen solche Verbindungen zum Meister. Die Leute fragten, warum hat derjenige spirituellen Kräfte bekommen? Weil eine telepathische Verbindung zu diesem Schüler besteht, der Meister weiß das. Du erinnerst die Kraft Seiner Heiligkeit, du kannst dir Sein Potential gar nicht vorstellen.

Maheshji sagt: Ich kann dir sagen, seit wann du mich schätzt. Und der Gedanke ist nach und nach immer stärker geworden. Also du das 1. Mal nach Indien kamst, hast du mit dem normalen Respekt für einen Lehrer angefangen. Diese Gedanken kann man genauso lesen, wie wenn du jemandes Telefonnummer wählst, das ist ganz genauso.

Energie hat perfekte Intelligenz.

Die Energie kann dich da finden wo du bist. Die Energie, die ich euch mit dem Segen von Mother Goddes und mit dem Segen des Meisters gegeben habe, kann danach suchen, wo du bist. Für einen normalen Wissenschaftler ist das unvorstellbar, aber wir haben das experimentell durchgeführt. Maheshji sagt: Und ich habe das gesagt, bevor das Experiment durchgeführt wurde, das Experiment wurde erst nachher gemacht.

Und die Energie des Menschen ist noch viel höher als diese Energie; das Instrument eines Menschen ist höher.

Stellt diese Fragen wenn ihr in Indien seit, so viele Personen werden sich darüber freuen. Jede Energie unterscheidet sich voneinander, die Energie der Telepathie unterscheidet sich sehr von der Energie eines Löwen oder von der Energie der Vögel. Wenn die Vögel weit mehr als 1000 Meilen fliegen, und ihre Jungvögel an den gleichen Ort mitziehen, was ist das? Sie haben eine Verbindung.

Claudia fragt, haben die Vögel auch eine telepathische Verbindung?

Maheshji sagt: Ja, das ist wahr.

Sie sagt, die Wissenschaft würde das nie auf diese Weise klären.

Maheshji sagt: Das können sie nicht. Ihre Sichtweise ist sehr grob, sie kennen die  feinstoffliche Welt nicht.

Claudia sagt: Es ist so erstaunlich, dass du das alles weißt.

Maheshji sagt, das ist die Anweisung meines Meisters:

„Akzeptiere nichts! Sieh genau hin!

Lass es perfekt werden, dann erkläre es.

Und wenn du es verstanden hast, mach es perfekt.“

Das ist der Auftrag meines Meisters und das tue ich.

Die neue Energie ist formlos. Die neue Energie ist eins. Es gibt keine zwei. Die Form ist falsch.

Es gibt in Indien eine Tänzerfigur, die eine Hälfte des Gesichts ist weiblich gezeichnet und die andere Hälfte ist männlich, aber beide sind gleich. Genauso ist das gesamte Universum eins. Dies zwei kommt zu Stande, wenn die ganzheitliche Sichtweise, die spirituelle Intelligenz und die Erleuchtung wegfallen, dann siehst du zwei.

Wenn dieses Wissen perfekt wird, wenn es erleuchtet wird, dann verschwindet der Unterschied, denn es gibt keinen Unterschied.

Maheshji sagt, ich möchte eine sehr wichtige Sache mitteilen: Wenn man indische Götter sehen will, muss man die Augen geschlossen halten. Warum?

Claudia sagt, was man nach außen hin sieht ist falsch, man muss mit dem inneren Auge sehen.

Maheshji sagt: Nein. Sieh, außen ist gar nichts. Innen ist das gesamte Universum, alles ist im Inneren, und du suchst außen. Außen ist nichts.

Gott (Lord Krishna) hat seine Form als er Kind war, seiner Mutter gezeigt: Der Kleine öffnete seinen Mund und die Mutter sah darin das gesamte Universum, auch sich selbst.

Maheshji sagt: Es gibt kein draußen und Gott betrachtet seine eigene Schöpfung. Er selbst hat sich inkarniert. (Er ist in jedem noch so kleinen Teilchen.) Also diese gesamten 8,4 Millionen Inkarnationen, die gesamte Zeit der Schöpfung gehört Ihm. Er selbst hat sich inkarniert: „Eko` ham, bahu syam.“ (Der Anfang der Schöpfungsgeschichte.)

Claudia sagt, das ist Samkhya Philosophie.

Maheshji sagt: Wenn Gott die Schöpfung beendet, dann endet Maya (die Illusion der Schöpfung) und die gesamte Energie geht wieder in ihre ursprüngliche Form. Die Energie arbeitet entsprechend dem Befehl. Maheshji sagt: Sie wird zur Form. Wenn die Energie ihre eigene Form annehmen will, dann wird sie das tun und sie wird dort bleiben. Die Energie kann nur hierhin oder dorthin gehen. Dort ist hier, das ist eine so einfache Antwort. Wenn etwas hinfällt, dann hebst du es auf, du benutzt es und legst es an seinen Platz. Das ist nur Befehl, die Energie ist nicht dorthin gegangen.

„Eko` ham“ (Gottes Befehl, der Beginn der Schöpfung: „Ich will viele werden.“), dieser Befehl hat nur dem Zweck die Form zu erschaffen oder sie aufzulösen. Die Form (die Schöpfung) ist damit beendet, aber die Energie bleibt.

Claudia fragt, die Energie ist ständig überall gegenwärtig.

Maheshji sagt: Ja, sie arbeitet entsprechend dem Befehl. Die Energie ist ständig im gesamten Universum verfügbar, deswegen braucht Telepathie keine Zeit. All das ist eine Einheit, aber die Wissenschaftler werden das nicht akzeptieren. Auf diese Weise hat der Meister mich unterrichtet, ihr werdet das in keinem Buch finden.

Wenn zwischen Mann und Frau so eine Beziehung aufgebaut wird, dann gibt es keinen Grund für eine Trennung.

Ich habe bei meinem Vater und bei meiner Mutter gesehen, als ich Kind war, wenn irgend so eine Schwierigkeit kam. Ich habe die Liebe zu meiner Mutter in seinen Augen gesehen.