Bhagavad Gita 14

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Kapitel 10 Vers 19 und Vers 20

16.03.2012

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Maheshji hatte gestern gesagt:

„Gott ist die Verdauung, Gott macht die Verdauung.“

Angela hatte Magenbeschwerden, und sie hat diesen Gedanken in sich aufgenommen, und die Beschwerden sind weggegangen.

Maheshji sagt: Ich habe das erklärt, damit ihr dazu Fragen zum allgegenwärtigen Gott stellen könnt; all das ist in den Upanishaden beschrieben. Weil ich das korrekt beantworte, könnt ihr die Fragen nach dem allmächtigen Gott auf diese Weise erklären. All diese Galaxien sind für Gott wie die Spitze eines Bleistifts; Er ist das Feinste überhaupt, nichts ist feiner. Stell dir nur einmal das Gehirn dieser (indischen) Jogis vor, sie haben all das herausgefunden und sie haben es erklärt, und die englischen Besatzer haben diese großen Meister als Idioten bezeichnet.

Kapitel 10 Vers 19

Maheshji sagt, „Gottes Worte.“ Das, was Maheshji eben gesagt hat, bestätigt er mit dem Vers 19 aus Kapitel 10 der Bhagavad Gita.

Gott sagt: Hört zu, Ich erkläre euch nur die Manifestationen meines Selbst, die prominent sind, weil es kein Ende meiner Vielfalt gibt. Es gibt kein Ende meiner unendlichen Ausdrucksformen.

Kapitel 10 Vers 20

Ich bin das Selbst, Oh Gudakesa (Gudakesa ist der, der nach Gott strebt), ich wohne in den Herzen aller Wesen. Von allen Wesen bin ich der Anfang, die Mitte und das Ende.

Maheshji sagt: Wo stehst du? (Gott sagt:) Ich bin die Geburt und der Tod. Warum sagt Arjuna: Sie werden sterben, Ich werde sie töten; er sagt das.

Gott ist unsterblich, du lebst im Zentrum deines Herzens. „Ich bin dein Anfang, und ich bin dein Ende“, das sind Gottes Worte.

Am Anfang (der Bhagavad Gita) steht, Gott spricht.

Maheshji sagt: Du hast über die höchste Wirklichkeit, über die höchste Wahrheit gar kein klares Konzept. Du kannst über Jiva Atman, über Brahman und Maya gar kein klares Wissen haben. Wie du ohne Licht nicht sehen kannst, was in dem Raum oder im Universum ist und wo etwas ist, und warum es da ist. Hier bezeichnen wir das Universum als Raum. Maheshji spricht vom Universum wie vom Büro Gottes.

Maheshji sagt, ich sitze nicht hier, deswegen benutze ich den Begriff Raum. Die ganze Schöpfung ist wie ein Raum, und die Beleuchtung wird von dort kontrolliert, „tak“; und die Sonne ist aufgegangen.

Maheshji sagt, stellt bitte eine Frage: Warum ist das Licht morgens anders als mittags?

Maheshji antwortet: Wenn das Mittagslicht morgens wäre, würden die Menschen (durch die enorme Herrlichkeit) erblinden. Mother Goddess hat das so eingerichtet: „Damit mein Kind nicht erblindet, bedank dich dafür. Auf diese Weise musst du das betrachten. Dann kommst du Ihr (Mother Goddess) immer näher, näher, näher. Wenn du dann bei Mother Goddess bist, dann bist du Gott am nächsten; auf diese Weise musst du das sehen und betrachten. Denn wie kannst du Sein Mitgefühl für uns sonst sehen, fühlen, erinnern. Dann erst bist du Ihm nah.“

Maheshji sagt: Dies sind die Parameter der Liebe, ich versuche euch mitzuteilen, wie ich sehe, wie ich fühle. Ich zeige euch meine Gefühle, ich öffne mein Herz für euch, und ich teile meine Sichtweise mit euch, denn ich möchte, dass ihr genauso empfindet.

Maheshji sagt: Ich kann gar nicht anders. Wenn ihr das stille Mitgefühl Gottes, Ihre Liebe für uns auf diese Weise wahrnehmt, - - -. Divine Mother denkt: Mein Kind hat keine Intelligenz, deswegen macht Sie die Mandeln zu einer Augenform und die Walnuss hat die Form des Gehirns. (Mandeln sind gut für die Augen und Walnüsse sind gut fürs Gehirn.)

Genauso ist es beim Sonnenuntergang, das Licht geht nach und nach weg, und es geht nicht aus wie bei einem Lichtschalter; versuche all das nachzuempfinden.

Ein weltliches Beispiel: Wenn beide Partner sich lieben, dann taucht das Bild der Liebe in ganz unterschiedlichen Dimensionen in ihrem Gedächtnis auf. Wenn sie einen Jungen sieht, dann erinnert sie das Bild ihres Freundes in ihm. Genau so sieht der Junge in anderen Mädchen seine Freundin. Man nennt das, er ist trunken von ihr; dies ist eine spirituelle Intoxikation. Zu dem Zweck gibt es den Text Soundalahari von Shankarasharia, das werde ich euch auch unterrichten.

Maheshji sagt, seit der Kindheit habe ich so empfunden. Nicht erst, nachdem ich diese Bücher gelesen habe. Mit diesem Gedanken bin ich schon geboren. Ihr seht, wenn ich unterrichte gegen meine Gefühle in Richtung dieser Gedanken. Ich habe damit keine Probleme, ich kann meine spirituelle Intoxikation nicht verändern. Ich liebe Mother Goddess, ich liebe Sie, und Sie liebt mich vermutlich auch.

Wir lesen Vers 20 noch einmal vor und Maheshji sagt: Das Geheimnis dahinter ist: „Ich bin immer da“.

Wie hat Gott Seine Manifestation gezeigt, wie? Er sagt das hier nicht ausdrücklich, aber es ist der Satz: „Ich will viele werden“, darin steckt die gesamte Schöpfung.                                                                                          Maheshji nimmt noch einmal Stellung zu dem Gleichnis vom Weinberg in der Bibel: „Einer erhält 10 Talente, einer erhält 5 Talente und einer erhält 1 Talent.“ Christus bezeichnet hier „spirituelles Wissen“ als Talent. Was Gott hier sagt, wird nicht erklärt. Aber das Geheimnis ist, Gott sagt: „Du bist nirgendwo.“ Ich, im Anfang ich, im Zentrum ich und da ist kein Ende. Das bedeutet, es gibt kein Ende. Aber wenn du in die Tiefe gehst, dann siehst du, dass nur Er (Gott) da ist, ich ist falsch. Gott ist in jedem menschlichen Wesen, nicht nur in Arjuna.

Maheshji benutzt das Bild eines Bühnenstücks: Auf der Bühne tötet Lord Ram seinen Gegner Ravana, aber hinter der Bühne unterhalten sie sich wieder.

Ein Schöpfungszyklus ist: Gott wird viele und Gott wird wieder eins.

Maheshji benutzt für den Schöpfungszyklus das Bild einer Spinne: Die Spinne baut ein Netz und die Spinne frisst das Netz auch wieder auf. Die Spinne steht für Gott, und das Netz steht für die Schöpfung. Wenn Gott denkt, die Schöpfung ist zuende, dann ist sie unmittelbar zuende.

Jetzt denk einmal, Gott ist Kind, denn für Gott gibt es kein Alter; für Gott gibt es keine Zeit. Du baust für dein Kind verschiedene Spielzeuge auf dem Boden auf. Und wenn der Kleine gespielt hat, kommen alle Spielzeuge wieder in die Spielkiste. Die Mutter kommt und die ganze Schöpfung ist beendet, und am Morgen beginnt eine neue Schöpfung.

Maheshji sagt: In den Schriften der Sanatan Philosophie sind die Zeitabläufe für all dies angegeben. Wie viel Zeit welches Zeitalter hat, und dann beginnt wieder ein neuer Zeitabschnitt. Diese Erklärung ist eine chirurgische Analyse: dies ist das Herz. Ich habe das Herz herausgeholt und euch gezeigt. Dies ist die offene Chirurgie unter Gottes Augen. Er (Gott) will uns all das mitteilen. Welches Wissen steckt dahinter, dieses Wissen ist dahinter verborgen.

Ich habe euch zuerst einen Überblick gegeben, dann das wörtliche Zitat, und ich habe dies erklärt.

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